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Wie man auf die Idee kommt, eine Nabelschnurblutbank zu gründen

Als ich Anfang der 90er Jahre am Diabetesforschungsinstitut in Düsseldorf arbeitete, hatte ich eine Patientin, die neu an Diabetes erkrankt war. Vier Jahre zuvor hatte sie wegen einer Bluterkrankung Knochenmark von ihrem Bruder bekommen – dieser litt ebenfalls an Diabetes. Durch Untersuchung des Blutes der Patientin fanden wir heraus, dass tatsächlich die bei der Transplantation übertragenen Stammzellen die Ursache der Erkrankung bei ihr war. Das war die erste derartige Beobachtung beim Menschen und wir haben den Fallbericht in einem der renommiertesten Medizin-Journale veröffentlicht.

Aus Tierexperimenten wussten wir bereits, dass dieser Mechanismus auch umgekehrt funktioniert, dass man also mit gesunden Stammzellen Typ-1-Diabetes auch verhindern kann. Es lag also nahe Therapien für Autoimmunerkrankungen auf der Basis von Stammzelltransplantationen zu entwickeln. Ich war damals und bin heute noch viel mehr überzeugt, dass diese Therapiemöglichkeiten tatsächlich bestehen.

1997 ging es mir darum, die Grundlagen dafür zu schaffen. Denn nur wer eigene Stammzellen verfügbar hat, kann auch von späteren Therapien profitieren. Und mit Nabelschnurblut-Stammzellen kann man völlig risikolos und einfach vorsorgen. Mein Wunsch und Ziel ist es, dass einmal für jedes Kind Nabelschnurblut eingelagert wird.

Weil aber die Krankenkassen eine solche Vorsorgeleistung wenn überhaupt, dann erst in vielen Jahren in ihren Leistungskatalog aufnehmen, entschieden wir uns dafür, die Einlagerung als private Leistung anzubieten. Warum sollte man den werdenden Eltern die Möglichkeit vorenthalten, nur weil die Krankenkassen die Kosten dafür nicht übernehmen? Wir waren 1997 die erste private Nabelschnurblutbank in Deutschland, von dieser langen Erfahrung profitieren wir und unsere Eltern heute sehr.

In den vergangenen ein bis zwei Jahren setzt nun ein, worum es mir wirklich geht, denn jetzt werden immer mehr Therapien mit Stammzellen durchgeführt. Derzeit laufen klinische Studien, um mit Stammzellen aus Nabelschnurblut Typ-1-Diabetes zu behandeln und auch andere Autoimmunerkrankungen, wie die Rheumatoide Arthritis oder Multiple Sklerose. Ich bin sicher, dass moderne Zelltherapien weiterentwickelt und in absehbarer Zeit bei verschiedenen Erkrankungen in die klinische Praxis und Routine überführt werden. Das ist nach diesen Jahren eine große Genugtuung für mich!

(Dr. Eberhard Lampeter)

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