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Schwanger im Sommer

Mit diesen Tipps bleiben Sie cool an heißen Tagen

Sommer, Sonne, Wohlfühlzeit: Raus in die Sonne und die Wärme genießen! Doch mit Babybauch kann der Sommer zu einer kleinen Herausforderung werden. Die Hitze macht Schwangeren häufig zu schaffen. Mit diesen Tipps genießen Sie entspannt die Schwangerschaft im Sommer.

 

„Probier’s mal mit Gemütlichkeit! …“

Knacken die Temperaturen die 30°C-Marke, merken werdende Mütter jedes zusätzliche Babykilo besonders. Gerade Hochschwangere erreichen dann schnell ihre Belastungsgrenzen. Sie fühlen sich nicht selten müde und schlapp. Daher kommt der wichtigste Tipp gleich zu Beginn: Lassen Sie es ruhig angehen! Sie sind schließlich schwanger und nicht beim Leistungssport! Meiden Sie besonders die Mittagshitze, denn da sind die Belastungen für den Kreislauf am höchsten. Legen Sie Termine möglichst in die Morgenstunden. Halten Sie es ab Mittag wie die Südländer und machen Sie eine kleine Siesta. Suchen Sie sich dafür einen kühlen und schattigen Ort. Genießen Sie die Auszeit mit dem „Bauchzwerg“ – ein kleines Nickerchen inklusive. So tanken Sie neue Energie.

Ein Tipp am Rande: Achten Sie darauf, dass Ihre Wohnung sich nicht zu stark aufheizt. Lüften Sie während der Nacht oder in den Morgenstunden. Tagsüber sollten Sie versuchen, die Jalousien oder Rollos herunterzuziehen, damit die Wärme draußen bleibt.

 

Die Sonne genießen

Natürlich dürfen Sie als Schwangere im Sommer auch die Sonne genießen und in den Park, ins Café oder an den Badesee gehen. Sonne tut gut und ist wichtig, denn nur durch den Lichteinfluss auf der Haut ist der Organismus in der Lage, Vitamin D zu produzieren. Dieses hat nicht nur einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung. Es sorgt auch dafür, dass Sommerkinder im Vergleich zu Winterkindern größer und kräftiger zur Welt kommen.

Hätten Sie’s gewusst …?!: Der auch bei Schwangeren beliebte „Nuss-Nougat-Brotaufstrich“, besser bekannt unter dem Namen „Nutella“, hat einen Lichtschutzfaktor von 9,7. Als Sonnencreme ist Nutella dennoch denkbar ungeeignet.

Denken Sie jedoch daran, dass Schwangere empfindlicher auf UV-Strahlung reagieren. Cremen Sie sich daher bereits im Vorfeld mit einer guten Sonnencreme ein. Ein Lichtschutzfaktor +30 (oder mehr) wird von Hautärzten empfohlen.

Einige Frauen neigen in der Schwangerschaft auch zu Pigmentstörungen oder trockener Haut. Bei Pigmentstörungen sollten sie direkte Sonneneinstrahlung möglichst meiden. Gegen trockene Haut hilft das Eincremen mit reichhaltigen Lotionen. Doch auch ein hochwertiges, natives Olivenöl eignet sich hervorragend.

 

Schwanger im Sommer heißt auch: ausreichend trinken

Trinken Sie regelmäßig, denn nur durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr bleibt der Kreislauf stabil. Flüssigkeitsmangel lässt dagegen das Blut langsamer zirkulieren. Das ist schlecht für Mutter und Kind, denn Mama bekommt schnell Kopfschmerzen, ihr kann übel und schwindelig werden. Das Ungeborene im Mutterleib wird unter Umständen schlechter mit Sauerstoff versorgt. Daher sollten Schwangere im Sommer mindestens zwei Liter über den Tag verteilt trinken. Bestens geeignet sind Wasser, ungesüßte Tees oder Fruchtsaftschorlen. Frisches Obst wie zum Beispiel saftige Melonen oder Pfirsiche sind nicht nur lecker, sondern helfen auch, den Flüssigkeitshaushalt in der optimalen Balance zu halten.

