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Vollblut vs. Separation

Ich werde oft gefragt, warum wir bei Vita 34 den Aufwand betreiben und das gesamte Nabelschnurblut einfrieren. Viele andere Banken, auch die öffentlichen, separieren ja das Nabelschnurblut, sie trennen es also in ihre unterschiedlichen Bestandteile auf und frieren nur den Teil ein, in dem die Stammzellen enthalten sind. Mit der Zellseparation sind aber einige Probleme verbunden.

Wir wissen, dass es bei jeder Separation zu Verlusten von Stammzellen kommt, die wir, da wir das Nabelschnurblut im Auftrag der Eltern nur verwalten, nicht akzeptieren können und wollen. Außerdem verändert sich durch eine Separation die gesamte natürliche Umgebung der Zellen, viel geringere Plasmakonzentrationen stehen also wesentlich erhöhten Zelldichten gegenüber. Dies wirkt sich negativ auf die Stabilität der Zellen nach dem Auftauen aus.

Besonders beunruhigt mich aber, dass bei einer Separation bestimmte bisher noch unbekannte Zelltypen verloren gehen. Das können 30 bis 40 verschiedene Typen und Funktionszustände sein, die alle miteinander über chemische Signale interagieren. Fehlt da einer, fehlt dem gesamten Netzwerk gleichzeitig eine wichtige Komponente. Ein Beispiel dafür sind die sehr seltenen vorkommenden „very small embryonic like stemcells“ (VSEL). Diese sind noch viel kleiner als rote Blutkörperchen und würden bei einer Separation damit verloren gehen. Ihre Wirkung ist bisher noch nicht genau geklärt. Eine klinische Studie in Taiwan zur Anwendung bei Thalassämien hat diesbezüglich aber gezeigt, dass bei Patienten, die Vollblut erhalten haben, bessere Erfolge erzielt wurden als bei Patienten, die mit separiertem Blut behandelt wurden. Man vermutet, dass es mit den VSELs zu tun haben könnte.

Natürlich entstehen durch die Vollbluteinlagerung höhere Kosten, denn wir frieren im Schnitt anstelle von 25 Milliliter Präparate von 70 Millilitern ein. Doch Zellen zu verlieren, die wir noch nicht kennen und deren Funktionen uns noch unbekannt sind, die jedoch für den Patienten später sehr wichtig sein können, ist für uns nicht akzeptabel.

(Dr. Dietmar Egger)

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