Das Vita 34-Glossar
Aktuelles Wissen zu Fachbegriffen rund um Schwangerschaft, Nabelschnurblut und Stammzellen
Im Vita 34-Glossar erklären unsere Experten viele Begriffe rund um Schwangerschaft, Nabelschnurblut und Stammzellen – prägnant und für jedermann verständlich: von A wie “Adulte Stammzellen” bis Z wie “Zygote”.
Ihnen fehlt ein wichtiger Begriff oder es sind noch Fragen offen geblieben? Dann zögern Sie bitte nicht: Sie können uns jederzeit eine E-Mail an kundenservice@vita34.de schicken oder unsere kostenlose Info-Hotline unter 0800 034 00 00 anrufen.
3 - wie 3D-Ultraschall
+A - wie Abnabelung
+Abnabelung
Der Vorgang des Durchtrennens der Nabelschnur nach der Geburt wird in der Geburtshilfe als Abnabelung bezeichnet.
Adipositas
Adipositas (Fettleibigkeit) ist ein chronisch krankhaftes Übergewicht, das zu den Endokrinen-, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten zählt.
Adulte Stammzellen
Die differenzierten Stammzellen des von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden als adulte Stammzellen bezeichnet.
Akute lymphatische Leukämie
Bei der akuten lymphatischen Leukämie kommt es in kurzer Zeit zu einer Knochenmarkinsuffizienz.
Akute myeloische Leukämie
Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine aggressive und schnell voranschreitende Erkrankung des blutbildenden Systems.
Allogen
Der Fachbegriff „allogen“ steht für ein transplantiertes Gewebe, das nicht körpereigen ist, sondern von einem genetisch nicht-identischen Spender derselben Art (Spezies) stammt.
Amniozentese
Bei der Amniozentese wird Fruchtwasser gewonnen. Die darin enthaltenen Zellen untersucht man im Labor auf Erbkrankheiten und Behinderungen.
Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
Degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems, die eine Schädigung der für die Muskelbewegungen verantwortlichen Nervenzellen zur Folge hat.
Anti-D-Prophylaxe
Eine Rhesusunverträglichkeit der Mutter kann zu schweren Erkrankungen des Ungeborenen führen. Die vorbeugende Anti-D-Prophylaxe während der Schwangerschaft verhindert dies.
Antikörpersuchtest
Bei der Blutgruppenbestimmung zu Beginn der Schwangerschaft erfolgt auch ein Antikörpersuchtest - insbesondere im Hinblick auf den Rhesusfaktor.
Apgar-Test
Der Apgar-Test wurde von der US-amerikanischen Anästhesistin Virgina Apgar 1952 entwickelt. Er schätzt anhand der Prüfkriterien Atmung, Puls, Grundtonus, Aussehen und Reflexe den Zustand Neugeborener ein.
Aplastische Anämie
Bei einer Aplastischen Anämie ist die Zellproduktion im Knochenmark entweder sehr stark eingeschränkt oder kommt völlig zum Erliegen.
Arteriosklerose
Der Fachbegriff Arteriosklerose beschreibt eine Verengung von Blutgefäßen - im Volksmund auch gerne als "Arterienverkalkung" bezeichnet.
Arzneimittelgesetz
Mit dem Arzneimittelgesetz (AMG) wird die Sicherheit von Medikamenten überwacht und gewährleistet.
Autismus
Autismus bezeichnet eine psychische Erkrankung, die zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen zählt.
Autismus-Spektrum-Störungen (Autismus)
Was ist Autismus? Autismus gehört zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, die Auswirkungen auf das soziale Leben, die Kommunikation und das Verhalten haben (AWMF Leitlinie 2015; Kamp-Becker und Bölte 2011).
B - wie Bandscheibenvorfall
+Bandscheibenvorfall
Bandscheiben dienen als Puffer zwischen den Wirbeln. Verrutscht der Gallertkern und drückt auf die Spinalnerven, sprechen Experten vom Bandscheibenvorfall.
Bauchnabel
Der Bauchnabel entsteht nach der Geburt, wenn der Rest der Nabelschnur eintrocknet und abfällt.
Blastocyste
Die Blastocyste ist das Entwicklungsstadium in der Embryogenese, in dem die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter stattfindet.
