Stammzellen
24.01.2026
Herzpflaster Herzschwäche

Herzpflaster: Stammzellbasierte Therapie bei Herzschwäche

Herzpflaster Visualisierung

Autorin: Dr. Heike Thüring-Nahler | Diplom-Biologin, Vita 34

Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine ernsthafte Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr genug Kraft hat, um den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Viele Betroffene sind schnell erschöpft und können oft nur wenige Schritte gehen. Bisherige Medikamente können die Krankheit verlangsamen, aber nicht den verlorenen Herzmuskel ersetzen.

Was ist das Herzpflaster?

Das Herzpflaster ist eine neue Therapie, die gerade in Studien getestet wird. Es besteht aus Herzmuskelzellen, die im Labor aus Stammzellen gezüchtet werden. Diese Zellen stammen ursprünglich aus Nabelschnurblut und werden so umprogrammiert, dass sie sich wie junge Herzmuskelzellen verhalten. Die Zellen werden auf ein dünnes Trägermaterial aufgebracht – das „Pflaster“.

Wie hilft das Herzpflaster?

Bei einer Operation wird das Herzpflaster direkt auf die geschädigten Stellen des Herzmuskels aufgenäht. Ziel ist es, die Pumpkraft des Herzens zu verbessern. Erste Ergebnisse sind sehr ermutigend: Bei einem Patienten konnte die Herzleistung von 20 % auf über 37 % gesteigert werden. Das bedeutet deutlich mehr Energie und Lebensqualität.

Wer kann davon profitieren?

Die Therapie richtet sich an Menschen mit schwerer Herzschwäche, bei denen Medikamente nicht mehr ausreichen. Sie ist noch nicht allgemein verfügbar, sondern wird in speziellen Studien getestet.

Was sollten Sie wissen?

  • Die Herstellung des Herzpflasters dauert mehrere Monate.
  • Vor und nach der Operation sind Medikamente nötig, damit das Pflaster nicht abgestoßen wird.
  • Nach dem Eingriff bleiben Patient:innen etwa zwei Wochen im Krankenhaus und werden anschließend regelmäßig untersucht.

Wann gibt es die Therapie für alle?

Die Forschung läuft auf Hochtouren, aber es wird noch einige Jahre dauern, bis das Herzpflaster für alle Patient:innen verfügbar ist. Die bisherigen Ergebnisse geben jedoch große Hoffnung.

Quellen und Studien:

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Über die Autorin

Dr. Heike Thüring-Nahler

Diplom-Biologin (Promotion, Mikrobiologie und Klinische Immunologie, FAU Erlangen-Nürnberg).

Über 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb in Diagnostik, Pharma und Bioscience.

Langjährig tätig für die Stammzellbank Vita 34, seit 2020 im Commercial Bereich und als KOL Managerin.

Dr. Heike Thüring-Nahler

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