Das Vita 34-Glossar

Aktuelles Wissen zu Fachbegriffen rund um Schwangerschaft, Nabelschnurblut und Stammzellen

Im Vita 34-Glossar erklären unsere Experten viele Begriffe rund um Schwangerschaft, Nabelschnurblut und Stammzellen – prägnant und für jedermann verständlich: von A wie “Adulte Stammzellen” bis Z wie “Zygote”.

Ihnen fehlt ein wichtiger Begriff oder es sind noch Fragen offen geblieben? Dann zögern Sie bitte nicht: Sie können uns jederzeit eine E-Mail an kundenservice@vita34.de schicken oder unsere kostenlose Info-Hotline unter 0800 034 00 00 anrufen.

3 - wie 3D-Ultraschall

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3D-Ultraschall

Beim 3D-Ultraschall handelt es sich um eine Ultraschalluntersuchung mit spezieller Software im Hintergrund. Weil Eltern das Ungeborene so dreidimensional sehen können, wird das zur Pränataldiagnostik gehörende Verfahren auch als "Baby-TV" oder "Babyfernsehen" bezeichnet.

A - wie Abnabelung

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Abnabelung

Der Vorgang des Durchtrennens der Nabelschnur nach der Geburt wird in der Geburtshilfe als Abnabelung bezeichnet.


Adipositas

Adipositas (Fettleibigkeit) ist ein chronisch krankhaftes Übergewicht, das zu den Endokrinen-, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten zählt.


Adulte Stammzellen

Die differenzierten Stammzellen des von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden als adulte Stammzellen bezeichnet.


Akute lymphatische Leukämie

Bei der akuten lymphatischen Leukämie kommt es in kurzer Zeit zu einer Knochenmarkinsuffizienz.


Akute myeloische Leukämie

Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine aggressive und schnell voranschreitende Erkrankung des blutbildenden Systems.


Allogen

Der Fachbegriff „allogen“ steht für ein transplantiertes Gewebe, das nicht körpereigen ist, sondern von einem genetisch nicht-identischen Spender derselben Art (Spezies) stammt.


Alzheimer

Neurodegenerative Erkrankung, die vornehmlich Personen ab dem 60. Lebensjahr betrifft.


Amniozentese

Bei der Amniozentese wird Fruchtwasser gewonnen. Die darin enthaltenen Zellen untersucht man im Labor auf Erbkrankheiten und Behinderungen.


Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems, die eine Schädigung der für die Muskelbewegungen verantwortlichen Nervenzellen zur Folge hat.


Anti-D-Prophylaxe

Eine Rhesusunverträglichkeit der Mutter kann zu schweren Erkrankungen des Ungeborenen führen. Die vorbeugende Anti-D-Prophylaxe während der Schwangerschaft verhindert dies.


Antikörpersuchtest

Bei der Blutgruppenbestimmung zu Beginn der Schwangerschaft erfolgt auch ein Antikörpersuchtest - insbesondere im Hinblick auf den Rhesusfaktor.


Apgar-Test

Der Apgar-Test wurde von der US-amerikanischen Anästhesistin Virgina Apgar 1952 entwickelt. Er schätzt anhand der Prüfkriterien Atmung, Puls, Grundtonus, Aussehen und Reflexe den Zustand Neugeborener ein.


Aplastische Anämie

Bei einer Aplastischen Anämie ist die Zellproduktion im Knochenmark entweder sehr stark eingeschränkt oder kommt völlig zum Erliegen.


Arteriosklerose

Der Fachbegriff Arteriosklerose beschreibt eine Verengung von Blutgefäßen - im Volksmund auch gerne als "Arterienverkalkung" bezeichnet.


Arthrose

Arthrose ist eine schmerzhafte, meist altersbedingte, Gelenkerkrankung.


Arzneimittelgesetz

Mit dem Arzneimittelgesetz (AMG) wird die Sicherheit von Medikamenten überwacht und gewährleistet.


Autismus

Autismus bezeichnet eine psychische Erkrankung, die zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen zählt.


Autismus-Spektrum-Störungen (Autismus)

Was ist Autismus? Autismus gehört zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, die Auswirkungen auf das soziale Leben, die Kommunikation und das Verhalten haben (AWMF Leitlinie 2015; Kamp-Becker und Bölte 2011).