Blutbildungsstörungen
Blutbildungsstörungen entstehen, wenn die Stammzellen im Knochenmark geschädigt sind.
Borreliose
Die Borreliose ist ein Überbegriff für Infektionskrankheiten, die durch sogenannte Borrelien verursacht werden. Die Übertragung der Lyme-Borreliose erfolgt in hiesigen Breitengraden meist durch Zecken.
C - wie Cerebralparese
+Chemotherapie
Eine Chemotherapie bezeichnet eine medikamentöse Behandlung, bei der Zellen gezielt getötet oder an ihrem Wachstum gehindert werden. Der Begriff steht sowohl für eine Therapie von Infektionskrankheiten als auch für eine Krebsbehandlung.
Chorea Huntington
Bei Chorea Huntington wird eine toxische Version des Proteins Huntingtin produziert, das zum Absterben von Nervenzellen vor allem im Großhirn führt.
Chorionzottenbiopsie
Bei der Chorionzottenbiopsie entnimmt der Arzt im Rahmen der Pränataldiagnostik Zellen aus der Plazenta und lässt sie im Labor auf genetische Anomalien untersuchen.
Chromosomenstörung
Unter dem Lichtmikroskop sichtbare zahlenmäßige oder strukturelle Veränderungen der Chromosomen stellen Chromosomenstörungen dar. Sie werden auch als Chromosomenaberrationen oder Chromosomenanomalien bezeichnet.
Chronische lymphatische Leukämie (CLL)
Bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CML) handelt es sich um eine Unterform der Leukämie, die vor allem ältere Menschen im Alter zwischen 70 und 75 Jahren betrifft. Sie beginnt meist schleichend und wird häufig eher zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt.
Chronische myeloische Leukämie
Bei der chronische myeloische Leukämie (CML) handelt es sich um eine Unterform der Leukämie.
COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease)
Bei COPD handelt es sich um die chronisch obstruktive Lungenerkrankung.
Cordozentese
Als Cordozentese/Chordorzentese wird die Nabelschnur-Punktion bezeichnet. Es handelt sich um ein invasives Verfahren im Rahmen der Pränataldiagnostik.
D - wie Darmkrebs
+Darmkrebs
Bösartige (maligne) Tumore im Dick- oder Mastdarm werden als Darmkrebs (kolorektales Karzinom) bezeichnet und stellen die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen dar.
Demenz
Der fortschreitende Verlust des Gedächtnisses sowie Defizite in sozialen und emotionalen Kompetenzen können Anzeichen für die Demenz sein, die mit zu den neurodegenerativen Erkrankungen gehört.
Diabetes mellitus Typ 1
Diabetes mellitus Typ 1, früher auch Jugenddiabetes genannt, erfordert eine lebenslange Insulintherapie.
E - wie Eisprung
+Eisprung
Der Eisprung findet etwa in der Mitte des weiblichen Zyklus statt und ist die Voraussetzung für eine Schwangerschaft.
Eizelle
Bei der Eizelle handelt es sich um eine weibliche Keimzelle. Verschmilzt diese bei der Befruchtung mit dem männlichen Spermium entsteht die Zygote.
Embryonale Stammzellen
Ganz besondere Stammzellen, die nur im Embryo während seiner Entwicklung vorkommen.
Epidermolysis bullosa
Die Epidermolysis bullosa ist eine vererbbare Krankheit, die aufgrund ihrer Symptome auch „Schmetterlingskrankheit“ genannt wird. Hierbei bestehen Mutationen in bestimmten Genen, welche für den Zellaufbau der Haut zuständig sind.
Erst-Trimester-Screening
Beim Erst-Trimester-Screening handelt es sich um eine nicht-invasive Untersuchung im Rahmen der Pränataldiagnostik. Sie wird im ersten Drittel der Schwangerschaft durchgeführt, in der Regel zwischen der vollendeten 11. und 13. Schwangerschaftswoche. Es besteht aus einer Blut- und einer Ultraschalluntersuchung.
F - wie Fetale Echokardiographie
+Fetale Echokardiographie
Die fetale Echokardiographie gehört zu den nicht-invasiven Verfahren der Pränataldiagnostik. Dabei wird mittels Ultraschall das Herz des Ungeborenen im Hinblick auf Herzfehler untersucht.
