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Unser neues Stammzellregister vereinfacht die Suche nach Stammzellspenden

Etwa 6.000 Patienten erhalten jährlich in Europa eine anonyme Stammzellspende, weil sie im Rahmen der Familie keinen passenden Spender gefunden haben. Diese Stammzellen stammen von Spendern weltweit und werden meist aus dem Knochenmark und Blut gewonnen. In den letzten Jahren spielen aber auch Stammzellen aus dem Nabelschnurblut wegen ihrer besonderen Vorteile eine immer wichtigere Rolle.

Damit diese Nabelschnurblut-Stammzellen noch schneller für lebenswichtige Behandlungen verfügbar sind, haben wir jetzt mit stemcellsearch.org ein barrierefreies Stammzellregister gestartet. Das vereinfacht die Suche nach Nabelschnurblut-Präparaten für Ärzte und Patienten enorm.

Bisher wendet sich der Arzt üblicherweise an den Transplantationskoordinator, der beim nationalen Stammzellspenderegister anfragt. Das gibt wiederum die Anfrage an die angeschlossenen Stammzellbanken und -register weiter.

Nach der Prüfung berichten diese zunächst wieder an das nationale Stammzellregister, welches das Suchergebnis über den Koordinator an den behandelnden Arzt weiterleitet. Bis die benötigte Information beim behandelnden Arzt ankommt, können Wochen oder Monate vergehen. Zeit, die ein Patient leider nicht immer hat.

Bei unserem Register erhält man schon nach wenigen Minuten die Information, ob ein potenziell passendes Präparat vorhanden ist.

Das Besondere an unserem Register ist außerdem, dass auch die Patienten oder deren Angehörige unter www.stemcellsearch.org recherchieren können. Erst im Fall eines Treffers und einer konkreten Anfrage ist zwingend die Einbindung eines Arztes erforderlich. Dann übermitteln wir dem Arzt die exakten Qualitäts- und HLA-Parameter des Präparats und veranlassen gegebenenfalls eine Feintypisierung.

In unserem Register sind alle Nabelschnurblut-Präparate erfasst, die im Rahmen unseres Programms VitaPlusSpende eingelagert worden sind. Dabei lagern die Eltern das Nabelschnurblut für ihr Kind ein, können es im Bedarfsfall aber auch einem fremden Patienten spenden. Dann erhalten die Eltern das an uns gezahlte Geld in voller Höhe verzinst zurück. Aktuell kommen jedes Jahr mehrere hundert Präparate neu hinzu. Präparate, die hoffentlich vielen Patienten weltweit helfen können.

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