Autolog

Der Begriff „autolog“ bezeichnet in der Medizin ein Gewebe, das dem eigenen Körper entnommen und an einer anderen Stelle im eigenen Körper wieder transplantiert wird.

B - wie Bandscheibenvorfall

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Bandscheibenvorfall

Bandscheiben dienen als Puffer zwischen den Wirbeln. Verrutscht der Gallertkern und drückt auf die Spinalnerven, sprechen Experten vom Bandscheibenvorfall.


Bauchnabel

Der Bauchnabel entsteht nach der Geburt, wenn der Rest der Nabelschnur eintrocknet und abfällt.


Bioethik

Die Bioethik befasst sich mit dem menschlichen Umgang mit der lebendigen Umwelt.


Blastocyste

Die Blastocyste ist das Entwicklungsstadium in der Embryogenese, in dem die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter stattfindet.


Blutbildungsstörungen

Blutbildungsstörungen entstehen, wenn die Stammzellen im Knochenmark geschädigt sind.


Blutgruppe

Das AB0-System sowie das Rhesussystem sind die wichtigsten Blutgruppensysteme.


Borreliose

Die Borreliose ist ein Überbegriff für Infektionskrankheiten, die durch sogenannte Borrelien verursacht werden. Die Übertragung der Lyme-Borreliose erfolgt in hiesigen Breitengraden meist durch Zecken.


Brustkrebs (Mammakarzinom)

Beim Brustkrebs handelt es sich um eine bösartige Entartung des Brustdrüsengewebes. Das Mammakarzinom zählt bei Frauen zu den häufigsten Arten von Krebserkrankungen. Doch auch Männer können an diesen Tumoren leiden.

C - wie Cerebralparese

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Cerebralparese

Bei der Cerebralparese handelt es sich nicht um ein einheitliches Krankheitsbild.


Chemotherapie

Eine Chemotherapie bezeichnet eine medikamentöse Behandlung, bei der Zellen gezielt getötet oder an ihrem Wachstum gehindert werden. Der Begriff steht sowohl für eine Therapie von Infektionskrankheiten als auch für eine Krebsbehandlung.


Chorea Huntington

Bei Chorea Huntington wird eine toxische Version des Proteins Huntingtin produziert, das zum Absterben von Nervenzellen vor allem im Großhirn führt.


Chorionzottenbiopsie

Bei der Chorionzottenbiopsie entnimmt der Arzt im Rahmen der Pränataldiagnostik Zellen aus der Plazenta und lässt sie im Labor auf genetische Anomalien untersuchen.


Chromosomenstörung

Unter dem Lichtmikroskop sichtbare zahlenmäßige oder strukturelle Veränderungen der Chromosomen stellen Chromosomenstörungen dar. Sie werden auch als Chromosomenaberrationen oder Chromosomenanomalien bezeichnet.


Chronische lymphatische Leukämie (CLL)

Bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CML) handelt es sich um eine Unterform der Leukämie, die vor allem ältere Menschen im Alter zwischen 70 und 75 Jahren betrifft. Sie beginnt meist schleichend und wird häufig eher zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt.


Chronische myeloische Leukämie

Bei der chronische myeloische Leukämie (CML) handelt es sich um eine Unterform der Leukämie.


Colitis Ulcerosa

Colitis Ulcerosa ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung.


Coombs-Test

Mit dem Coombs-Test können Antikörper gegen rote Blutkörperchen nachgewiesen werden.


COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease)

Bei COPD handelt es sich um die chronisch obstruktive Lungenerkrankung.


Cordozentese

Als Cordozentese/Chordorzentese wird die Nabelschnur-Punktion bezeichnet. Es handelt sich um ein invasives Verfahren im Rahmen der Pränataldiagnostik.


CTG (Kardiotokografie)

Das auch als "Herzton-Wehenschreiber" bezeichnete CTG zeichnet die Herztöne des ungeborenen Kindes und gleichzeitig die Kontraktionen der mütterlichen Gebärmutter auf.

D - wie Darmkrebs

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Darmkrebs

Bösartige (maligne) Tumore im Dick- oder Mastdarm werden als Darmkrebs (kolorektales Karzinom) bezeichnet und stellen die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen dar.