Fetale Stammzellen
Fetale Stammzellen sind sehr junge Zellen mit großem Wachstumspotenzial und ihre Erbanlagen sind kaum geschädigt.
Fibromyalgie
Eine Fibromyalgie ist eine chronische und weitgehend therapieresistente Erkrankung, bei der die Betroffenen an Schmerzen leiden. Die Schmerzen und in deren Folge auftretende Depressionen sowie Müdigkeit weisen keine klinisch definierbaren Ursachen auf, sodass die Krankheit häufig erst spät erkannt wird.
FISH-Test
Der FISH-Test (Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung) liefert nach einer Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie schnell Anhaltspunkte, ob eine Chromosenstörung vorliegen könnte oder nicht. Er kann jedoch eine umfassende Chromosenanalyse nicht ersetzen.
Fruchtblase
Während des Heranwachsens im Mutterleib stellt die Fruchtblase den idealen Lebensraum für den Fötus bereit.
Fruchtwasser
Das Fruchtwasser bildet zusammen mit der Fruchtblase den Lebensraum des Babys während der Schwangerschaft.
Fruchtwasserpunktion
Bei der Pränataldiagnostik im Rahmen einer Fruchtwasserpunktion werden Zellen des Ungeborenen, die sich im Fruchtwasser befinden, entnommen und können anschließend auf eine Chromosomenstörung untersucht werden.
G - wie Gebärmutter
+Glaukom
Eine Schädigung des Sehnervs und der Netzhaut werden als Glaukom (Grüner Star) bezeichnet. Ursache ist oftmals ein zu hoher Augeninnendruck.
Glukosetoleranztest
Beim Glukosetoleranztest misst der Arzt die Höhe des Blutzuckerspiegels in verschiedenen Zeitintervallen, nachdem eine bestimmte Menge Glukose-Lösung zu sich genommen wird. In der Schwangerschaft kann so ein Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert und behandelt werden.
Graft-versus-Host-Disease
Die Graft-versus-Host-Disease (GvHD) ist eine immunologische Reaktion, die nach einer allogenen Knochenmark- oder Stammzellentransplantation auftreten kann.
H - wie Hämatopoetische Stammzellen
+Hämatopoetische Stammzellen
Bei den hämatopoetischen Stammzellen handelt es sich um blutbildende Stammzellen. Sie kommen im Knochenmark und Nabelschnurblut vor.
Harmony-Test
Im Blut der Mutter finden sich auch winzige Schnipsel der DNA des Ungeborenen. Nach einer Blutabnahme können diese Erbinformationen extrahiert und mit Hilfe des Harmony-Tests auf Chromosomenstörungen untersucht werden.
Hashimoto
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine häufig auftretende Form einer Schilddrüsenentzündung, die in einer Autoimmunerkrankung begründet ist.
Herzinfarkt
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Gefäß im Herzen von einer anhaltenden Durchblutungsstörung (Ischämie) betroffen ist.
Hirntumor
Hirntumore zählen zu den seltenen Krebserkrankungen und bilden sich vornehmlich im neuroektodermalen Gewebe. Die Mehrzahl der gut- und bösartigen Hirntumore tritt im Kindesalter oder ab dem 70. Lebensjahr auf.
HIV (Humanes Immundefizienz-Virus)
Eine Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (kurz: HIV) führt unbehandelt nach einer mehrjährigen Latenzphase zu AIDS, dem erworbenen Immundefektsyndrom (in Englisch: Acquired Immune Deficiency Syndrome).
Human Leukocyte Antigen
Das Antigen HLA ist nur für die Erkennung von fremden Gewebe zuständig. Es kann auch bei der erfolgreichen Einnistung des Fötus im Mutterleib eine große Rolle spielen und dann für Fehlgeburten verantwortlich sein.
Hurler-Syndrom
Das Hurler-Syndrom ist eine schwere Verlaufsform der lysosomalen Speicherkrankheit Mukopolysaccharidose, kurz MPS. Bei der autosomal-rezessiv vererbbaren Stoffwechselkrankheit besteht ein Defekt des Enzyms Alpha-L-Iduronidase, das für die Spaltung von Glykosaminoglykanen zuständig ist.
