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Winterkinder oder Sommerkinder: Zwischen Gesundheit und Geburtsdatum gibt es einen Zusammenhang

Bis heute glauben viele an ihr Horoskop und damit an die Macht der Sterne. So sollen Menschen, die im Sternbild Steinbock geboren sind, einen anderen Charakter haben als Krebse oder Stiere. Ob da etwas dran ist? Darüber streiten Wissenschaftler und Astrologen. Doch belegt ist längst ein anderer Effekt: Der Einfluss des Geburtsdatums auf die Gesundheit. Forscher unterscheiden tatsächlich zwischen „Winterkind“ und „Sommerkind“. Mediziner vermuten, dass der Zeugungszeitpunkt einen Einfluss auf die Schwangerschaft und die ersten Lebensmonate hat. All das könnte sich sogar noch bis ins hohe Alter auswirken.

Größeres Frühgeburtsrisiko für Winterkinder

Forscher der Princeton-University in New Jersey (USA) fanden heraus, dass Kinder, die im ersten Halbjahr eines Jahres gezeugt werden, ein geringeres Geburtsgewicht haben. Dafür analysierten sie die Daten, die von Müttern und Kindern bei mehr als 1,4 Millionen Geburten in den US-Bundesstaaten New Jersey, New York City und Pennsylvania zwischen 1994 und 2010 erhoben wurden. Die Statistik belegt ebenfalls, dass die Dauer der Schwangerschaft bei Winterkindern verkürzt ist. Laut der Datenlage haben im Mai gezeugte Kinder, die dann im Februar zur Welt kommen, das höchste Frühgeburtsrisiko. Es liegt um zehn Prozent höher als bei anderen Kindern. Die Wissenschaftler suchen hierfür nach möglichen Erklärungen.

Die Forscher wissen bereits, dass bei Schwangeren das Immunsystem heftiger auf eine Grippe reagiert und sie kennen auch den Höhepunkt der Grippesaison, der normalerweise zwischen Ende Januar und Mitte Februar liegt. Eine Infektion der Mutter während der letzten Schwangerschaftswochen könnte demnach das Risiko für Frühgeburten erhöhen.
Ein Beleg für diese Annahme findet sich ebenso in der Statistik. Im Jahr 2009 löste das H1N1-Virus die sogenannte Schweinegrippe aus. Es wurde sogar eine weltweite Pandemie befürchtet. 2009 gab es nachweislich mehr Erkrankungen als in einer normalen Grippe-Saison. Die Epidemie erreichte auch früher im Jahr ihren Höhepunkt. Und tatsächlich belegen die statistischen Daten, dass 2009 die Märzkinder überdurchschnittlich häufig vom Frühgeburtsrisiko betroffen waren. Nun müssen weitere Untersuchungen zeigen, ob es tatsächlich eine Korrelation zwischen der Häufigkeit der Grippe und der Schwangerschaftsdauer gibt und welche möglichen Schutzmaßnahmen sich für Mutter und Kind daraus ableiten lassen. Denn Fakt ist auch, dass Frühgeburten weltweit stetig zunehmen und dass viele Kinder später unter den Langzeitfolgen des Frühstarts ins Leben leiden.

Die Lungen von Winterkindern sind anfälliger

Forscher der Universität Bergen (Norwegen) fanden in einer weiteren Studie noch einen anderen Zusammenhang bei der Gesundheit der Winterkinder. Die Lunge ist bei Winterkindern später anfälliger, da ihre Lungenfunktion früher abnimmt und sich damit das Risiko für eine Lungenerkrankung aufgrund der Degeneration von Lungengewebe erhöht. Diese Erkenntnis basiert auf den Daten von rund 13.000 Männern und Frauen aus ganz Europa. Sie hatten im Alter zwischen 40 und 70 Jahren an zwei Erhebungen zur Gesundheit teilgenommen.

Auch hier sehen die Forscher mögliche Ursachen darin, dass Winterkinder bereits im Mutterleib häufiger viralen Infekten und Allergenen ausgesetzt sein könnten. Auch steigt für sie das Risiko, in den ersten Lebensmonaten an einer Atemwegsinfektion zu erkranken. In Zusammenhang mit kindlichem Asthma wird darüber hinaus ein Vitamin-D-Mangel der Mutter während der Schwangerschaft diskutiert. Da der menschliche Körper zur Produktion von Vitamin D Sonnenlicht benötigt, begünstigt die dunkle Jahreszeit eine Mangelversorgung. Schwangere sollten daher darauf achten, sich ausreichend an der frischen Luft zu bewegen. Ein 30-minütiger Spaziergang – auch bei bedecktem Himmel – reicht aus, um die benötigte Tagesration an Vitamin D zu produzieren.