Demenz

Der fortschreitende Verlust des Gedächtnisses sowie Defizite in sozialen und emotionalen Kompetenzen können Anzeichen für die Demenz sein, die mit zu den neurodegenerativen Erkrankungen gehört.


Diabetes mellitus Typ 1

Diabetes mellitus Typ 1, früher auch Jugenddiabetes genannt, erfordert eine lebenslange Insulintherapie.


Doppler-Sonographie

Mithilfe der Doppler-Sonographie wird in der Schwangerschaft per Ultraschall die Fließgeschwindigkeit des Blutes in den Gefäßen des Babys sowie der Plazenta gemessen.

E - wie Eisprung

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Eisprung

Der Eisprung findet etwa in der Mitte des weiblichen Zyklus statt und ist die Voraussetzung für eine Schwangerschaft.


Eizelle

Bei der Eizelle handelt es sich um eine weibliche Keimzelle. Verschmilzt diese bei der Befruchtung mit dem männlichen Spermium entsteht die Zygote.


Embryonale Stammzellen

Ganz besondere Stammzellen, die nur im Embryo während seiner Entwicklung vorkommen.


Epidermolysis bullosa

Die Epidermolysis bullosa ist eine vererbbare Krankheit, die aufgrund ihrer Symptome auch „Schmetterlingskrankheit“ genannt wird. Hierbei bestehen Mutationen in bestimmten Genen, welche für den Zellaufbau der Haut zuständig sind.


Erst-Trimester-Screening

Beim Erst-Trimester-Screening handelt es sich um eine nicht-invasive Untersuchung im Rahmen der Pränataldiagnostik. Sie wird im ersten Drittel der Schwangerschaft durchgeführt, in der Regel zwischen der vollendeten 11. und 13. Schwangerschaftswoche. Es besteht aus einer Blut- und einer Ultraschalluntersuchung.


Erythrozyten

Die Erythrozyten sind rote Blutkörperchen, die unter anderem für den Sauerstofftransport verantwortlich sind.

F - wie Fetale Echokardiographie

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Fetale Echokardiographie

Die fetale Echokardiographie gehört zu den nicht-invasiven Verfahren der Pränataldiagnostik. Dabei wird mittels Ultraschall das Herz des Ungeborenen im Hinblick auf Herzfehler untersucht.


Fetale Stammzellen

Fetale Stammzellen sind sehr junge Zellen mit großem Wachstumspotenzial und ihre Erbanlagen sind kaum geschädigt.


Fibromyalgie

Eine Fibromyalgie ist eine chronische und weitgehend therapieresistente Erkrankung, bei der die Betroffenen an Schmerzen leiden. Die Schmerzen und in deren Folge auftretende Depressionen sowie Müdigkeit weisen keine klinisch definierbaren Ursachen auf, sodass die Krankheit häufig erst spät erkannt wird.


FISH-Test

Der FISH-Test (Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung) liefert nach einer Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie schnell Anhaltspunkte, ob eine Chromosenstörung vorliegen könnte oder nicht. Er kann jedoch eine umfassende Chromosenanalyse nicht ersetzen.


Fruchtblase

Während des Heranwachsens im Mutterleib stellt die Fruchtblase den idealen Lebensraum für den Fötus bereit.


Fruchtwasser

Das Fruchtwasser bildet zusammen mit der Fruchtblase den Lebensraum des Babys während der Schwangerschaft.


Fruchtwasserpunktion

Bei der Pränataldiagnostik im Rahmen einer Fruchtwasserpunktion werden Zellen des Ungeborenen, die sich im Fruchtwasser befinden, entnommen und können anschließend auf eine Chromosomenstörung untersucht werden.


Fruchtwasseruntersuchung

Die Fruchtwasseruntersuchung ist ein invasives Verfahren der Pränataldiagnostik, bei dem Fruchtwasser entnommen wird, um fetale Zellen zu gewinnen. Diese werden auf Erbkrankheiten und Behinderungen untersucht.

G - wie Gebärmutter

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Gebärmutter

In der Gebärmutter (Uterus) wächst während der Schwangerschaft das Ungeborene heran.


Geburt

Die Geburt markiert das Ende der Schwangerschaft und den Anfang eines neuen Lebens.