I - wie Immundefekte
+Immunsystem
Täglich kommt der menschliche Körper mit Krankheitserregern wie Parasiten, Pilzen, Bakterien und Viren sowie mit Schadstoffen aus der Umwelt in Kontakt. Um diese Eindringlinge abzuwehren, besitzen höhere Lebewesen ein komplexes Immunsystem.
In-Vitro-Fertilisation
Die In-Vitro-Fertilisation, die Befruchtung im Reagenzglas, ist eine Behandlungsmethode bei unerfülltem Kinderwunsch.
K - wie Käseschmiere (Vernix Caseosa)
+Käseschmiere (Vernix Caseosa)
Bei der Käseschmiere handelt es sich um eine schützende, wachsähnliche, weißlich-gelbe Substanz, die den Körper des Babys im Mutterleib von der 14. Schwangerschaftswoche an bis kurz vor der Geburt bedeckt.
Krebsstammzellen
Krebsstammzellen sind maßgeblich für die Entstehung und das Wachstum von Tumoren verantwortlich.
L - wie Leberzirrhose
+Leberzirrhose
Eine Leberzirrhose, auch „Schrumpfleber“ genannt, ist die Folge und das Endstadium chronischer Lebererkrankungen. Sie bezeichnet eine Vernarbung des Lebergewebes aufgrund von chronischer Degeneration.
Leukozyten
Bei Leukozyten handelt es sich um weiße Blutkörperchen, die für die Immunabwehr verantwortlich sind.
Lungenemphysem
Ein Lungenemphysem tritt als Folge chronischer Lungenerkrankungen, wie beispielsweise COPD oder einem angeborenen Alpha-1-Antitrypsinmangel auf. Es kommt zur Überblähung der Lungenbläschen.
Lungenfibrose
Der Begriff Lungenfibrose beschreibt in etwa 100 Lungenkrankheiten, von denen einige sehr selten sind. Allen gemein ist eine überschüssige Produktion von Bindegewebe im Lungengewebe, die oftmals durch Entzündungsreaktionen hervorgerufen wird.
Lungenkrebs
Bösartige Gewebeneubildungen in der Lunge werden als Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) bezeichnet.
Lupus
Lupus erythematodes gehört zu den Autoimmunkrankheiten und wird umgangssprachlich auch als Schmetterlingsflechte bezeichnet. Der Name beschreibt eines der sichtbaren Symptome der Krankheit.
M - wie Makrophagen
+Makuladegeneration
Eine Makuladegeneration ist eine Erkrankung der sich im Auge befindenden Netzhaut, auf der auch der sogenannte „Gelbe Fleck“ – die Makula – liegt. Eine Schädigung dieses Areals führt zum schleichenden Verlust der Sehkraft.
Mehrlingsgeburt
Zwillinge, Drillinge oder sogar Vierlinge: Bei einer Mehrlingsgeburt vervielfacht sich das Babyglück auf einen Schlag.
Mesenchymale Stammzellen
Zählen sie zu den adulten Stammzellen und haben die Fähigkeit, sich in verschiedene Gewebe auszudifferenzieren.
Morbus Crohn
Bei Morbus Crohn entzünden sich alle Schichten der Darmwand einzelner Darmabschnitte. Das Krankheitsbild wird deshalb auch als chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED) eingestuft wird.
Morbus Stargardt
Morbus Stargardt ist eine vererbbare Form der Makuladegeneration, bei der die Netzhaut und der sich darauf befindende „Gelbe Fleck“ betroffen sind.
Morula
Die Morula entsteht aus der befruchteten Eizelle und ist das früheste Stadium der Embryonalentwicklung.
Mukopolysaccharidose
Die Mukopolysaccharidose (MPS) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der ein bestimmtes Stoffwechselenzym, die sogenannte lysosomale Hydrolase nicht oder nur vermindert gebildet werden kann.
Mukoviszidose
Die Mukoviszidose, auch zystische Fibrose genannt, ist eine vererbbare Stoffwechselkrankheit. Sie wird durch eine Genmutation hervorgerufen und ist nicht heilbar.
Multiple Sklerose
Eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Sie zählt zu den Autoimmunkrankheiten.
Murine Stammzellen
Bei murinen Stammzellen handelt es sich um die Stammzellen der Maus. Sie helfen in der Stammzellenforschung, komplexe Prozesse besser zu verstehen.
