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Vorsorge für die Nieren-Gesundheit: Keinen Stress für Ihren Filtermeister!

Am 09.03.2017 ist Weltnierentag

Der von der Internationalen Gesellschaft für Nephrologie (ISN) und der Internationalen Gemeinschaft der Nierenstiftungen (IFKF) ausgerufene „Weltnierentag“, findet jährlich am zweiten Donnerstag im März statt. 2017 fällt der Weltnierentag demnach auf den 09. März und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Nierenerkrankung und Übergewicht (Adipositas)“. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie und die Deutsche Nierenstiftung organisieren gemeinsam mit anderen Vereinen und Verbänden eine Vielzahl von Aktionen an diesem Tag. Der Themen- und Aktionstag soll der breiten Öffentlichkeit ins Bewusstsein rufen, wie wichtig das Filterorgan „Niere“ ist, und was jeder selbst tun kann, um seine Nieren gesund zu halten. Langfristig möchten die Organisationen so das Ziel erreichen, die Zahl der chronischen Nierenerkrankungen zu senken – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

 

Aufgaben der Nieren

Im deutschen Sprachgebrauch hat sich die Redewendung „etwas auf Herz und Nieren prüfen“ als Synonym für Genauigkeit und Gründlichkeit fest etabliert. Für diese Tugenden schätzt uns die ganze Welt, sodass das Siegel „Made in Germany“ rund um den Globus für Qualität und Vertrauen steht. Übrigens auch bei Vita 34.

Die Nieren vollbringen eine erstaunliche Leistung: Täglich filtert das paarweise angelegte Organ rund 1.800 Liter Blut und reinigt es dadurch von Abfall- und Giftstoffen.

Doch gerade dem Organsystem der Niere schenken wir im Alltag viel zu wenig Beachtung. Dabei leistet die Niere wirklich Erstaunliches. Das paarweise angelegte Organ filtert rund 1.800 Liter Blut pro Tag. Die Deutsche Nierenstiftung hat diese Zahl mit der „roten Säule“ eindrucksvoll veranschaulicht: Stellen Sie sich eine normale Litfaßsäule vor, wie sie als Werbeträger in vielen Innenstädten anzutreffen ist: 2,50 Meter hoch, 1 Meter im Durchmesser. Würde man in eine solche Litfaßsäule die Menge an Blut hineinfüllen, die unsere Nieren jeden Tag reinigen, so wäre sie fast komplett gefüllt.

Die Nieren übernehmen wichtige Aufgaben im menschlichen Körper. Sie sind unter anderem für die Regulation des Blutdrucks, des Flüssigkeitshaushaltes sowie des Säure-Basen-Gleichgewichts zuständig und sorgen für die Ausscheidung von Giftstoffen und Stoffwechselendprodukten über den Harn. Außerdem produzieren die Nieren eine Vielzahl von Hormonen – beispielsweise das Erythropoetin, kurz EPO. EPO ist für die Produktion von roten Blutkörperchen zuständig und sorgt dafür, dass ein reibungsloser Sauerstofftransport im Blut möglich ist.

Kommt es zur einer Störung der Nierenfunktion, so sind davon viele andere Prozesse im Körper betroffen. Umgekehrt können diverse Krankheiten und Fehlfunktionen die Funktionsfähigkeit der Nieren negativ beeinflussen. Dazu zählen zum Beispiel Entzündungen, Gefäßverkalkungen oder ein zu hoher Blutzuckerwert. Auf Dauer schädigt dies die Nieren, ein Nierenversagen droht.

 

Fallzahlen für Nierenerkrankungen alarmierend

Tückischerweise treten vielfach keine akuten Symptome auf, sodass eine gestörte Nierenfunktion lange Zeit unentdeckt bleiben kann. Erst kommt es zur Nierenschwäche, die sich manifestiert und zur chronischen Niereninsuffizienz wird und schließlich zum Nierenversagen. Dann herrscht akute Lebensgefahr.

Die Zahlen allein für Deutschland sind alarmierend: Nach Schätzungen der Deutschen Nierenstiftung haben vier bis sechs Millionen Bundesbürger eine eingeschränkte Nierenfunktion. 80.000 Patienten müssen sich einer Blutwäsche, der sogenannten Dialyse, unterziehen. Etwa 25.000 Menschen werden nach einer erfolgreichen Nierentransplantation medizinisch weiter betreut. Allein 2013 warteten in Deutschland über 11.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Von den 8.000 Nierenpatienten erhielten allerdings nur 2.272 Personen die Chance auf ein neues Leben. Ihnen wurde eine Spenderniere transplantiert. Die Kosten für das Gesundheitssystem belaufen sich auf rund 3 Milliarden Euro jährlich. Dabei kostet ein Dialysepatient allein pro Jahr durchschnittlich rund 40.000 €.

Von daher ist das Ziel des Weltnierentages nur zu gut verständlich, denn Vorsorge ist besser als Nachsorge. Jeder kann etwas für seine Nieren tun und damit das individuelle Risiko für eine chronische Nierenerkrankung senken, indem zum Beispiel auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern täglich oder das Gewicht geachtet wird. Diese individuelle Vorsorge entlastet nicht nur jeden Tag aufs Neue die Nieren, sie hilft auch, Folgeerkrankungen abzuwenden.

 

Weltweit forschen Wissenschaftler an der Ersatzniere aus dem Labor

Parallel dazu sucht die Wissenschaft seit vielen Jahren nach Möglichkeiten, erkrankte oder defekte Nieren zu reparieren bzw. zu ersetzen. Das dafür zuständige Fachgebiet ist das Tissue Engineering. Es ist ein Teilgebiet der Regenerativen Medizin und arbeitet eng mit der Stammzellenforschung an neuen Stammzellentherapien.