Glaukom

Eine Schädigung des Sehnervs und der Netzhaut werden als Glaukom (Grüner Star) bezeichnet. Ursache ist oftmals ein zu hoher Augeninnendruck.


Glukosetoleranztest

Beim Glukosetoleranztest misst der Arzt die Höhe des Blutzuckerspiegels in verschiedenen Zeitintervallen, nachdem eine bestimmte Menge Glukose-Lösung zu sich genommen wird. In der Schwangerschaft kann so ein Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert und behandelt werden.


Graft-versus-Host-Disease

Die Graft-versus-Host-Disease (GvHD) ist eine immunologische Reaktion, die nach einer allogenen Knochenmark- oder Stammzellentransplantation auftreten kann.


Gravidogramm

Ein Gravidogramm ist Teil des Mutterpasses und dort auf den Seiten sieben und acht zu finden. Hier dokumentieren Arzt und Hebamme den Verlauf der Schwangerschaft in Tabellenform.

H - wie Hämatopoetische Stammzellen

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Hämatopoetische Stammzellen

Bei den hämatopoetischen Stammzellen handelt es sich um blutbildende Stammzellen. Sie kommen im Knochenmark und Nabelschnurblut vor.


Harmony-Test

Im Blut der Mutter finden sich auch winzige Schnipsel der DNA des Ungeborenen. Nach einer Blutabnahme können diese Erbinformationen extrahiert und mit Hilfe des Harmony-Tests auf Chromosomenstörungen untersucht werden.


Hashimoto

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine häufig auftretende Form einer Schilddrüsenentzündung, die in einer Autoimmunerkrankung begründet ist.


Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Gefäß im Herzen von einer anhaltenden Durchblutungsstörung (Ischämie) betroffen ist.


Hirntumor

Hirntumore zählen zu den seltenen Krebserkrankungen und bilden sich vornehmlich im neuroektodermalen Gewebe. Die Mehrzahl der gut- und bösartigen Hirntumore tritt im Kindesalter oder ab dem 70. Lebensjahr auf.


HIV (Humanes Immundefizienz-Virus)

Eine Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (kurz: HIV) führt unbehandelt nach einer mehrjährigen Latenzphase zu AIDS, dem erworbenen Immundefektsyndrom (in Englisch: Acquired Immune Deficiency Syndrome).


Human Leukocyte Antigen

Das Antigen HLA ist nur für die Erkennung von fremden Gewebe zuständig. Es kann auch bei der erfolgreichen Einnistung des Fötus im Mutterleib eine große Rolle spielen und dann für Fehlgeburten verantwortlich sein.


Hurler-Syndrom

Das Hurler-Syndrom ist eine schwere Verlaufsform der lysosomalen Speicherkrankheit Mukopolysaccharidose, kurz MPS. Bei der autosomal-rezessiv vererbbaren Stoffwechselkrankheit besteht ein Defekt des Enzyms Alpha-L-Iduronidase, das für die Spaltung von Glykosaminoglykanen zuständig ist.

I - wie Immundefekte

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Immundefekte

Immundefekte führen bei den Betroffenen zu häufigen und schweren Infektionen.


Immunsystem

Täglich kommt der menschliche Körper mit Krankheitserregern wie Parasiten, Pilzen, Bakterien und Viren sowie mit Schadstoffen aus der Umwelt in Kontakt. Um diese Eindringlinge abzuwehren, besitzen höhere Lebewesen ein komplexes Immunsystem.


In-Vitro-Fertilisation

Die In-Vitro-Fertilisation, die Befruchtung im Reagenzglas, ist eine Behandlungsmethode bei unerfülltem Kinderwunsch.


Induzierte pluripotente Stammzellen

Induzierte pluripotente Stammzellen sind reprogrammierte, adulte Zellen. Sie sind die Hoffnungsträger der Stammzellenforschung und könnten bei der Therapie einer Vielzahl von Erkrankungen zum Einsatz kommen.

K - wie Käseschmiere (Vernix Caseosa)

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Käseschmiere (Vernix Caseosa)

Bei der Käseschmiere handelt es sich um eine schützende, wachsähnliche, weißlich-gelbe Substanz, die den Körper des Babys im Mutterleib von der 14. Schwangerschaftswoche an bis kurz vor der Geburt bedeckt.