N - wie Nabelschnur
+Nabelschnur
Die Nabelschnur (Funiculus umbilicalis) versorgt das Baby im Mutterleib mit Sauerstoff und allen wichtigen Nährstoffen.
Nabelschnur-Punktion
Die Nabelschnur-Punktion oder Cordozentese ist eine invasive Untersuchung im Rahmen der Pränataldiagnostik.
Nabelschnurblutbank
Nabelschnurblutbanken bieten Eltern als Service die Einlagerung von Nabelschnurblut-Stammzellen an.
Nackenfaltenmessung
Bei der Nackenfaltenmessung handelt es sich um eine besondere Ultraschalluntersuchung im Rahmen der nicht-invasiven Verfahren der Pränataldiagnostik.
Nackentransparenzmessung
Bei der Nackentransparenzmessung handelt es sich um eine besondere Untersuchung im Rahmen der nicht-invasiven Verfahren der Pränataldiagnostik. Es wird hierbei per Ultraschall die Dicke einer Flüssigkeitsansammlung im Nackenbereich des Ungeborenen während einer bestimmten Entwicklungsphase überprüft.
Nasenbeinmessung
Die Nasenbeinmessung ist eine Ultraschalluntersuchung, die oftmals im Rahmen des Erst-Trimester-Screening durchgeführt wird. Der Arzt misst dabei die Länge des Nasenbeins und kann so das Trisomie 21-Risiko abschätzen.
Neonatale Stammzellen
Neonatale Stammzellen werden direkt nach der Geburt aus dem Nabelschnurblut gewonnen.
Neugeborenenscreening
Das Neugeborenenscreening (NGS) ist eine wichtige Untersuchung des neuen Erdenbürgers. Sie steht direkt in den ersten Tagen nach der Geburt an und soll angeborene Stoffwechseldefekte und hormonelle Erkrankungen erkennen.
Neuroblastom
Ein Neuroblastom bezeichnet einen bösartigen (malignen) Tumor, der von den Stammzellen des sympathischen Nervensystems ausgeht. Neuroblastome bilden sich aus unreifen, embryonalen Zellen. Daher tritt diese Krebsart meist im Kindesalter auf.
Neurodermitis
Die Neurodermitis wird auch als atopische Dermatitis bzw. als endogenes Ekzem bezeichnet. Es handelt sich um eine chronische und entzündliche Hautkrankheit, die eine Überreaktion des Immunsystems auslöst.
Neuronale Stammzellen
Neuronale Stammzellen befinden sich im Gehirn und sind Vorläufer der Nervenzellen.
Niereninsuffizienz
Die Niere hat die Funktion, den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt des Körpers zu regeln, Säuren und Gifte auszuscheiden und Hormone in das Blut abzugeben. Wird eine oder mehrere dieser Aufgaben von der Niere nicht mehr ausgeführt, dann sprechen Mediziner von einer Niereninsuffizienz.
O - wie Omnipotente Stammzellen
+P - wie Pankreaskrebs
+Pankreaskrebs
Von Pankreaskrebs wird dann gesprochen, wenn sich in der Bauchspeicheldrüse bösartige Tumore bilden.
Paul-Ehrlich-Institut
Das Paul-Ehrlich-Institut ist eine Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit und für die Kontrolle der Impfstoffe und biomedizinischen Arzneimittel zuständig.
Periphere Blutstammzellen
Periphere Blutstammzellen werden im Rahmen einer Stammzelltransplantation aus dem Blut des Spenders gewonnen.
Plazenta
Die Plazenta, auch Mutterkuchen genannt, ist ein scheibenförmiges Organ, das sich während der Schwangerschaft aus mütterlichen und embryonalen Zellen entwickelt.
Plazenta-Punktion
Die Plazenta-Punktion ist eine invasive Untersuchung zur Diagnose genetischer Besonderheiten des ungeborenen Kindes.
Pluripotente Stammzellen
Pluripotente Stammzellen haben die Fähigkeit, sich in jeden Zelltyp des Organismus auszudifferenzieren.
Q - wie Querschnittslähmung
+R - wie Regenerative Medizin
+Regenerative Medizin
Wiederherstellung von durch Krankheit oder Unfall geschädigten Zellen, Geweben und Organen.
