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Stammzellen: Hoffnung bei Schlaganfall

Bei einem Schlaganfall verhindert ein Blutgerinnsel, dass dem Gehirn genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Die Folge: Verlust von Hirngewebe. Die einzige therapeutische Option ist derzeit das Gerinnsel aufzulösen. Spätestens viereinhalb Stunden nach dem Schlaganfall muss dies jedoch erfolgt sein, um weitere Schäden zu vermeiden. Bis zu 320.000 Menschen jährlich sind in Deutschland von einem Schlaganfall betroffen. Etwa die Hälfte der überlebenden Patienten ist danach dauerhaft behindert, denn nur jeden vierten erreicht eine solche Therapieeinheit rechtzeitig.

Um das kleine Zeitfenster für die Erstbehandlung von Schlaganfall-Patienten spürbar zu vergrößern, riefen die Stanford Universität, das Kalifornische Institut für Regenerative Medizin in San Francisco und das Translationszentrum für Regenerative Medizin Leipzig (TRM) „Sirius“ ins Leben. Das internationale Forschungsprojekt Sirius hat ein zelltherapeutisches Behandlungsverfahren zum Ziel, welches den Heilungsprozesse im Gehirn positiv beeinflussen soll.

Nach einem Schlaganfall werden Stammzellen ins Umfeld des Hirninfarktes eingebracht, um überlebende, jedoch geschädigte Nervenzellen zur Regeneration anzuregen. „Dieses Vorgehen vergrößert das Zeitfenster für einen Eingriff deutlich auf möglicherweise eine oder sogar mehrere Wochen“, erläuterte Johannes Boltze, Projektleiter im TRM, gegenüber der Freien Presse. Das Leipziger Forscherteam hat die Aufgabe, den späteren Eingriff am Schaf zu erproben und damit die Stammzellbehandlung am Menschen zu simulieren.

Ein derartiger Versuch an größeren Tieren ist weltweit einzigartig und wurde über mehr als sechs Jahre am Leipziger Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie vorbereitet. Nach dem erfolgreichen Abschluss von Sirius ist für 2014 eine klinische Studie in den USA vorgesehen, die derzeit geplant wird.

Quelle: freiepresse.de

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