Keimzellen

Als Keimzellen werden die Geschlechtszellen von Mann und Frau bezeichnet.


Knochenmark

Das Knochenmark ist für die Blutbildung beim Menschen zuständig.


Krebsstammzellen

Krebsstammzellen sind maßgeblich für die Entstehung und das Wachstum von Tumoren verantwortlich.


Kreißsaal

Als Kreißsaal wird der Entbindungsraum im Krankenhaus bezeichnet.


Kryokonservierung

Die Kryokonservierung ist ein Verfahren, mit dem sich Gewebe langfristig aufbewahren lassen. Sowohl Nabelschnurblut als auch Stammzellen aus Nabelschnurgewebe oder Eizellen können in den Kälteschlaf geschickt werden.

L - wie Leberzirrhose

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Leberzirrhose

Eine Leberzirrhose, auch „Schrumpfleber“ genannt, ist die Folge und das Endstadium chronischer Lebererkrankungen. Sie bezeichnet eine Vernarbung des Lebergewebes aufgrund von chronischer Degeneration.


Leukämie

Bei der Leukämie handelt es sich um eine Krebserkrankung des blutbildenden Systems.


Leukozyten

Bei Leukozyten handelt es sich um weiße Blutkörperchen, die für die Immunabwehr verantwortlich sind.


Lungenemphysem

Ein Lungenemphysem tritt als Folge chronischer Lungenerkrankungen, wie beispielsweise COPD oder einem angeborenen Alpha-1-Antitrypsinmangel auf. Es kommt zur Überblähung der Lungenbläschen.


Lungenfibrose

Der Begriff Lungenfibrose beschreibt in etwa 100 Lungenkrankheiten, von denen einige sehr selten sind. Allen gemein ist eine überschüssige Produktion von Bindegewebe im Lungengewebe, die oftmals durch Entzündungsreaktionen hervorgerufen wird.


Lungenkrebs

Bösartige Gewebeneubildungen in der Lunge werden als Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) bezeichnet.


Lupus

Lupus erythematodes gehört zu den Autoimmunkrankheiten und wird umgangssprachlich auch als Schmetterlingsflechte bezeichnet. Der Name beschreibt eines der sichtbaren Symptome der Krankheit.


Lymphoide Stammzellen

Lymphoide Stammzellen entstehen aus hämatopoetischen Stammzellen während der Blutbildung und entwickeln sich weiter zu weißen Blutkörperchen.

M - wie Makrophagen

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Makrophagen

Makrophagen zählen zu den weißen Blutkörperchen und sind für die Immunabwehr zuständig.


Makuladegeneration

Eine Makuladegeneration ist eine Erkrankung der sich im Auge befindenden Netzhaut, auf der auch der sogenannte „Gelbe Fleck“ – die Makula – liegt. Eine Schädigung dieses Areals führt zum schleichenden Verlust der Sehkraft.


Mehrlingsgeburt

Zwillinge, Drillinge oder sogar Vierlinge: Bei einer Mehrlingsgeburt vervielfacht sich das Babyglück auf einen Schlag.


Mesenchymale Stammzellen

Zählen sie zu den adulten Stammzellen und haben die Fähigkeit, sich in verschiedene Gewebe auszudifferenzieren.


Morbus Crohn

Bei Morbus Crohn entzünden sich alle Schichten der Darmwand einzelner Darmabschnitte. Das Krankheitsbild wird deshalb auch als chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED) eingestuft wird.


Morbus Stargardt

Morbus Stargardt ist eine vererbbare Form der Makuladegeneration, bei der die Netzhaut und der sich darauf befindende „Gelbe Fleck“ betroffen sind.


Morula

Die Morula entsteht aus der befruchteten Eizelle und ist das früheste Stadium der Embryonalentwicklung.


Mukopolysaccharidose

Die Mukopolysaccharidose (MPS) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der ein bestimmtes Stoffwechselenzym, die sogenannte lysosomale Hydrolase nicht oder nur vermindert gebildet werden kann.


Mukoviszidose

Die Mukoviszidose, auch zystische Fibrose genannt, ist eine vererbbare Stoffwechselkrankheit. Sie wird durch eine Genmutation hervorgerufen und ist nicht heilbar.