Retinitis pigmentosa
Retinitis pigmentosa ist eine seltene Augenkrankheit, die vererbt oder durch spontane Mutationen hervorgerufen werden kann. Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich um beschreibt eine Netzhautrückbildung (Makuladegeneration), bei der die Fotorezeptoren, also die Zapfen- und Stäbchenzellen, absterben.
S - wie Schädel-Hirn-Trauma
+Schädel-Hirn-Trauma
Als Schädel-Hirn-Trauma wird eine Verletzung des Gehirns bezeichnet, die durch äußere Gewalteinwirkung (beispielsweise in Folge eines Unfalls) entsteht.
Somatische Stammzellen
Als somatische Stammzellen werden adulte Stammzellen bezeichnet. Sie sind multipotent und können sich in verschiedene Zellen eines Gewebes entwickeln.
Spermium
Das Spermium ist die männliche Keimzelle, die bei der Befruchtung mit der weiblichen Eizelle zur Zygote verschmilzt.
Stammzellenentnahme
Eine Stammzellenentnahme ist am einfachsten, wenn es sich um Nabelschnurblut handelt. Ansonsten gibt es die Möglichkeit per Knochenmark-Spende Stammzellen zu entnehmen oder sie über die periphere Blutstammzellentnahme aus dem Blut zu isolieren.
Stammzellforschung
Erforschung der Eigenschaften von Stammzellen und ihrem möglichen Nutzen bei der Heilung von Krankheiten.
Stammzellgesetz
Das Stammzellgesetz (StZG) regelt die Einfuhr von embryonalen Stammzellen und deren Erforschung in Deutschland.
Stammzellspenderdatei
Stammzellenspender müssen sich in einer Stammzellspendedatei registrieren lassen, um anderen Menschen helfen zu können.
Stammzelltherapie
Bei einer Stammzelltherapie werden Stammzellen zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt.
T - wie Taubheit
+Taubheit
Taubheit beschreibt einen gänzlichen oder einseitigen Hörverlust, bei dem der Betroffene keine Töne oder Geräusche wahrnehmen kann. Das fehlende Hörvermögen kann angeboren sein oder erst im Laufe des Lebens erworben werden.
Thalassämie
Eine Erkrankung der roten Blutkörperchen, bei der aufgrund eines Gendefekts zu wenig Hämoglobin gebildet beziehungsweise dieses in zu großen Mengen abgebaut wird.
Thrombozyten
Die Blutplättchen werden auch Thrombozyten genannt. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung.
Tinnitus
Dauerhafte Ohrgeräusche, die oftmals als Pfeifton, Brummen, Knacken, Klopfen, Zischen oder Rauschen wahrgenommen werden, sind unter dem Begriff Tinnitus bekannt.
Tissue Engineering
Verfahren, natürliche Gewebe im Labor nachzuzüchten, um diese dann zu therapeutischen Zwecken in der regenerativen Medizin zu verwenden.
Transfusionsgesetz
Das deutsche Transfusionsgesetz regelt alle Bereiche, die mit einer Blutspende und einer Bluttransfusion zu tun haben.
Transfusionsmedizin
Mit der Gewinnung, der Aufbewahrung und der Bereitstellung der lebensrettenden Blutkonserven beschäftigt sich die Transfusionsmedizin.
Triple-Test
Beim Triple-Test wird die Konzentrationen der Hormone Östriol und humanes Chorion-Gonadotropin (hCG) sowie des Alpha-Fetoproteins (AFP) im mütterlichen Blut bestimmt und anhand weiterer Faktoren wie z. B. Alter und Schwangerschaftsdauer die Wahrscheinlichkeit einer Chromosomenstörung beim Kind berechnet.
Tuberkulose
Tuberkulose (Schwindsucht), kurz TBC, ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit, die die Lunge befällt.
Tumorstammzellen
Tumorstammzellen sind maßgeblich an der Entstehung und dem Wachstum vieler Tumorarten beteiligt.
U - wie U-Untersuchungen
+U-Untersuchungen
Die U-Untersuchungen umfassen zehn Vorsorgeuntersuchungen bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr des Kindes.
Ultraschallbild
Das erste Ultraschallbild in den Händen zu halten, ist für viele werdende Eltern ein magischer Augenblick. Das im Bauch der Mutter heranwachsende Kind wird damit zum ersten Mal fassbar.