Pressemitteilung vom

Faszination Stammzellen live erleben

2011 besuchten über 2.500 Menschen Sachsens einziges gläsernes Biotechnologielabor in der Bio City Leipzig

Leipzig. Einen ungebrochenen Besucherandrang verzeichnete das Gläserne Labor von Vita 34 in der Bio City Leipzig im vergangenen Jahr. 2011 besichtigten über 2.500 Ärzte, Hebammen, Schüler, Eltern und technisch interessierte Menschen das einzige gläserne Biotechnologielabor Sachsens. Dort können Besucher im Rahmen von Führungen live miterleben, wie Nabelschnurblut-Stammzellen in den Kälteschlaf versetzt werden.

Zu sehen ist unter anderem, wie die Stammzellen in hochsterilen Reinräumen aufbereitet werden. Diese Räume dürfen die Labormitarbeiter nur mit speziellen Schutzanzügen betreten. Ein weiterer Schwerpunkt jeder Führung ist der Einfrierbereich. Hier werden die Stammzellen computergesteuert auf -145 Grad Celsius tiefgefroren, bevor sie in -190 Grad Celsius kalten Kryotanks eingelagert werden.

„Das Thema Stammzellen fasziniert und begeistert“, sagt Frank Schott, Leiter Kommunikation bei Vita 34. „Viele Menschen suchen nach einer Möglichkeit, mehr über Stammzellen zu erfahren, und genau dafür ist das Gläserne Labor gedacht.“ Deshalb erfahren Besucher in der Bio City nicht nur, wie Stammzellen haltbar gemacht werden, sondern auch was sie auszeichnet und wie sie gewonnen werden.

Die meisten Besucher nutzen die regelmäßigen Infoveranstaltungen von Vita 34, um sich über Nabelschnurblut-Stammzellen zu informieren. Sie finden mehrmals im Jahr montags um 19 Uhr statt. Daneben können Besucher auch gezielt Termine für Laborführungen vereinbaren. Manche verbinden persönliche oder berufliche Termine in Leipzig und Umgebung mit einem Abstecher ins Gläserne Labor.

„Gymnasien oder Hebammenschulen nutzen das Angebot einer Laborbesichtigung dagegen zielgerichtet zur Ergänzung von Unterricht und Ausbildung“, sagt Schott. „Einige Biologielehrer kommen inzwischen jedes Jahr mit ihrer zwölften Klasse vorbei, um mehr über Stammzellen zu erfahren.“ Die weiteste Anreise hatten 2011 rund 30 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 12 des Gymnasiums „Prof. Dr. Max Schneider“ aus Lichtenstein mit ihren Lehrern Birgit Hoppe und Bernd Schwalbe. Die beiden Lehrer waren bereits zum dritten Mal bei Vita 34.

Für 2012 rechnet Vita 34 mit einem deutlich größeren Besucherandrang. Grund ist die nur alle zwei Jahre stattfindende „Lange Nacht der Wissenschaften“. „Am 29. Juni werden wir unter anderem spannende Experimente mit flüssigem Stickstoff zeigen, die wir aus Sicherheitsgründen nicht bei jeder Laborführung anbieten können“, sagt Schott. 2010 kamen zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ rund 3.000 Menschen in die Bio City.  

 

Über Vita 34

Vita 34 wurde 1997 von Ärzten in Leipzig gegründet und ist die älteste und größte private Nabelschnurblutbank in Deutschland. Bislang haben sich mehr als 85.000 Eltern entschieden, das Nabelschnurblut ihres Kindes bei Vita 34 einzulagern. Nabelschnurblut von Vita 34 ist sowohl in der Forschung, als auch in der klinischen Praxis eingesetzt worden. Forschungsschwerpunkte von Vita 34 sind die Alterung, Vermehrung und Rückprogrammierung von Stammzellen sowie die Entwicklung neuer, stammzellbasierter Therapien bei Typ-1-Diabetes, Hirnschädigung und Herzerkrankungen. Weitere Informationen sowie Anmeldungen zur Führung unter www.vita34.de oder der kostenfreien Rufnummer 0 800 – 0 34 00 00.

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