Multiple Sklerose

Eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Sie zählt zu den Autoimmunkrankheiten.


Murine Stammzellen

Bei murinen Stammzellen handelt es sich um die Stammzellen der Maus. Sie helfen in der Stammzellenforschung, komplexe Prozesse besser zu verstehen.


Mutterpass

Zu jeder Schwangerschaft gehört ein Mutterpass, den der behandelnde Frauenarzt nach der Bestätigung der Schwangerschaft ausstellt.

N - wie Nabelschnur

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Nabelschnur

Die Nabelschnur (Funiculus umbilicalis) versorgt das Baby im Mutterleib mit Sauerstoff und allen wichtigen Nährstoffen.


Nabelschnur-Punktion

Die Nabelschnur-Punktion oder Cordozentese ist eine invasive Untersuchung im Rahmen der Pränataldiagnostik.


Nabelschnurblutbank

Nabelschnurblutbanken bieten Eltern als Service die Einlagerung von Nabelschnurblut-Stammzellen an.


Nackenfaltenmessung

Bei der Nackenfaltenmessung handelt es sich um eine besondere Ultraschalluntersuchung im Rahmen der nicht-invasiven Verfahren der Pränataldiagnostik.


Nackentransparenzmessung

Bei der Nackentransparenzmessung handelt es sich um eine besondere Untersuchung im Rahmen der nicht-invasiven Verfahren der Pränataldiagnostik. Es wird hierbei per Ultraschall die Dicke einer Flüssigkeitsansammlung im Nackenbereich des Ungeborenen während einer bestimmten Entwicklungsphase überprüft.


Nasenbeinmessung

Die Nasenbeinmessung ist eine Ultraschalluntersuchung, die oftmals im Rahmen des Erst-Trimester-Screening durchgeführt wird. Der Arzt misst dabei die Länge des Nasenbeins und kann so das Trisomie 21-Risiko abschätzen.


Neonatale Stammzellen

Neonatale Stammzellen werden direkt nach der Geburt aus dem Nabelschnurblut gewonnen.


Neugeborenenscreening

Das Neugeborenenscreening (NGS) ist eine wichtige Untersuchung des neuen Erdenbürgers. Sie steht direkt in den ersten Tagen nach der Geburt an und soll angeborene Stoffwechseldefekte und hormonelle Erkrankungen erkennen.


Neuroblastom

Ein Neuroblastom bezeichnet einen bösartigen (malignen) Tumor, der von den Stammzellen des sympathischen Nervensystems ausgeht. Neuroblastome bilden sich aus unreifen, embryonalen Zellen. Daher tritt diese Krebsart meist im Kindesalter auf.


Neurodermitis

Die Neurodermitis wird auch als atopische Dermatitis bzw. als endogenes Ekzem bezeichnet. Es handelt sich um eine chronische und entzündliche Hautkrankheit, die eine Überreaktion des Immunsystems auslöst.


Neuronale Stammzellen

Neuronale Stammzellen befinden sich im Gehirn und sind Vorläufer der Nervenzellen.


Niereninsuffizienz

Die Niere hat die Funktion, den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt des Körpers zu regeln, Säuren und Gifte auszuscheiden und Hormone in das Blut abzugeben. Wird eine oder mehrere dieser Aufgaben von der Niere nicht mehr ausgeführt, dann sprechen Mediziner von einer Niereninsuffizienz.

O - wie Omnipotente Stammzellen

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Omnipotente Stammzellen

Befruchtete Eizellen, welche sich zu einem kompletten Organismus entwickeln können.


Osteoporose

Die Osteoporose, umgangssprachlich auch Knochenschwund genannt, ist eine Erkrankung des Knochens.

P - wie Pankreaskrebs

+

Pankreaskrebs

Von Pankreaskrebs wird dann gesprochen, wenn sich in der Bauchspeicheldrüse bösartige Tumore bilden.


Parkinson

Es handelt sich dabei um eine langsam fortschreitende neurodegenerative Erkrankung.


Paul-Ehrlich-Institut

Das Paul-Ehrlich-Institut ist eine Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit und für die Kontrolle der Impfstoffe und biomedizinischen Arzneimittel zuständig.


Periphere Blutstammzellen

Periphere Blutstammzellen werden im Rahmen einer Stammzelltransplantation aus dem Blut des Spenders gewonnen.


