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Stammzell-Pionierin Dagmar Thiel erwartet 5. Enkelchen

Dagmar Thiel erwartet sehnsüchtig ihr 5. Enkel. Schon den ersten 4 Enkeln schenkt sie ein Nabelschnurblut-Depot bei Vita 34. Auch für den 5. Enkel soll bei der Stammzellbank Vita 34 vorgesorgt werden. Dagmar Thiel spricht mit unserer Redaktion über ihre Rettung durch Stammzellen und Ihre Wünsche und Hoffnungen für ihre Enkel.

Frau Thiel, Sie erwarten bald Ihr 5. Enkelkind. Wie ist das Leben in einer Großfamilie für Sie?

Es ist wunderschön. Wir, mein Mann und ich, haben das Glück, dass unsere Tochter mit Paula und Lauritz sehr nah wohnen. Die beiden Buben wohnen in Bielefeld, das ist also etwas weiter weg. Aber unser 5. Enkel wohnt dann im Umkreis von 20 km. Das ist toll.

1997 haben Sie sich erstmals für eine Nabelschnurbluteinlagerung ihrer ersten Enkelin Paula entschieden, welche zudem das erste eingelagerte Präparat bei Vita 34 war. Sozusagen ist Paula ein kleiner Pionier. Was hat Sie damals dazu bewogen sich mit dem Thema Nabelschnurbluteinlagerung auseinanderzusetzen?

Für uns persönlich war das sehr spektakulär. 1997 war ich schon an MDS erkrankt. MDS oder besser gesagt Myelodysplastisches Syndrom ist eine Erkrankung des Knochenmarks. Da hat mein Knochenmark einfach aufgehört rote Blutkörperchen zu produzieren. Meine Tochter war zu dem Zeitpunkt schon hochschwanger und bei mir war ärztlicherseits schon eine Stammzelltransplantation angedacht. In meiner Familie wurde leider kein passender Spender gefunden. Meine Schwägerin hatte das natürlich auch alles mitbekommen und sah auf RTL diesen Vorspann „…Bleiben Sie dran! Gleich geht’s weiter mit Nabelschnurblut.“ und rief mich an. Auch Bekannte haben mich sofort angerufen „Macht mal schnell RTL an!“. Aber soll ich Ihnen mal was sagen? Es war 1997, da hatten wir nicht mal eine Schüssel auf dem Dach. Dann sind wir zu unseren Bekannten gefahren und haben uns diesen Beitrag angeschaut. Danach haben wir mit Vita 34 telefoniert und das war der Auslöser, dass ich mich damit befasst habe. Wir wollen unser Enkelchen absichern. Bei mir hat mich zwar eine Fremdspenderin gerettet. Wenn es diese Dame damals nicht gegeben hätte, wäre ich jetzt nicht mehr da.

War Ihnen damals bewusst, dass Paula die erste Einlagerung bei Vita 34 war? Wieso haben Sie sich für Vita 34 bei der Einlagerung entschieden?

Keiner hat damals, zu dem Zeitpunkt gewusst, dass das die erste Nabelschnurbluteinlagerung bei Vita 34 war. Meine Tochter hatte damals am 05.11.1997 entbunden und da hat auch alles super geklappt. Die Ärztin hat sich vorher nochmal mit dem Thema auseinandergesetzt und war super vorbereitet. Aber zu dem Zeitpunkt und zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung und Bezahlung haben wir nicht realisiert, dass Paulas Nabelschnurbluteinlagerung die erste bei Vita 34 war.

Als ich 2001 angefangen habe mich mit dem Thema Nabelschnurblut zu befassen, da muss ich sagen: Ich habe mich explizit mit Nabelschnurblut beschäftigt, nicht mit Vita 34. Klar habe ich mir auch Unterlagen von anderen Anbietern schicken lassen, um das gegenüber zu stellen. Die anderen waren immer etwas günstiger, aber bei Vita 34 weiß ich, wo die Tanks stehen – nämlich in Leipzig. Außerdem weiß ich, dass sich strikt an das Deutsche Arzneimittelgesetz gehalten wird. Das gibt mir Sicherheit.

Neben Paula, haben Sie sich für all Ihre Enkel engagiert und die Kosten der Nabelschnurbluteinlagerung übernommen. Was bedeutet es für Sie Ihren Enkeln ein Stammzelldepot zu schenken?

Es ist für uns selbstverständlich, da gibt es keine Diskussion. Es war für uns ganz klar, wir lagern bei jedem Enkel ein. Bei welchem Enkel sollen wir sagen „Wir machen das nicht mehr.“? Das geht gar nicht. Da würden wir nicht glücklich werden. Wir zahlen das einmal und beim Zahlen wünschen wir uns, dass wir das niemals in Anspruch nehmen müssen.

Wie stehen Ihre Töchter und Ihr Sohn zu Ihrem Engagement?

Also meine Kinder finden das natürlich klasse. Sie würden das auch selbst finanzieren. Meine Tochter sagte einmal zu mir :“Wenn ich nicht gewusst hätte, dass ihr das wieder macht. Ich hätte mir nichts Anderes schenken lassen. Ich hätte jeden gebeten – steuert dazu bei!“.

Eine private Nabelschnurbluteinlagerung ist natürlich mit einem finanziellen Aufwand verbunden, weswegen sich viele Eltern und Großeltern dagegen entscheiden. Wie sehen Sie das?

Die finanzielle Belastung ist eindeutig ein Knackpunkt. Klar darüber wird immer gesprochen, wie teuer das ist. Wir zahlen ja auch jährlich die teure Rate für die Gebäudeversicherung. Das ist ja auch schon 30 Jahre lang so. Aber da denke ich auch nicht daran, wie viel Geld das insgesamt ist. Man macht das einfach, denn wenn das Haus brennen sollte, steht man ja vor einem Nichts. Okay in der Gesellschaft geht die Schere immer weiter auseinander – klar kann es sich nicht jeder leisten. Wenn es aber knallhart kommen würde – würde ich natürlich auf den Urlaub verzichten.

Sprechen Sie in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis über das Thema Nabelschnurbluteinlagerung?
Wie sind die Meinungen? Haben sich Bekannte und Freunde auch dafür entschieden?

Ja, wenn es zur Sprache kommt, gebe ich gerne meine umfassenden Informationen weiter. Aber die Meinungen gehen nach wie vor auseinander. Ja, ich weiß, dass sich Bekannte und werdende Eltern und vor allem werdende Großeltern in unserem Umfeld bewusst für Vita 34 entschieden haben, nachdem ich meine Kenntnisse über Vita 34 weitergegeben habe, z. B. Lagerung der Tanks in Deutschland und die Vorschriften nach dem deutschen Arzneimittelgesetz.

Vielen Dank, Frau Thiel!

(Das Interview führte Eileen Carl.)

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