So manche Weiche für die spätere Gesundheit wird bereits im Mutterleib bzw. in den ersten Lebenswochen gestellt. Daher lassen sich gesundheitliche Besonderheiten von Winterkindern oder Sommerkindern in Statistiken wiederfinden. Wer Risikofaktoren kennt, kann sie gezielt minimieren.

Die Weichen für die spätere Alterung der Lunge werden demnach bereits im Kindesalter gestellt. Nach Aussagen der Forscher finden sich in den Daten auch Belege, dass sich ein höheres Alter der Mutter negativ auf die Lungengesundheit des Nachwuchses auswirkt. Als Schutz zeichnet sich dagegen die Anwesenheit älterer Geschwister oder eines Haustieres, aber auch der Besuch einer Kindergrippe ab.

Abwehr von Gesundheitsgefahren durch Früherkennung und gezieltes Screening

Doch auch wenn Sommerkindern meist eine robustere Gesundheit attestiert wird, so müssen sie besonders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufpassen. Ihr Risiko ist hierfür erhöht.
Das Wissen um mögliche Risikofaktoren bei bestimmten Gruppen sensibilisiert Mediziner, besonders gefährdete Personen frühzeitig zu erkennen und vorbeugende Maßnahmen rechtzeitig zu empfehlen. So ließe sich in Zukunft wohl manche Krankheit verhindern.

Doch egal, ob Sommerkind, Winterkind, Frühlingskind oder Herbstkind – jeder hat sein Päckchen in puncto Gesundheit zu tragen. So sind beispielsweise Sommerkinder auch überdurchschnittlich häufig von Kurzsichtigkeit betroffen. Mediziner machen dafür die Tageslichtmenge verantwortlich, die zwar das Immunsystem stärkt, aber auch den Melatoninspiegel beeinflusst. Der Melatoninspiegel wiederum regelt das Wachstum des Augapfels.

Allergien treten dagegen vielfach bei Frühlings- und Herbstkindern auf. Frühlingskinder kämpfen besonders häufig mit Heuschnupfen, während Herbstkinder eher zu starken Hausstauballergien neigen.

Stammzellen aus der Nabelschnur: Das Potential lässt sich heute für morgen konservieren

Geboren werden muss der Mensch! Mütter von Winterkindern brauchen keine Panik bekommen, dass ihr Kind besonders kränklich wird. Der Einfluss des Geburtsmonates auf die Gesundheit macht nur einen Bruchteil aller Faktoren aus, welche die Entwicklung des Nachwuchses beeinflussen können. Viel wichtiger sind beispielsweise die individuellen Lebensgewohnheiten wie gesunde Ernährung, der Verzicht aufs Rauchen oder ausreichend Bewegung. Wissen schafft allerdings Vorsprung, denn wer die Risiken kennt, kann diese gezielt minimieren.

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Aktuell forschen Wissenschaftler weltweit an neuen Therapiemöglichkeiten mit Stammzellen aus der Nabelschnur. Vita 34 informiert regelmäßig über aktuelle Forschungsergebnisse. So berichteten wir beispielsweise im November, dass Schweizer Wissenschaftler daran arbeiten, mit Stammzellen aus dem Nabelschnurgewebe mögliche Hirnschädigung bei Frühgeburten abmildern zu können. Diese Komplikation kann entstehen, wenn es zu einer Minderversorgung im Mutterleib, Sauerstoffmangel während der Geburt oder zu einer Gehirnblutung kommt. Bislang konnten Mediziner bei Frühchen nicht auf Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zurückgreifen, da die gewinnbaren Mengen auf Grund der geringeren Geburtsgewichte meist nicht ausreichten, um die für die Therapie erforderlichen Zellzahlen zu erreichen.

Das Tissue Engineering geht sogar noch weiter und möchte mit Hilfe von Stammzellen komplett neue Organe züchten. Heute schon ist die Wissenschaft in der Lage, ein primitives Auge nachzubilden, das Zellen der Linse, der Netz- und Hornhaut sowie der Bindehaut enthält. Damit könnte in absehbarer Zeit blinden Menschen das Augenlicht zurückgegeben werden. Auch Herzmuskelzellen oder Leberzellen wachsen bereits im Bioreaktor im Labor. An aus Stammzellen gezüchteten Mini-Gehirnen werden neue Medikamente darauf getestet, ob sie die Gehirnentwicklung bei der Embryonalentwicklung negativ beeinflussen und somit Frauen mit Kinderwunsch oder in einem frühen Schwangerschaftsstadium von einer Einnahme abzuraten wäre. Die Fortschritte der Stammzellenforschung sind enorm. Längst sind konkrete Anwendungen keine ferne Science-Fiction mehr. Experten hoffen, dass in den nächsten zehn Jahren eine vollständige Lunge aus einem 3D-Drucker kommen könnte.

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