 

Richtiges Essen an heißen Tagen

Apropos Essen: Im Hochsommer hat kaum eine Schwangere wirklich Appetit auf große Mahlzeiten à la Schweinshaxe, Rotkohl und Klöße. Es fällt daher leicht, sich an die Regel „fünf kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt“ zu halten und viel frisches Obst und Gemüse zu essen. Doch auch hier ist es wichtig, penibel auf Hygiene und Frische zu achten. Im Hochsommer haben Bakterien wie Salmonellen oder Listerien leichtes Spiel. Und gerade für das schwangere Immunsystem sind sie keine leichten Gegner.

Auch wenn an warmen Tagen der Appetit auf Eis besonders groß ist, achten Sie darauf, dass bei der Herstellung keine rohen Eier verwendet wurden und es zu keiner Unterbrechung der Kühlkette kam. Bei schönem Wetter wird auch gern gegrillt. Natürlich dürfen auch Schwangere im Sommer hier zugreifen. Sie sollten jedoch nur gut durchgegartes Fleisch verzehren. Ist das Steak innen noch blutig, bitten Sie den Grillmeister, es noch ein paar Minuten länger auf den Rost zu legen.

 

Gegen geschwollene Beine hilft Beine hochlegen und ein Spaziergang am Abend

Lassen die Temperaturen am Abend langsam nach, so dürfen auch Schwangere ihr „Aktivitätslevel“ wieder erhöhen. Leichte Bewegung und etwas Sport schaden nicht – im Gegenteil: Das Faulenzen sorgt dafür, dass sich Wasser in den Beinen ansammelt. Nur regelmäßige Bewegung kommt dagegen an, sodass ein kleiner Spaziergang in den Abendstunden guttut. Tagsüber sollten Sie dagegen die Beine so oft wie möglich hochlegen. Ein gelegentliches Abbrausen mit kaltem Wasser verschafft Linderung und gibt den Beinen einen zusätzlichen Frischekick. Einfache Fußgymnastikübungen unterstützen die Venen bei ihrer anstrengenden Pumpfunktion.

Leichte Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft sind übrigens normal. Beginnen Sie allerdings darunter zu leiden, sollten Sie zur Sicherheit Ihren Frauenarzt darauf ansprechen. Sollte er darüber hinaus einen hohen Blutdruck und/oder Eiweiß im Urin feststellen, so können dies erste Symptome einer beginnenden Gestose sein.

 

Die Umstandsmode sollte luftig und leicht sein

An heißen Tagen werden schon nicht-schwangere Frauen von der Frage geplagt: „Was soll ich nur anziehen?“. Bei Schwangeren im Sommer ist die Kleidungsfrage sogar noch ein wenig komplizierter. Im Hochsommer ist luftige und leichte Kleidung aus Baumwolle oder Leinen die geeignetste Umstandsmode. Die Haut kann hier atmen und überschüssige Wärme wird schnell nach außen abgegeben. Synthetische Stoffe dagegen können einen Hitzestau verursachen. Wer im Sommer schwanger ist, sollte außerdem weite Kleidung bevorzugen, denn weite Schnitte sorgen dafür, dass der Babybauch locker umspielt wird und nichts irgendwo unangenehm anklebt.

Achten Sie außerdem auf bequeme Schuhe. Kaufen Sie diese lieber etwas größer als normal, denn die Wassereinlagerungen führen auch zu einem leichten Anschwellen der Füße. Ein schicker Sonnenhut ist ebenfalls eine gute Investition. Er ist nämlich nicht nur ein modisches Accessoire, sondern ein optimaler Sonnenschutz, der für einen kühlen Kopf sorgt.

 

Mit diesen Tipps kommen Sie hoffentlich gut durch die „anderen Umstände im Sommer“, denn Sommerzeit soll auch während der Schwangerschaft Wohlfühlzeit sein!

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