Plazenta

Die Plazenta, auch Mutterkuchen genannt, ist ein scheibenförmiges Organ, das sich während der Schwangerschaft aus mütterlichen und embryonalen Zellen entwickelt.


Plazenta-Punktion

Die Plazenta-Punktion ist eine invasive Untersuchung zur Diagnose genetischer Besonderheiten des ungeborenen Kindes.


Pluripotente Stammzellen

Pluripotente Stammzellen haben die Fähigkeit, sich in jeden Zelltyp des Organismus auszudifferenzieren.


Pränataldiagnostik

Untersuchungen an ungeborenen Kindern und werdenden Müttern, die über die regulären Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft hinausgehen.

Q - wie Querschnittslähmung

+

Querschnittslähmung

Eine Querschnittslähmung ist eine Lähmungserscheinung, die durch die Schädigung des Rückenmarks entsteht. Dabei können sowohl motorische, vegetative und sensible Funktionen gestört sein.

R - wie Regenerative Medizin

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Regenerative Medizin

Wiederherstellung von durch Krankheit oder Unfall geschädigten Zellen, Geweben und Organen.


Reinraumlabor

Ein Reinraumlabor ist ein Raum, der von luftgetragenen Teilchen nahezu frei ist.


Retinitis pigmentosa

Retinitis pigmentosa ist eine seltene Augenkrankheit, die vererbt oder durch spontane Mutationen hervorgerufen werden kann. Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich um beschreibt eine Netzhautrückbildung (Makuladegeneration), bei der die Fotorezeptoren, also die Zapfen- und Stäbchenzellen, absterben.


Rheuma

Unter dem Begriff Rheuma werden verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst, die mit Schmerzen und Funktionsstörungen unter anderem der Wirbelsäule, Gelenke, Knochen und Muskeln einhergehen.

S - wie Schädel-Hirn-Trauma

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Schädel-Hirn-Trauma

Als Schädel-Hirn-Trauma wird eine Verletzung des Gehirns bezeichnet, die durch äußere Gewalteinwirkung (beispielsweise in Folge eines Unfalls) entsteht.


Schlaganfall

Der Schlaganfall ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen.


Somatische Stammzellen

Als somatische Stammzellen werden adulte Stammzellen bezeichnet. Sie sind multipotent und können sich in verschiedene Zellen eines Gewebes entwickeln.


Spermium

Das Spermium ist die männliche Keimzelle, die bei der Befruchtung mit der weiblichen Eizelle zur Zygote verschmilzt.


Stammzellenentnahme

Eine Stammzellenentnahme ist am einfachsten, wenn es sich um Nabelschnurblut handelt. Ansonsten gibt es die Möglichkeit per Knochenmark-Spende Stammzellen zu entnehmen oder sie über die periphere Blutstammzellentnahme aus dem Blut zu isolieren.


Stammzellforschung

Erforschung der Eigenschaften von Stammzellen und ihrem möglichen Nutzen bei der Heilung von Krankheiten.


Stammzellgesetz

Das Stammzellgesetz (StZG) regelt die Einfuhr von embryonalen Stammzellen und deren Erforschung in Deutschland.


Stammzellspenderdatei

Stammzellenspender müssen sich in einer Stammzellspendedatei registrieren lassen, um anderen Menschen helfen zu können.


Stammzelltherapie

Bei einer Stammzelltherapie werden Stammzellen zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt.


Stammzelltransplantation

Eine Stammzelltransplantation wird vor allem im Rahmen einer Krebstherapie durchgeführt.

T - wie Taubheit

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Taubheit

Taubheit beschreibt einen gänzlichen oder einseitigen Hörverlust, bei dem der Betroffene keine Töne oder Geräusche wahrnehmen kann. Das fehlende Hörvermögen kann angeboren sein oder erst im Laufe des Lebens erworben werden.


Thalassämie

Eine Erkrankung der roten Blutkörperchen, bei der aufgrund eines Gendefekts zu wenig Hämoglobin gebildet beziehungsweise dieses in zu großen Mengen abgebaut wird.


Thrombozyten

Die Blutplättchen werden auch Thrombozyten genannt. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung.


