Noch so jung und schon ein so großes Potential …“

Stammzellen aus der Nabelschnur

Nabelschnur-Stammzellen - jung, multipotent und unbelastet.

Stammzellen sind wahre Alleskönner. Aus der ersten Stammzelle, der befruchteten Eizelle, entwickelt sich der ganze Mensch. Durch Vermehrung und Differenzierung entstehen aus Stammzellen mehr als 200 verschiedene Zellarten.

Die Stammzellen altern mit uns und können durch Krankheiten und Umwelteinflüsse Schaden nehmen. Anders verhält es sich bei den Stammzellen aus der Nabelschnur. Sie werden direkt nach der Geburt vollkommen sicher und unbedenklich für Mutter und Kind entnommen und dank Kryokonservierung bei circa -180° C über flüssigem Stickstoff in den Kälteschlaf geschickt. Dort altern sie nicht und bleiben von negativen Umwelteinflüssen und Krankheiten verschont.

Während das Nabelschnurblut besonders viele hämatopoetische Stammzellen, also Blutstammzellen, enthält, beherbergt das gallertartige Gewebe der Nabelschnur (sog. Wharton-Sulze), eine Vielzahl von mesenchymalen Stammzellen (MSC). Sie sind für den Erhalt und die Regeneration des Bindegewebes, der Knochen, der Knorpel und der Muskeln zuständig und für die Regenerative Medizin hochinteressant.

 

Neonatale Stammzellen aus der Nabelschnur

Im letzten Schwangerschaftsdrittel begeben sich die Stammzellen auf Wanderschaft, sie lassen sich vom Blutstrom ins Knochenmark treiben. Die letzte Wanderung ist auch der Grund, warum besonders viele Stammzellen im Blutkreislauf des ungeborenen Kindes zu finden sind. Millionen dieser in der Regel virenfreien Stammzellen findet man deshalb auch in der Nabelschnur. Bei der Geburt sind sie einfach und schmerzfrei zu gewinnen und anders als embryonale Stammzellen ethisch völlig unbedenklich. Durch ihr hohes Entwicklungspotential können sie sich in eine Vielzahl von Zelltypen entwickeln. Aus den Stammzellen der Nabelschnur entstehen zum Beispiel alle neuen Blutzellen, das körpereigene Immunsystem sowie andere Organgewebe.

 

Vorteile von Stammzellen aus der Nabelschnur

  • Sie sind sicher, einfach und unbedenklich für Mutter und Kind zu gewinnen.
  • Es sind junge, unbeschädigte und unbelastete Zellen.
  • Sie sind entwicklungsfähig in eine Vielzahl von Zelltypen.
  • Das Potential für ihren Einsatz ist vielfältig – insbesondere für die Züchtung und Regeneration von geschädigtem Gewebe.

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Nicht vergessen: Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe lassen sich nur direkt nach der Geburt sichern. Denken Sie frühzeitig an die Beauftragung eines Stammzelldepots, damit Sie das Vita 34-Entnahmepaket rechtzeitig vor der Geburt erreichen kann.

 

Vita 34 ist in Deutschland das einzige zugelassene Biotechnologie-Unternehmen, das die Erlaubnis hat, nicht nur die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut, sondern auch die Stammzellen aus dem Nabelschnurgewebe zu entnehmen und für die Zukunft zu sichern, um später daraus Stammzellen für therapeutische Zwecke zu gewinnen.

Das von Vita 34 entwickelte Verfahren zur sicheren, GMP-gerechten (Good Manufacturing Practice) Kryokonservierung der Nabelschnur ist einmalig im deutschsprachigen Raum und schöpft das gesamte Potential der Nabelschnur aus.

 

Stammzellen aus der Nabelschnur sind zum Wegwerfen viel zu schade

Die in der Regel 50 bis 60 Zentimeter lange Nabelschnur bildet ein einmaliges Reservoir für Stammzellen. Noch immer wird sie viel zu oft mit der Nachgeburt im Klinikmüll entsorgt. Experten schätzen, dass bis zu 95 Prozent aller Nabelschnüre ungenutzt weggeworfen werden. Dabei können aus jeder Nabelschnur nach dem Abnabeln bis zu 200 Milliliter Nabelschnurblut gewonnen werden. Wird das Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe einmal eingelagert, steht es als Stammzelldepot ein Leben lang als Vorsorge zur Verfügung.

 

Vergleich der StammzellquellenNeonatale StammzellenAdulte StammzellenEmbryonale Stammzellen
Fähigkeit, sich in verschiedene Zelltypen zu differenzierenJaJaJa
Hohe ProliferationskapazitätJaNeinJa
Geringes Risiko der TumorbildungJaJaNein
Geringes Risiko einer viralen KontaminationJaNeinJa
Kapazität für die autologe TransplantationJaJaNein
Bewährte Behandlung bei menschlichen PatientenJaJaNein
Gegenüberstellung der Fähigkeiten der verschiedenen Stammzellarten