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Tuberkulose: Mit Stammzellen gegen den „Weißen Tod“

Zum Welttuberkulosetag

Tuberkulose (kurz: TBC) ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Jährlich sterben noch immer weit mehr als eine Million Menschen an Tuberkulose, obwohl die Erkrankung inzwischen medikamentös behandelt werden kann. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Tuberkulose bis zum Jahr 2050 auszurotten. Auch wenn in Deutschland die Erkrankungsrate mit 5,6 Personen pro 100.000 Einwohnern sehr niedrig liegt, soll mit dem Welttuberkulosetag am 24. März auch hierzulande auf die Krankheit und ihre Folgen aufmerksam gemacht werden.

 

Entdeckung des Tuberkulose-Erregers schrieb Medizingeschichte

Die Entdeckung des Erreger-Bakteriums „Mycobacterium tuberculosis“ durch Robert Koch im Jahre 1882 schrieb Medizingeschichte. Für seine am 24. März 1882 verkündete Entdeckung erhielt Koch 1905 den Medizinnobelpreis und die Erkrankung trug zunächst seinen Namen „Morbus Koch“.

Bis dahin wusste man nicht, was die Schwindsucht (Phthisis), die jährlich allein in Deutschland Hunderttausende befiel, auslöste. Wachsende Städte, schlechte hygienische Bedingungen aber auch Hunger und Armut sorgten dafür, dass die durch Tröpfcheninfektion weitergereichte Krankheit seit der beginnenden Neuzeit wütete. Auf dem Höhepunkt der Epidemie Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts starb jeder Vierte an der Tuberkulose – daher auch der Name „Weiße Pest“ beziehungsweise „Weißer Tod“. Die Liste ihrer Opfer ist lang – darunter befinden sich viele berühmte Namen wie Friedrich Schiller, Franz Kafka oder Frederic Chopin.

 

Kampf gegen den „Weißen Tod“

Auch heute ist der Kampf gegen die Krankheit längst noch nicht gewonnen. Rund ein Drittel der Menschheit trägt den Tuberkulose-Erreger in sich. In der Regel jedoch schafft es ein gesundes Immunsystem, den Erreger in Schach zu halten, sodass es bei mehr als 90 Prozent der Betroffenen nicht zum Ausbruch der Krankheit kommt. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, was vor allem bei älteren Menschen, Kindern und chronisch Kranken wie HIV-Positiven oder Krebskranken der Fall ist, kann die Tuberkulose ausbrechen. Mediziner kennen verschiedene Krankheitsbilder und unterscheiden beispielsweise zwischen offener und geschlossener Tuberkulose. Hauptsächlich wird die Lunge vom Tuberkulose-Erreger befallen, jedoch kann fast jedes andere Organ ebenfalls betroffen sein. Dann spricht man beispielsweise von Hauttuberkulose, Lebertuberkulose, Knochentuberkulose oder beim Befall des Gehirns von tuberkulöser Meningitis.

Gegen die Krankheit steht eine medikamentöse Therapie zur Verfügung, die jedoch lang und aufwendig ist. Über mindestens sechs Monate hinweg müssen starke Antibiotika eingenommen werden. Allerdings fühlen sich viele Patienten bereits nach kurzer Zeit besser und setzen die teuren Medikamente im Alleingang frühzeitig ab. Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass sich multiresistente Bakterienstämme entwickelten, die eine Bekämpfung der Tuberkulose weiter erschweren. Die Forschung arbeitet daher intensiv an einer effektiven Tuberkulose-Impfung aber auch an weiteren Therapie-Optionen. Hierbei setzen die Forscher auch große Hoffnung in die „Alleskönner“ Stammzellen.

 

Tuberkulose-Therapie mit Stammzellen

Tuberkulose-Bakterien können sich vor dem Immunsystem verstecken, indem sie sich in die sogenannten Stammzell-Nischen zurückziehen. Jüngste Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Erreger in Stammzellen im Knochenmark einen geeigneten Rückzugsort findet. Dort kann er eine lange Zeit ruhen und die Antibiotika-Behandlung unbeschadet überstehen. Wie aus dem Nichts ist dann ein Aufflammen selbst nach Jahren möglich, denn Experimente zeigten, dass die Tuberkulose-Bakterien teilungsfähig blieben und später Zellen wieder infizieren konnten.

Im Kampf gegen die Krankheit klingt das zunächst nach einem herben Rückschlag. Doch ermöglichen diese Erkenntnisse auch neue Behandlungsansätze zusätzlich zur Antibiotika-Therapie, um dem TBC-Erreger seinen sicheren Rückzugsraum zu nehmen. Dabei bietet die Stammzelltherapie bei der Tuberkulose-Behandlung große Chancen. Mediziner aus Weißrussland und Schweden konnten nachweisen, dass injizierte, mesenchymale Stammzellen (MSC) bei Tuberkulosekranken die Zerstörung des Lungengewebes aufhielten. Das Verfahren wurde im Rahmen einer Studie mit 30 Patienten erprobt, die an einer resistenten Form der Lungentuberkulose erkrankt waren. Die Teilnehmer erhielten zusätzlich zur Therapie mit Antituberkulotika eine Infusion mit autologen Stammzellen. Die mesenchymalen Stammzellen sollten in das geschädigte und entzündete Lungengewebe eindringen und dort Reparaturmechanismen auslösen, die die Immunantwort unterstützen und dabei helfen, die Mykobakterien schneller abzutöten. Die ersten Ergebnisse waren vielversprechend. Bei jedem zweiten Untersuchungsteilnehmer heilte die Tuberkulose ab. Die Patienten konnten sich erholen. Sie waren auch nicht mehr infektiös, das heißt die Weitergabe der Krankheit war unterbunden. In der Vergleichsgruppe, also Patienten die konventionell und damit ohne mesenchymale Stammzellen behandelt wurden, lagen die Heilungschancen dagegen lediglich bei knapp 17 Prozent. Nun müssen weitere Studien bestätigen, dass das Verfahren sicher ist, die Nebenwirkungen vertretbar sind und keine Spätfolgen auftreten.

 

Eingelagerte Nabelschnurblut-Stammzellen bilden ein einmaliges Stammzell-Reservoir

Eine einmalige Stammzellquelle dabei ist die Nabelschnur Neugeborener. Sie enthält nicht nur viele hämatopoetische Stammzellen, die für die Blutbildung und das Immunsystem wichtig sind, sondern ebenso eine große Anzahl an mesenchymalen Stammzellen, die sich zu Muskel-, Gewebe-, Knorpel- oder Knochenzellen ausdifferenzieren können. Diese Alleskönner-Zellen sind jung, vital und in der Regel frei von Viren und Bakterien. Ohne Risiken und Schmerzen für Mutter und Kind kann das Nabelschnurblut direkt nach der Geburt entnommen und bei unter -190°C für viele Jahre aufbewahrt werden. Im Fall der Fälle stehen die Stammzellen für einen Einsatz direkt zur Verfügung, sodass die aufwendige Suche nach einem geeigneten Spender entfällt.

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