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Vorsorge vom Kopf bis zu den Zehenspitzen: Nutzen Sie das Hautkrebs-Screening

Am 13. September ist „Tag des hellen Hautkrebses“

Hautkrebs ist gefürchtet. Viele Menschen haben beim Lesen des Wortes direkt ein Bild vor Augen: Das maligne Melanom. Es ist gekennzeichnet durch dunkelbraune bis schwarze Hautzellen, die an ein Muttermal erinnern. Anders als beim „Leberfleck“ haben maligne Melanome jedoch einen unregelmäßigen Rand und weisen meist verschiedene Brauntöne auf. Da sie sich oftmals aus Muttermalen entwickeln, sollten diese durch den Hautarzt regelmäßig überwacht werden. Alle zwei Jahre zahlen die gesetzlichen Krankenkassen das Hautkrebs-Screening für alle Versicherten ab 35 Jahre. Risikopatienten werden sogar noch engmaschiger betreut.

Dabei untersucht der Dermatologe den Patienten in der Tat vom Kopf bis zu den Zehenspitzen. Besonders Muttermale und Leberflecke werden im Hinblick auf die ABCDE-Regel unter die Lupe genommen. A steht dabei für Asymmetrie, B für Beschaffenheit, C für Color – also Farbe -, D für Durchmesser und E für Erhabenheit. Ist einer der Prüfpunkte auffällig, wird sehr oft der Leberfleck operativ entfernt und histologisch untersucht. Die Bevölkerung ist mittlerweile für die Gefahren des Dunklen Hautkrebses sensibilisiert und geht bei Auffälligkeiten auch wesentlich früher zum Facharzt. Jedoch gibt es einen zweiten Hautkrebs-Typ, der in der Öffentlichkeit bei weitem nicht so präsent ist: Der Helle Hautkrebs. Hierunter fassen Hautärzte drei krankhafte Hautveränderungen zusammen: 1.) Basaliom, 2.) Spinaliom und 3.) als Vorstufe die Aktinische Keratose.

 

Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs

Genau um diese Art von Tumoren der Haut geht es beim Tag des Hellen Hautkrebses. Auf sie soll mit dem Aktionstag aufmerksam gemacht und die Öffentlichkeit über die Risikofaktoren, aber auch über Therapiemöglichkeiten informiert werden.

Experten schätzen, dass Heller Hautkrebs rund zehnmal öfters auftritt als das maligne Melanom. Für Deutschland schwanken die Angaben zur jährlichen Zahl der Neuerkrankungen. Manche Quellen sprechen von 207.000 neuen Fällen. Andere geben sogar 220.000 Neuerkrankungen an. Die Tendenz ist jedoch bei allen Quellen gleich: Die Zahl der Patienten stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an. Krebsforscher und Dermatologen haben dafür zwei einfache Erklärungen: Zum einen sorgt das verbesserte Hautkrebs-Screening in Deutschland dafür, dass mehr Fälle rechtzeitig entdeckt werden. Zum anderen spielen das veränderte Freizeitverhalten und Schönheitsideale im Zusammenspiel mit geänderten Umweltfaktoren eine wichtige Rolle: Die Menschen halten sich beim Sport und in der Freizeit öfter im Freien auf. Jedoch ist die Sonneneinstrahlung durch die geschädigte Ozonschicht gefährlicher. Leider steht in Europa gebräunte Haut noch immer für Attraktivität und Gesundheit. So mancher Sonnenhungrige ist nachlässig. An ausreichenden Sonnenschutz z. B. durch Sonnencremes oder Sonnenschutzkleidung wird nicht immer gedacht.

 

Die Fallzahlen beim Hellen Hautkrebs führen die Krebsstatistiken an, sodass diese Krebsart als die häufigste überhaupt gilt. Zum Glück jedoch taucht das Krankheitsbild in der Liste der häufigsten Todesursachen nicht auf, da das Metastasierungspotential gering ist. Dennoch sollte der Helle Hautkrebs niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Die Hautkrebsvorsorge ist auch hier enorm wichtig.

UV-Strahlung gilt aus Hauptursache für Hellen Hautkrebs

Wie beim malignen Melanom gilt auch beim Hellen Hautkrebs die UV-Strahlung, also der ultraviolette Anteil des Lichts, als Hauptursache für die Geschwüre. Gerade Menschen mit heller Haut sollten in der Sonne aufpassen: Bei ihnen ist aufgrund der geringeren Pigmentierung der natürliche Hautschutz schwächer ausgeprägt. Sonnenbrand aber auch exzessive Solarienbesuche schädigen das Erbgut der Hautzellen auf Dauer. Das Risiko für die Entartung steigt. Heller Hautkrebs tritt gehäuft in der zweiten Lebenshälfte auf. Frühzeitig entdeckt, lässt er sich jedoch gut therapieren, da er nur in sehr seltenen Fällen zur Metastasierung neigt. Dennoch kann auch Heller Hautkrebs in die Tiefe wachsen und dort Knochen und Knorpel angreifen.

