Wenn Du Dir ein Kind wünschst und aufgehört hast zu verhüten, wartest Du jeden Monat gespannt auf das Ausbleiben Deiner Regelblutung. Doch Du musst keinesfalls enttäuscht sein, wenn Du Deine Regel doch bekommst. Dann klappt es vielleicht kurze Zeit später, denn der erste Tag Deiner Regel könnte rein rechnerisch auch der erste Tag Deiner erhofften Schwangerschaft werden. Schließlich wird das Schwangerschaftsstadium ab dem Zyklusbeginn berechnet. Ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung dauert es durchschnittlich 40 Schwangerschaftswochen oder 280 Tage bis zur Geburt. In Deiner 1. Schwangerschaftswoche bist Du rein biologisch gesehen aber noch gar nicht schwanger.
Das Baby in der 1. Schwangerschaftswoche
In der 1. Schwangerschaftswoche hast Du Deine Regel, bist also noch nicht schwanger. Das ahnst Du erst später beim Ausbleiben der nächsten Regelblutung. Wenn Dein Gynäkologe die Schwangerschaft bestätigt, rechnet er rückwärts und nimmt den ersten Tag Deiner letzten Periode als Startpunkt. Mithilfe dieser so genannten Naegele-Regel werden das Schwangerschaftsstadium und der voraussichtliche Geburtstermin berechnet. Der Tag Deiner letzten Blutung spielt also als Beginn Deiner Schwangerschaft eine entscheidende Rolle, auch wenn der nächste Eisprung und die Befruchtung der Eizelle erst in ungefähr zwei Wochen stattfinden.
Die Mutter in der 1. Schwangerschaftswoche
Der erste Tag jeder Regelblutung stellt den Anfang des weiblichen Monatszyklus dar. So ist die einsetzende Periode ein Zeichen dafür, dass sich Eierstöcke und Gebärmutter auf eine Befruchtung und eine Schwangerschaft vorbereiten. Während der Regelblutung wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen, die sich während des letzten Zyklus aufgebaut hat. Eine Frau verliert dabei pro Monat im Durchschnitt etwa 80 Milliliter Blut. Gleichzeitig reift in dieser frühen Zyklusphase im Eierstock ein Ovarialfollikel heran, in dem die Eizelle enthalten ist. In der 1. Schwangerschaftswoche schafft der Körper also praktisch die Voraussetzungen für eine Schwangerschaft.
Der Vater in der 1. Schwangerschaftswoche
Als Mann bist Du nicht nur für das Zustandekommen einer Schwangerschaft verantwortlich. Du solltest auch aktiv an dieser teilhaben – und das nicht erst, wenn sich bei Deiner Partnerin ein Babybauch abzeichnet, sondern von Anfang an. Schwanger zu sein bringt für Deine Partnerin viele hormonelle Veränderungen mit sich. Inzwischen ist überdies wissenschaftlich erwiesen, dass auch Männer „schwanger“ werden. In der 1. Schwangerschaftswoche ist das sicher noch nicht der Fall, aber mit zunehmendem Verlauf ändert sich nachweislich auch der Hormonhaushalt des Mannes. Genauer gesagt sinkt die Ausschüttung von Testosteron, wodurch werdende Väter empfindsamer werden und emotionaler handeln. Das spiegelt sich in steigender Fürsorge wider – gegenüber der Frau und später dem Nachwuchs.