Tinnitus

Dauerhafte Ohrgeräusche, die oftmals als Pfeifton, Brummen, Knacken, Klopfen, Zischen oder Rauschen wahrgenommen werden, sind unter dem Begriff Tinnitus bekannt.


Tissue Engineering

Verfahren, natürliche Gewebe im Labor nachzuzüchten, um diese dann zu therapeutischen Zwecken in der regenerativen Medizin zu verwenden.


Transfusionsgesetz

Das deutsche Transfusionsgesetz regelt alle Bereiche, die mit einer Blutspende und einer Bluttransfusion zu tun haben.


Transfusionsmedizin

Mit der Gewinnung, der Aufbewahrung und der Bereitstellung der lebensrettenden Blutkonserven beschäftigt sich die Transfusionsmedizin.


Triple-Test

Beim Triple-Test wird die Konzentrationen der Hormone Östriol und humanes Chorion-Gonadotropin (hCG) sowie des Alpha-Fetoproteins (AFP) im mütterlichen Blut bestimmt und anhand weiterer Faktoren wie z. B. Alter und Schwangerschaftsdauer die Wahrscheinlichkeit einer Chromosomenstörung beim Kind berechnet.


Tuberkulose

Tuberkulose (Schwindsucht), kurz TBC, ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit, die die Lunge befällt.


Tumorstammzellen

Tumorstammzellen sind maßgeblich an der Entstehung und dem Wachstum vieler Tumorarten beteiligt.


Typisierung

Um sich in einer Knochenmarkspenderdatei registrieren zu lassen, ist zunächst eine Typisierung notwendig.

U - wie U-Untersuchungen

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U-Untersuchungen

Die U-Untersuchungen umfassen zehn Vorsorgeuntersuchungen bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr des Kindes.


Ultraschallbild

Das erste Ultraschallbild in den Händen zu halten, ist für viele werdende Eltern ein magischer Augenblick. Das im Bauch der Mutter heranwachsende Kind wird damit zum ersten Mal fassbar.


Unipotente Stammzellen

Unipotente Stammzellen können sich nur in Zellen ihres eigenen Zelltyps verwandeln.

V - wie Verbrennungen

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Verbrennungen

Die häufigsten Verletzungsursachen bei Kleinkindern stellen mit rund 70 Prozent Verbrennungen dar. Die Gründe hierfür sind vor allem der Bewegungsdrang der Kleinen, die Neugier und die Unachtsamkeit von Aufsichtspersonen.

W - wie Wharton-Sulze

+

Wharton-Sulze

Die Wharton-Sulze ist die schützende Bindegewebemasse, die sich in der Nabelschnur befindet.


Wiskott-Aldrich-Syndrom

Ein seltener Gendefekt, der nur Jungen betrifft.

Z - wie Zygote

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Zygote

Bei der Zygote handelt es sich um die befruchtete Eizelle.

Stammzellen

Stammzellen sind die Bausteine des Lebens. Jede der über 100 Billionen Körperzellen eines Erwachsenen geht aus einer Stammzelle hervor. Durch Vermehrung und Differenzierung der Stammzellen entstehen mehr als 200 verschiedene Zellarten. Die natürlichen Aufgaben von Stammzellen sind Aufbau, Regeneration und Reparatur. Diese Fähigkeiten der Stammzellen nehmen – ausgehend von der befruchteten Eizelle – bereits während der Embryonalentwicklung und später während des gesamten Lebens kontinuierlich ab. Dies erklärt, weshalb gerade junge Stammzellen für eine medizinische Anwendung von besonderem Interesse sind.

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Nabelschnurblut

Im Blutkreislauf Ihres Babys befinden sich Millionen Stammzellen. Nach dem Abnabeln bleibt ein Rest dieses stammzellreichen Blutes in der Nabelschnur zurück. Zwischen 60 und 200 Milliliter des kostbaren Gutes “Nabelschnurblut” können bei einer Punktion der Nabelschnurvene gewonnen werden. Die Gewinnung der Nabelschnurblut-Stammzellen ist einfach, sicher, schmerzfrei und ohne Risiko für Mutter und Kind. Und noch ein Vorteil: Die Stammzellen sind zu diesem Zeitpunkt noch vollständig intakt, in der Regel virenfrei, äußerst agil und teilungsfreudig.

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