Vita 34 - Deutschlands größte Stammzellbank für Eigenvorsorge

Eine Stammzelle macht noch kein Unternehmen

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Vita 34 hat ihren Standort in der Leipziger Bio City.

Die Vita 34 AG mit Sitz in Leipzig ist die größte und erfahrenste Stammzellbank im deutschsprachigen Raum. Das 1997 gegründete Unternehmen ist Spezialist für die Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe sowie die Herstellung von Stammzelltransplantaten aus Nabelschnurblut. Gegenwärtig wird das Nabelschnurblut und -gewebe von rund 145.000 Kindern aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern gelagert. Mit bereits 30 Anwendungen konnte Vita 34 die hohe Qualität der eingelagerten Stammzellpräparate bestätigen.

Dabei gleichermaßen vereint, sehen sich Mitarbeiter und Führungskräfte in ihrem Glauben an Fortschritt und Innovation in der Stammzelltherapie. In ihr steckt enormes medizinisches Potential und diese Entwicklung möchte Vita 34 aktiv mitgestalten. Dazu gehört nicht nur besonderes berufliches Know-how aus den Bereichen der Chemie, der Biologie  und der Biotechnologie sowie der Medizin, sondern auch der Mut und die Weitsicht ein Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Forschung und Wirtschaft sicher, innovativ und mit stetem Wachstum in die Zukunft zu führen.

Zahlen und Fakten über Vita 34

  • Gründung im April 1997
  • Hauptsitz und eigenes Stammzelllabor in Leipzig
  • 140 Mitarbeiter (Stand: Dezember 2015)
  • Rund 145.000 eingelagerte Nabelschnurblutpräparate (Stand: Juli 2016)
  • 18,5 Millionen Gesamtleistung (Stand: Dezember 2015)
  • 30 Anwendungen von eingelagertem Nabelschnurblut (Stand: Juli 2016)
  • Geschäftstätigkeit: Gewinnung, Aufbereitung, langfristige Lagerung von Blut- und Stammzellprodukten für die Therapie verschiedener Krankheitsbilder, Forschung und Entwicklung, um medizinische Produkte und Therapien auf Basis von Stammzellen anbieten zu können

Der Vorstand

Dr. André Gerth

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Dr. André Gerth (CEO)

Vorstandsvorsitzender | CEO

Jahrgang 1964, 2 Kinder

Verantwortlich im Vorstand für Strategie, Produktion und Forschung und Entwicklung

Dr. André Gerth wurde im Juni 2012 in den Vorstand berufen und am 16. Juli 2012 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt.

Seit 1991 war er geschäftsführender Gesellschafter mehrerer Unternehmen, unter anderem bis zur Übernahme und Verschmelzung mit Vita 34 Geschäftsführer der 1992 von ihm gegründeten BioPlanta GmbH.

Dr. André Gerth besitzt langjährige Expertise im Bereich Biotechnologie und Projektmanagement und verfügt über ein breites internationales Kontaktnetzwerk. Für die Entwicklung einer Bioreaktortechnologie zur industriellen Produktion von Pflanzenstammzellen wurde sein Unternehmen 2009 mit dem Innovationspreis Mitteldeutschland ausgezeichnet.

 

 

Dr. Wolfgang Knirsch

Dr. Wolfgang Knirsch (CMO)

Vorstand Vertrieb |  CMO

Jahrgang 1960, 2 Kinder 

Verantwortlich im Vorstand für Vertrieb und Marketing

Dr. Wolfgang Knirsch ist seit Juni 2016 Vertriebsvorstand bei Vita 34. 

Er hat an der RWTH Aachen im Jahr 1993 seine Promotion in Anorganischer Chemie abgeschlossen und danach seine Karriere in der pharmazeutischen Industrie begonnen. Dr. Wolfgang Knirsch führte erfolgreich verschiedene nationale Vertriebs- und Marketingorganisationen bei Aventis und Merck KGaA. Von 2006 bis 2015 gestaltete Dr. Wolfgang Knirsch das operative und strategische Marketing bei der Biotest AG. In seiner letzten Funktion war er für den internationalen Vertrieb verantwortlich, wo er in seinem Bereich durch konsequente Umsetzung der Marketing- und Vertriebsstrategien bei den Kooperationspartnern weltweit Umsatz und Ergebnis nachhaltig gesteigert hat.

Neben anderen Indikationsgebieten hat er umfassende Kenntnisse in den Bereichen Hämato-Onkologie, Gynäkologie und Geburtshilfe.

 

Falk Neukirch

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Falk Neukirch (CFO)

Vorstand Finanzen | CFO

Jahrgang 1971, 2 Kinder

Verantwortlich im Vorstand für Finanzen, Personal, Recht, Investor Relations, IT sowie Einkauf.

Falk Neukirch ist seit Oktober 2015 Finanzvorstand bei Vita 34.

Er hat das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der TU Dresden als Diplom-Kaufmann erfolgreich abgeschlossen. Nach seinem Studium arbeitete er mehrere Jahre für eine große Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und übernahm danach diverse Leitungsfunktionen im Bereich Finanzen.

Von 2007 bis 2014 war Herr Neukirch als Direktor Controlling bei der börsennotierten First Sensor AG tätig und hat in dieser Zeit mehrere Firmenakquisitionen erfolgreich begleitet. Von 2014 bis Oktober 2015 war Herr Neukirch als Leiter Finanzen und Prokurist der BGH Edelstahlwerke GmbH angestellt.