Wird Heller Hautkrebs diagnostiziert, entfernt der Hautarzt in der Regel die betroffene Stelle durch einen kleinen chirurgischen Eingriff. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, mit Hilfe von Cremes und der photodynamischen Therapie die Hautveränderungen zu bekämpfen. In manchen Fällen reicht es aus, die Stellen zu vereisen. So verschorft der Helle Hautkrebs und fällt im Zuge der Hautneubildung ab. Welche Therapie letztlich zum Einsatz kommt, muss der Hautarzt in jedem Fall individuell aufgrund der medizinischen Vorgeschichte des Patienten sowie der Größe und der Lage der betroffenen Stelle entscheiden.

 

Der Entstehung von Krebs auf der Spur

Wissenschaftler auf der ganzen Welt arbeiten fieberhaft daran, zu verstehen, wie Zellen entarten können. Mittlerweile ist bekannt, dass ein gesundes Immunsystem in der Lage ist, Krebszellen effizient zu bekämpfen. Im Blut patrouillieren natürliche Killerzellen und T-Zellen. Sie überwachen beständig das Gewebe und suchen dabei nach Anzeichen für Veränderungen. Gibt es einen Hinweis auf eine Entartung, dann startet umgehend das Beseitigungsprogramm. Die defekten Zellen werden eliminiert und somit der Tumor im Keim erstickt. Die Evolution hat es ziemlich geschickt eingerichtet, dass Brustkrebs, Darmkrebs oder Hautkrebs zunächst recht wenig Chancen haben. Doch es gibt in diesem System zwei große Schwachstellen. Einerseits können sich Krebszellen tarnen. Andererseits muss das Immunsystem richtig arbeiten. Dies ist nur möglich, wenn beständig neue Immunzellen produziert werden. Dafür sind die hämatopoetischen Stammzellen zuständig. Doch auch sie altern mit dem Körper. In ihnen können sich außerdem Mutationen ansammeln. Darüber hinaus nimmt die Regerationsfähigkeit der „Alleskönner-Zellen“ mit der Zeit beständig ab. Es gibt so im Alter immer weniger Stammzellen und damit stehen auch immer weniger ausgereifte Immunzellen bereit. Das Risiko für schwere Infektionen und Tumore steigt, da die Immunzellen ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können.

Basierend auf diesem Wissen versuchen die Forscher, neue Ansätze bei der Behandlung von Krebs zu entwickeln. Eine Therapie hat sich dabei seit vielen Jahren nicht nur im Kampf gegen Leukämie bewährt: Die Stammzellentransplantation. Kommt es, z.B. nach einer Hochdosis-Chemotherapie, zu Störungen bei der Hämatopoese – also der Blutbildung – so kann eine Stammzellentransplantation den Patienten helfen. Denn mit dieser Therapie lassen sich eine krankhafte Blutbildung und damit auch das Immunsystem neu starten. Studien konnten belegen, dass sich dafür die Nabelschnurblut-Stammzellen besonders gut eignen, da sie eine Reihe von ganz besonderen Eigenschaften aufweisen. Sie sind besonders jung, sehr anpassungsfähig und enorm teilungsfreudig.

 

Informieren kann Leben retten

Stammzellen aus der Nabelschnur lassen sich heute für spätere medizinische Anwendungen aufbewahren. Sie werden direkt im Anschluss an die Geburt völlig schmerzfrei und risikolos entnommen, aufbereitet und dann eingefroren. Im Kälteschlaf altern sie nicht. Sie können in den Kryotanks Jahrzehnte lang gelagert werden, ohne Schaden zu nehmen. Im Bedarfsfall werden sie aufgetaut, dem Patienten verabreicht und starten dann das Reparaturprogramm. Sofern die Gewebemerkmale passen, können Nabelschnurblut-Stammzellen auch bei nahen Verwandten wie Geschwistern oder Großeltern zum Einsatz kommen. Kaum auf der Welt können Neugeborene so in der Tat schon Lebensretter sein.

Werdenden Eltern sei daher ein Rat ans Herz gelegt: Informieren Sie sich rechtzeitig über das Potential von Stammzellen aus der Nabelschnur! Treffen Sie für Ihre Familie eine bewusste Entscheidung! Vita 34 bietet interessante Spendenoptionen an, die private Einlagerung und öffentliche Spende in idealer Weise miteinander kombinieren. Eigenvorsorge und Gutes tun, schließen sich Dank VitaPlusSpende und VitaMeins&Deins nicht länger aus. Nutzen Sie die Möglichkeit: Der Vita 34-Kundenservice ist von montags bis freitags für Sie da! Am Telefon unter 0800 034 00 00 (kostenfrei) oder per E-Mail an kundenservice@vita34.de beantworten unsere Experten all Ihre Fragen zu den einzelnen Vita 34-Angeboten, aber selbstverständlich auch zum aktuellen Stand der Stammzellenforschung und Stammzellentherapie.

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