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Vorname Konrad

GeschlechtMännlich
Vorname beginnt mitK
Vorname endet aufD
Zeichenlänge6
Anzahl der Silben2
SilbentrennungKon-rad
Buchstabiert nach DIN5009Kaufmann - Otto - Nordpol - Richard - Anton - Dora
Einer von über 5.000 Namen für Jungen und Mädchen

Herkunft und Bedeutung des Vornamens Konrad

Sprache/WurzelnAlthochdeutsch
Zusammensetzungzweigliedriger Vorname: "kuoni" = tapfer, kühn (althochdeutsch) und "rāt" = Ratgeber, Beratung (althochdeutsch)
Bedeutungder kühne Ratgeber

Vorname Konrad – der kühne Ratgeber

Konrad ist ein Vorname für Jungen, der sich aus den althochdeutschen Elementen „kuoni“ für „tapfer, kühn“ und „rāt“ für „Ratgeber, Beratung“ zusammensetzt. Er kann somit als „der kühne Ratgeber“ gelesen werden. Bereits im Mittelalter gehörte Konrad zu den beliebtesten Namen in Deutschland, im 14. Jahrhundert war er der häufigste männliche Vorname überhaupt. Seine Träger waren Könige, Kaiser und Heilige, aber auch Menschen außerhalb des Adelsstandes, was sich in Formeln wie „Hinz und Kunz“ widerspiegelt, die als Abkürzung für „Heinrich und Konrad“ stand. Im übertragenen Sinne wurde damit die Häufigkeit dieser Vornamen ausgedrückt, weshalb die Redewendung bis heute in der Bedeutung „jedermann“ verwendet wird. Konrad ist in Deutschland aber auch als Familienname geläufig.

Die latinisierte Form von Konrad ist Conradus. Weitere Varianten sind Conrad, Kunrad und die ältere Form Chunrat. Im Niederländischen wird Konrad zu Koenraad, im Isländischen zu Konráð, im Romanischen zu Curdin, im Russischen zu Kondrat und im Tschechischen zu Konrád. Als Koseformen haben sich Kohn, Konz, Kuno, Kunz, Kurt, Keno, Chonz, Conz und Kord herausgebildet. Die weiblichen Entsprechungen sind Konrada, Konrade, Konradina und Konradine.

Konrad – berühmte Namensträger

Aus Kindertagen dürfte vielen noch der „Daumenlutscher“ Konrad aus Heinrich Hoffmanns „Der Struwwelpeter“ bekannt sein, der von der Mutter ermahnt wird, während ihrer Abwesenheit „hübsch ordentlich und fromm“ zu sein und vor allem „nicht am Daume mehr“ zu lutschen, da „der Schneider mit der Scher kommt sonst ganz geschwind daher“. Prägend für die deutsche Sprache war auch der Philologe Konrad Duden, der von 1829 bis 1911 lebte. Unter den Politikern dürfte Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, der bekannteste Namensvertreter sein.

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