Pressemitteilung vom

Mit Stammzellen aus der Nabelschnur gegen Schlaganfall und Parkinson

Freistaat Sachsen fördert Forschung von VITA 34 mit 410.000 Euro

Leipzig. Wissenschaftler der Biotech-Firma Vita34 und der Universität Leipzig wollen mit Stammzellen aus der Nabelschnur gegen Schlaganfall und Parkinsonsche Erkrankung vorgehen. Das Forschungsvorhaben wird vom Sächsischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit mit insgesamt 412.000 Euro unterstützt.

„Die Nabelschnur und das Nabelschnurblut sind reich an jungen und überaus entwicklungsfähigen Stammzellen“, sagte Dr. Eberhard Lampeter, der Ärztliche Leiter der VITA 34. „Wir wollen jetzt untersuchen, welche Stammzellquelle am besten zur Therapie von neurologischen Erkrankungen geeignet ist – die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut oder die Stammzellen aus dem Gewebe der Nabelschnur.“ Dabei arbeitet VITA 34 eng mit den Wissenschaftlern der Universität Leipzig und der Biotech-Firma Neuroprogen aus Leipzig zusammen.

Erkrankungen des Nervensystems wie Schlaganfall und Parkinson führen jedes Jahr in Deutschland zu über 80.000 Todesfällen und verursachen Behandlungskosten in Höhe von mehreren Milliarden Euro. Bislang sind diese Erkrankungen nicht heilbar. 2003 haben Vita34 und das Institut für klinische Immunologie und Transfusionsmedizin der Universität Leipzig erstmals in Deutschland im Tierexperiment zeigen können, dass die Folgen eines Schlaganfalls mit Stammzellen aus Nabelschnurblut deutlich gelindert werden können.

 

Über Vita 34

VITA 34 wurde 1997 von Leipziger Ärzten gegründet. Das Unternehmen ist Europas führender Anbieter bei der Aufbereitung, Langzeitlagerung und Erforschung menschlicher Nabelschnurblut-Stammzellen.

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