Nabelschnurblut – Einfluss Kryokonservierung
In welcher Form werden Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe eigentlich eingelagert?
+Nabelschnurblut wird als sogenanntes Vollblut eingelagert. Damit werden alle Zellen, die zum Zeitpunkt der Geburt im Nabelschnurblut vorhanden sind gesichert und für zukünftige Anwendungsmöglichkeiten eingelagert. Ein spezielles Gefrierschutzmittel, wir setzen das Gefrierschutzmittel DMSO ein, verhindert, dass die Zellen während des Einfrierens beschädigt werden und schützt sie so langfristig.
Die Nabelschnur wird in Form von Gewebestücken eingefroren und diese ebenfalls durch den Zusatz des Gefrierschutzmittels geschützt.
Was passiert mit den Stammzellen, wenn Nabelschnurblut eingefroren wird?
+Durch den Einfrierprozess und die niedrigen Temperaturen um -180 °C während der Langzeitlagerung, werden die chemischen und biologischen Prozesse stark verlangsamt, sodass die Zellen sich nicht verändern und über Jahrzehnte gelagert werden können.
Wie lange kann eingefrorenes Nabelschnurblut eigentlich gelagert werden?
+Eingefrorenes Nabelschnurblut kann mehrere Jahrzehnte gelagert werden, ohne dass die Stammzellen altern oder ihre Funktionsfähigkeit verlieren. Wichtig ist, dass der Kälteschlaf bei -180 C nicht unterbrochen wird. Über die entscheidende Technologie und das notwendige Know-How verfügen wir.
Alternative: Zur Langzeitlagerung von Stammzellen und zur Vitalität nach dem Auftauen liegen inzwischen Erfahrungen verschiedener Forschungsgruppen vor. Aufgrund von Erfahrungswerten ist davon auszugehen, dass die Haltbarkeit über mehrere Jahrzehnte gegeben sein sollte, da bei den niedrigen Lagertemperaturen um -180°C kaum noch biochemische Prozesse stattfinden können, die die Zellen verändern. Bei diesen tiefen Temperaturen kommt der Stoffwechsel in den Stammzellen zum Erliegen – und ohne Stoffwechsel altern die Stammzellen quasi nicht. Es kommt also gar nicht so sehr darauf an, wie lange die Zellen im Kälteschlaf verbringen, sondern vielmehr darauf, ob man die Technologie des Einfrierens und Auftauens beherrscht. Gerade hier liegt der Schwerpunkt des Know How‘s von Vita 34. Nun gibt es die Möglichkeit der Nabelschnurblut-Einlagerung erst seit Anfang der neunziger Jahre. Eine aktuelle Publikation konnte die Haltbarkeit von Nabelschnurblut für einen Zeitraum von 29 Jahren bestätigen. In den Untersuchungen konnte keine signifikante Abnahme der Lebensfähigkeit der Zellen nach dieser langen Lagerdauer nachgewiesen werden.
Vita 34 führt zudem, wie behördlich gefordert, in regelmäßigen Zeitintervallen Haltbarkeitstests durch. Dazu werden von uns Untersuchungen anhand von Validierungsproben, die wir seit mehreren Jahrzehnten mitführen, vorgenommen Die Ergebnisse werden dem Paul-Ehrlich-Institut als oberste deutsche Arzneimittel-Überwachungsbehörde für Blutprodukte mitgeteilt, die daraufhin die Haltbarkeit unserer Präparate verlängert. Die aktuell bestätigte Haltbarkeit können unsere Kunden der bei Vertragsabschluss zugesendeten Aufklärung & Einverständniserklärung entnehmen.
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