Pressemitteilung vom

Vita 34 und Berliner Charité starten gemeinsames Forschungsprojekt

– Geplante Studie zur Entnahme von Nabelschnurblut unter schwierigen Bedingungen

– Vita 34 unterstützt Forscherteam finanziell und personell

– Behandlung schwerwiegender frühkindlicher Geburtsschäden im Fokus

 

Die Vita 34 AG, die zweitgrößte Stammzellbank in Europa, hat gemeinsam mit der Berliner Charité eine Studie zur Entnahme von Nabelschnurblut unter schwierigen Geburtsbedingungen gestartet. Der zeitliche Umfang der Studie ist mit einer Gesamtdauer von 12 Monaten angesetzt. Die Planung sieht vor, in bis zu 100 Fällen Methoden zur Extraktion von Nabelschnurblut während des Geburtsvorgangs zu untersuchen.

Vita 34 wird das gemeinsame Forschungsprojekt sowohl finanziell als auch personell unterstützen. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird das Unternehmen die Bearbeitung, die Evaluierung sowie die Einlagerung der entnommenen Nabelschnurblut-Präparate verantworten. „In unserer Klinik werden jährlich rund 5.000 Kinder geboren. Die Erforschung von Behandlungsmöglichkeiten mit Nabelschnurblut im frühkindlichen Alter soll zukünftig sicherstellen, dass noch mehr Kinder gesund aufwachsen“, unterstreicht Prof. Dr. Wolfgang Henrich, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin der Berliner Charité und Leiter der Studie. „Mit Vita 34 als Pionier unter den privaten Nabelschnurbanken in Europa haben wir einen erfahren Studienpartner, der unsere diesbezügliche Vision teilt und ebenfalls seit Jahren an ihrer Realisierung arbeitet.“

Von den Ergebnissen der Studie verspricht sich das Forscherteam neue Erkenntnisse, die eine Grundlage für zukünftige Untersuchungen zur klinischen Anwendung von Nabelschnurblut in der frühkindlichen Diagnostik. In den USA ließ sich aus Vorläuferstudien der Phase I bereits ein positiver Effekt aus der Behandlung von Säuglingen mit hypoxisch ischämischer Enzephalopathie („HIE“) mit Nabelschnurblut auf die weitere Kindesentwicklung ableiten. Bei HIE handelt es sich um eine frühkindliche Hirnschädigung, die unter anderem auch die Folge eines Sauerstoffmangels während der Geburt sein kann. „Wir sind froh, die so wichtige Stammzellenforschung mit dieser Studie ein Stück weiterbringen zu können“, erklärt Dr. Wolfgang Knirsch, Vorstandsvorsitzender der Vita 34 AG. „Der Schlüssel zur Behandlung zahlreicher Krankheitsbilder liegt in der Stammzelle. Darin sind wir uns sicher.“


Über Vita 34

Vita 34 in Leipzig wurde 1997 als erste private Nabelschnurblutbank Europas gegründet und bietet als Komplettanbieter für Kryokonservierung die Entnahmelogistik, die Aufbereitung und die Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe an. Stammzellen sind ein wertvolles Ausgangsmaterial für die medizinische Zelltherapie und werden bei Temperaturen um minus 180 Grad Celsius am Leben erhalten, um bei Bedarf im Rahmen einer Behandlung eingesetzt werden zu können. Mehr als 200.000 Kunden aus Deutschland und weiteren 28 Ländern haben bereits mit einem Stammzelldepot bei Vita 34 für die Gesundheit ihrer Kinder vorgesorgt.

 

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