Doch es gestaltet sich schwierig, das sehr komplexe Organ Niere künstlich nachzuzüchten, denn es müssen viele unterschiedliche Zelltypen zusammenspielen. Schließlich besteht die Niere unter anderem aus Nierenrinde und Nierenmark. Die Hauptarbeit beim Filtern und Entgiften leisten die sogenannten Nephrone, funktionale Einheiten aus Nierenkörperchen, Tubulusapparat und feinsten Kapillar-Gefäßen, in denen der Harn gebildet und konzentriert wird. Seit wenigen Jahren können Forscher aus embryonalen Nierenzellen eine Art Vorniere züchten. Das Organoid besteht nicht mehr nur aus unstrukturierten Nierenzellen wie in den Experimenten aus den Anfangstagen. Unter dem Mikroskop zeigen sich die typischen Untereinheiten der Niere: Von feinen Gefäßen durchzogene Nierenkörperchen und Nierenkanäle, die sogar rudimentär Abfallstoffe aus dem Blut der Versuchstiere entfernten.

Kürzlich vermeldeten Wissenschaftler aus Freiburg einen weiteren Durchbruch: Aus Hautzellen können sie nun Zellen herstellen, die erstaunlich viele Eigenschaften der natürlichen Nierentubuluszellen teilen. Damit gehen die Freiburger Forscher nicht den Weg über die ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellen, sondern sie setzen auf das Verfahren der induzierten, pluripotenten Stammzellen (kurz: iPS-Zellen). Hierbei werden erwachsene Zellen so reprogrammiert, dass sie anschließend in der Lage sind, sich in eine Vielzahl von Zelltypen zu entwickeln. Dieses Differenzierungspotential haben sonst nur neonatale Stammzellen. Die Forscher machen also aus normalen Hautzellen quasi „Alleskönnerzellen“. Je nach eingesetzten Wachstumsfaktoren und Botenstoffen können die Forscher dann steuern, welcher Gewebetyp sich entwickeln soll. So wurden beispielsweise aus Hautzellen bereits Herzzellen, Nervenzellen oder Gehirnzellen gezüchtet.

Bei den aus induzierten, pluripotenten Stammzellen künstlich gezüchteten Nierenzellen zeigt sich, dass die gleichen Gene aktiviert sind wie in echten Nierentubuluszellen. Sie ähneln ihrem Vorbild außerdem in Wachstum und Verhalten. Darüber hinaus reagieren die gezüchteten Nierenzellen genauso empfindlich auf nierenschädliche Medikamente. Ein Anwendungsfeld in absehbarer Zukunft könnten daher Medikamententests sein. An den Nierenzellen aus dem Labor ließen sich neu entwickelte Medikamente vor ihrer Zulassung auf ihre Nierenschädlichkeit testen, ohne dass dafür Tierversuche erforderlich wären.

Das langfristige Ziel der Forscher ist dennoch klar umrissen. Sie möchten vollfunktionsfähige Nieren aus körpereigenem Material der Patienten züchten, um so komplett auf Spenderorgane verzichten zu können. Die Risiken und Komplikationen wie die Abstoßung des neuen Organs gäbe es bei einer solchen autologen Transplantation dann nicht. Der Patient müsste nicht für den Rest seines Lebens Immunsuppressiva einnehmen. Bis Nierenpatienten auf eine Behebung ihres Nierenleidens durch das in Freiburg entwickelte Verfahren hoffen können, ist es jedoch noch ein weiter Weg.

 

Heute bereits an morgen denken – der Leitspruch von Vita 34

Von solchen Aussichten lassen sich die Stammzell-Spezialisten von Vita 34 ermutigen, weiter zu forschen. Alle Experten sind sich einig, dass der Stammzellentherapie die Zukunft gehört. Unsere Fachleute arbeiten bereits an den Therapiemöglichkeiten von morgen.

Wir empfehlen werdenden Eltern, die vor der Frage stehen ob sie das Nabelschnurblut ihres Kindes privat einlagern sollen, auch an morgen zu denken. Daher lautet die Vita 34-Antwort auf diese Frage klar und deutlich: „Auf jeden Fall!“, denn die im Nabelschnurblut und im Nabelschnurgewebe enthaltenen Stammzellen sind zu wertvoll, um im Klinikmüll entsorgt zu werden, wie dies leider noch immer bei weit über 90 Prozent aller Geburten in Deutschland geschieht.

Bei den Stammzellen aus der Nabelschnur handelt es sich um die jüngsten, verfügbaren adulten Stammzellen, die ganz besondere Eigenschaften haben: Sie sind in der Regel unbelastet und besitzen ein hohes Proliferationspotential, d. h. sie sind sehr teilungsfreudig. Diese Eigenschaft lässt bei Stammzellen im Laufe des Lebens stark nach. Außerdem weisen die neonatalen Stammzellen im Nabelschnurblut noch keine Spuren von Alterung auf und sind zudem sehr anpassungsfähig. Mediziner attestieren ihnen daher ein hohes Einsatzpotential für medizinische Anwendungen.

Dank der Kryokonservierung können die Nabelschnur-Stammzellen gesichert und für die Zukunft aufbewahrt werden. Dazu steht allerdings nur ein kurzes Zeitfenster unmittelbar nach der Geburt zur Verfügung. Wie eine Einlagerung von Nabelschnurblut genau abläuft, erklären die Ihnen die Mitarbeiter von Vita 34 gern im persönlichen Gespräch – beispielsweise bei unseren eigenen Informationsveranstaltungen und auf vielen Babymessen – oder am Telefon kostenfrei unter 0800 034 00 00.

 

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