Herr Falk Neukirch hat umfangreiche Kenntnisse in der für börsennotierte Unternehmen vorgeschriebenen internationalen Rechnungslegung (IFRS), sowie Erfahrung in Firmenakquisitionen und deren Integration.

 

Aufsichtsrat

Nach der Beschlussfassung über die Änderungen der Satzung zur Erweiterung des Aufsichtsrates hat die Hauptversammlung am 28.Juli 2015 drei neue Mitglieder in den Aufsichtsrat gewählt. Die neuen Mitglieder des Aufsichtsrats sind Herr Artur Isaev, Herr Heinrich Sundermeyer und Frau Gerrit Witschaß. Zudem wurde Frau Dr. med. Mariola Söhngen als Ersatzmitglied gewählt.

In seiner Sitzung am 28. Juli 2015 wählte der Aufsichtsrat Herrn Alexander Starke, bis dahin Mitglied des Aufsichtsrats, zum neuen Stellvertretenden Vorsitzenden. Er übernahm dieses Amt am selben Tag von Herrn Dr. Holger Födisch, der weiterhin Mitglied des Aufsichtsrats ist. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist und bleibt Herr Dr. Hans-Georg Giering.

Mit Wirkung zum 31.12.2015 legte Herr Heinrich Sundermeyer sein Aufsichtsratsamt aus gesundheitlichen Gründen nieder. An seiner Stelle rückt Frau Dr. Mariola Söhngen ab dem 01.01.2016 in den Aufsichtsrat auf.

 

Besonderheiten der Stammzellen aus Nabelschnurblut

  • Stammzellen aus Nabelschnurblut sind einzigartig

    Die eigenen Stammzellen stimmen in allen Gewebemerkmalen perfekt überein. Sie sind so einzigartig wie ein Fingerabdruck und so individuell wie die Persönlichkeit.

  • Stammzellen aus Nabelschnurblut sind jung

    Neonatale Stammzellen verfügen über keine alterungs- und umweltbedingten Beeinträchtigungen. Sie sind unbelastet, teilungsfreudig, vital und in der Regel frei von Viren und Bakterien.

  • Stammzellen aus Nabelschnurblut sind flexibel

    Nabelschnurblut-Stammzellen sind besonders anpassungsfähig. Durch ihr Differenzierungspotenzial können sie sich in eine Vielzahl von Zelltypen entwickeln.

Forschungsinitiativen

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Vita 34 arbeitet in der Forschung und Entwicklung mit renomierten Forschungseinrichtungen in ganz Europa zusammen – beispielsweise mit der Universität Leipzig, Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie oder dem Translationszentrum für Regenerative Medizin. (Foto: Universitätskirche St. Pauli von schaerfsystem / pixabay.com)

Vita 34 engagiert sich in der Anwendungsforschung und arbeitet mit Universitäten und Forschungsinstituten in ganz Europa zusammen. Im Geschäftsjahr 2015 hat Vita 34 die Forschungsaktivitäten intensiviert und trägt damit der dynamischen Entwicklung im Bereich der Regenerativen Medizin Rechnung. 

 

Universität Leipzig

Dr. Michael Cross

Differenzierung von Stammzellen aus Nabelschnurblut

 

Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie, Leipzig

Prof. Dr. med. Frank Emmerich und Dr. Johannes Boltze

Schlaganfallbehandlung

Therapeutische Wirksamkeit adulter Stammzellen in Abhängigkeit vom Alter der Zellpopulation und des Empfängerorganismus

 

Translationszentrum für Regenerative Medizin, Leipzig

Dr. Rüdiger Alt

Etablierung und Evaluierung von VSEL Stammzellen für die Gewebereparatur

Universität Leipzig

Dr. Manja Kamprad

Vermehrung von Stammzellen aus Nabelschnurblut

 

Universität Rostock

Prof. Dr. med. Gustav Steinhoff

Herzinfarkttherapie

 

Technische Universität München

Prof. Dr. med. Annette-Gabriele Ziegler

Therapie des Typ-1-Diabetes

 

Medizinische Hochschule Hannover

Prof. Dr. Ulrich Martin

Endothelzellen aus Nabelschnurblut für die Herstellung induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS-Zellen)

 

Universität Rostock und Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie, Leipzig

Dr. med. Can Yerebakan

Stammzelltherapie bei der Fallot-Tetralogie

 

Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie, BioPlanta GmbH Leipzig und Leibnitz-Institut für Pflanzen-Biochemie Halle

Dr. Anika Schumann

Verwendung von Frostschutzproteinen für die Kryokonservierung von Nabelschnurblut

 

Universität Leipzig

Dr. med. Stephan Fricke

Mesenchymale Stammzellen aus der Nabelschnur zur Behandlung der Graft-versus-Host Erkrankung nach Blutstammzelltransplantation

Gläsernes Labor

Vita 34 verfügt in der Bio City Leipzig über ein eigenes Speziallabor. So liegt der gesamte Prozess – von der Entnahme über den Transport, die Aufbereitung und Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe bis zur Übergabe an den behandelnden Arzt – in unseren Händen. Dabei werden wir regelmäßig überwacht, u. a. vom Paul-Ehrlich-Institut, einer Einrichtung des Bundesministeriums für Gesundheit.

Wir laden Sie ein, uns über die Schulter zu schauen und den Aufbereitungsprozess im GMP-High-Tech-Labor live zu verfolgen. Vereinbaren Sie hier einen Vor-Ort-Besuchstermin oder schauen Sie sich gleich online um – mit unserem virtuellen 360°-Laborrundgang.