Stammzellen einlagern oder spenden

Private Nabelschnurblutbanken vs. öffentliche Nabelschnurblutbanken

Nabelschnurblut ist zum Wegwerfen viel zu schade. Viele Eltern möchten daher das Nabelschnurblut ihres Nachwuchses für die Zukunft aufbewahren und so ein Stück Sicherheit für die Zukunft bewahren. Sie stellen sich daher die Frage „Stammzellen zur individuellen Vorsorge einlagern oder öffentlich spenden?“.

 

Die öffentliche Nabelschnurblutspende

Öffentliche Nabelschnurblutbanken lagern gespendetes Nabelschnurblut, das für eine Transplantation bei fremden Empfängern in Frage kommt. Das gespendete Blut wird anonym in einem öffentlichen Register gelistet.

Eltern müssen allerdings auch bedenken, dass über die Hälfte der Spenden nicht den strengen Qualitätskriterien für ein allogenes Stammzelltransplantat, beispielsweise bei der Mindest-Zellzahl, entsprechen. Sie sind daher ungeeignet für eine langfristige Aufbewahrung. Dieses Nabelschnurblut wird dann entweder verworfen oder in der Forschung genutzt. Am Ende bewahren öffentliche Nabelschnurblutbanken aus Qualitäts-, Kosten- und Ressourcengründen nur rund ein Drittel der Nabelschnurblutspenden auch tatsächlich auf. Viele Eltern sehen es außerdem kritisch, dass sie bei der Spende an eine öffentliche Blutbank keine Rückmeldung erhalten, ob das gespendete Nabelschnurblut erfolgreich aufbewahrt werden konnte oder nicht.

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Zahlen und Fakten zur Nabelschnurblut-Spende in Deutschland

 

Nichtsdestotrotz kann die Spende des Nabelschnurblutes an eine öffentliche Bank Leben retten. Es gibt jedoch keine Garantie, dass das gespendete Blut im Bedarfsfall für eine eigene oder familiäre Anwendung dann noch zur Verfügung steht.

Anders bei der individuellen Eigenvorsorge: Wenn die Nabelschnurblut-Einlagerung bei einer privaten Stammzellbank wie Vita 34 erfolgt, stehen die Stammzellen ausschließlich dem Kind selbst oder seinen Familienmitgliedern zur späteren Anwendung zur Verfügung.

 

Arten von Stammzelltransplantationen

Spenden oder Einlagern: VitaPlusSpende erleichtert die Entscheidung

Noch vor wenigen Jahren mussten sich werdende Eltern für eine der beiden Varianten entscheiden. Entweder das private Einlagern oder das öffentliche Spenden. Dank der Option VitaPlusSpende ist heutzutage beides möglich. Das Aufbewahren der Nabelschnur-Stammzellen für das eigene Kind und das Spenden der Stammzellen – die ideale Kombination aus individueller Vorsorge und öffentlicher Stammzellenspende.

Mit der Option VitaPlusSpende willigen die Eltern ein, dass die anonymisierten Gewebemerkmale an ein öffentliches Stammzellregister übertragen werden. Zuvor jedoch wird genau überprüft, ob das Nabelschnurblut für eine Spende geeignet ist. Der Spende-Vermerk einschließlich der besonderen HLA-Merkmale wird außerdem ins Vita 34-Einlagerungszertifikat eingetragen.

Im Stammzellregister können weltweit Ärzte für ihre Patienten über die HLA-Merkmale nach geeigneten Spendern suchen. Vita 34 hat dafür gemeinsam mit den internationalen Partnern das öffentliche Stammzellregister StemCellSearch gegründet und betreibt das an das Internet angeschlossene Portal an 365 Tagen im Jahr. Werden Ärzte, Patienten oder Angehörige bei ihrer Recherche fündig, so können sie eine Anfrage an Vita 34 stellen. Vita 34 leitet das Ersuchen umgehend an die Eltern des potentiellen Stammzellenspenders weiter. In letzter Instanz entscheiden diese, ob das Stammzelldepot ihres Kindes für eine allogene Transplantation freigegeben wird oder nicht.

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Das Vita 34-Hybridmodell VitaPlusSpende kombiniert die private Vorsorge mit der öffentlichen Spende.

 

Übrigens … Entscheiden sich die Eltern dafür, mit den Stammzellen ihres Kindes einem Anderen zu helfen, so erhalten sie bei der VitaPlusSpende das bis dato gezahlte Geld für die Einlagerung plus Zinsen von Vita 34 zurück.

 

Vita 34 steht für höchste Ansprüche bei Sicherheit und Qualität

Die hohe Qualität der Vita 34-Stammzell-Präparate ermöglicht auch eine Anwendung innerhalb der Familie. Das bestätigt das Paul-Ehrlich-Institut, eine Einrichtung des Bundesgesundheitsministeriums, die die Zulassung von Impfstoffen und biomedizinische Arzneimittel prüft, mit seinen für Vita 34 erteilten Genehmigungen. So können Geschwisterkinder, Eltern und Großeltern im Notfall vom eingelagerten Nabelschnurblut profitieren.

 

Wie ein Fingerabdruck: Die HLA-Merkmale

Die Abkürzung HLA steht für humane Leukozyten-Antigene. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Genen, die für die Funktion des Immunsystems unverzichtbar und genauso einzigartig sind wie der Mensch selbst. Man spricht daher auch von einer Art genetischem Fingerabdruck.

Nur wenn die HLA-Merkmale von Spender und Empfänger übereinstimmen, sie also beinahe genetische Zwillinge sind, kann eine Transplantation von Stammzellen und Geweben Erfolg haben. Andernfalls droht eine Abstoßung des Transplantats.

Statistisch gesehen besteht bei Geschwistern immerhin eine 25 prozentige Chance, dass die HLA-Merkmale des einen Kindes mit dem des anderen übereinstimmen. Mit der Geschwisterinitiative bietet Vita 34 daher einen ganz besonderen Service an.

Benötigt ein schwerkrankes Kind eine Stammzellentherapie und kommt in dieser Familie ein Geschwisterchen zur Welt, lagert Vita 34 das Nabelschnurblut des Neugeborenen für fünf Jahre kostenlos ein. Die Eltern benötigen dazu nur die Bescheinigung des behandelnden Arztes des erkrankten Kindes, dass die Behandlung mit Nabelschnurblut-Stammzellen eine Therapieoption darstellt.