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Parkinson-Kaskade: Oxidativer Stress ist tödlich für die dopaminergen Neuronen

Am 11. April ist Welt-Parkinson-Tag

Mediziner klassifizieren das Parkinson-Syndrom als eine Erkrankung des Nervensystems. Es zählt wie Demenz oder die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) zu den neurodegenerativen Erkrankungen. Mehr als 200.000 Patienten leben in Deutschland mit der Diagnose „Morbus Parkinson“. Das typischste Symptom ist ein gestörter Bewegungsablauf. Er gibt dem Krankheitsbild im Volksmund daher auch den Namen „Schüttellähmung“. Betroffene leiden unter der Störung der willkürlichen und unwillkürlichen Bewegungsabläufe. Es kommt zu Zittern, Bewegungsarmut, Muskelsteifheit sowie Gang- und Gleichgewichtsstörungen. Die Symptome treten auf, weil im Gehirn vor allem jene Nervenzellen absterben, die den für die Ausführung von Bewegungen wichtigen Botenstoff Dopamin produzieren.

Bislang ist Parkinson nicht heilbar. Jedoch kann die frühzeitige Therapie den Krankheitsverlauf hinauszögern, sodass die Lebensqualität der Patienten möglichst lange Zeit erhalten bleibt und die Zeit der starken Pflegebedürftigkeit hinausgezögert wird. Dank moderner Medikamente und Behandlungsansätze wie der L-Dopa-Therapie oder der tiefen Hirnstimulation hat sich die Lebenserwartung der Parkinson-Patienten in den letzten Jahrzehnten immer weiter an die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland angenähert. Sie liegt mittlerweile bei immerhin 70 Jahren. Betroffene Patienten sterben heute eher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Schlaganfällen.

 

Oxidativer Stress lähmt die dopaminergen Neuronen bei Parkinson-Patienten

Wissenschaftler auf der ganzen Welt arbeiten mit Hochdruck daran, das Krankheitsbild noch besser zu verstehen und die Ursachen zu finden. Dabei sind Stammzellen eine große Hilfe, denn mit ihnen lassen sich die Prozesse im Modell nachstellen. So können Forscher mittlerweile aus Gewebeproben von Parkinson-Patienten sogenannte iPS-Zellen, also induzierte pluripotente Stammzellen, gewinnen. Dabei werden adulte Körperzellen in einen quasi-embryonalen Zustand zurückverwandelt. Die so entstandenen Zellen sind in der Lage, sich wieder in eine Vielzahl von Gewebetypen weiterzuentwickeln. In der Parkinson-Forschung interessiert sich die Wissenschaft besonders für die dopaminergen Zellen, also jene Neuronen, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Im Labor können diese Neuronen dann über Monate hinweg genauestens beobachtet werden.

US-amerikanischen Forschern gelang kürzlich der Nachweis, dass bei Parkinson-Patienten die dopaminergen Zellen besonders unter erhöhtem oxidativen Stress leiden. Laien können sich das in etwa so wie eine Überlastung des Motors vorstellen. Fährt dieser permanent unter Volllast, läuft er irgendwann heiß und es kommt zum gefürchteten Kolbenfresser – die Diagnose in der Werkstatt lautet dann: totaler Getriebeschaden. Ganz ähnlich läuft es bei der sogenannten „Parkinson-Kaskade“: Hier wird bei den dopaminergen Neuronen der Zellstoffwechsel überfordert. Es entstehen aggressive Moleküle wie Sauerstoffradikale, die vor allem die Mitochondrien schädigen. Die Mitochondrien sind jedoch die Zellkraftwerke. Ohne sie läuft nichts, denn hier wird Zucker in Energie umgewandelt. Laufen die Mitochondrien „heiß“, so deponiert der überforderte Stoffwechsel in den Zellen die Stoffwechselendprodukte, die er nicht entsorgen und fortschaffen kann. Vor allem oxidiertes Dopamin landet auf der „Müllhalde“. Dieses ist für den Organismus unbrauchbar.

Wie alle anderen Zellen besitzen auch Nervenzellen mit den Lysosomen eine eigene „Müllabteilung“. Sie ist für die Entsorgung des Zellabfalls zuständig. Doch die Lysosomen leiden ebenso unter dem oxidativen Stress. Sie sind mit der anfallenden Menge an oxidiertem Dopamin schlicht überfordert. Am Ende der toxischen Kettenreaktion sterben die Zellen im Laufe der Zeit ab.

 

Vita 34 arbeitet heute an der Entwicklung der Heilmethoden von morgen mit

Die jetzt entdeckten Zusammenhänge geben Anlass zur Hoffnung. Mit Hilfe des Stammzellen-Modells können Wissenschaftler nun neue Medikamente entwickeln und ihre Wirksamkeit testen. Parallel dazu erfolgt außerdem die Entwicklung von Testverfahren.

Erst wenn über zwei Drittel der dopaminproduzierenden Nervenzellen in der Substantia nigra abgestorben sind, treten die ersten Parkinson-Symptome auf.

Mit ihrer Hilfe sollen Risikopatienten rechtzeitig gefunden werden, denn die Mediziner wissen mittlerweile auch: Lange bevor sich überhaupt die ersten Symptome bei Parkinson zeigen, werden bereits Nervenzellen geschädigt. Je früher hier eine Therapie angesetzt wird, desto besser lassen sich die Neuronen schützen und die Apoptose, also der Zelltod, hinauszögern.

Vita 34 unterstützt die Forschung, wo es nur möglich ist. Unser Unternehmen hat daher eine eigene Forschungsabteilung, die mit namhaften nationalen und internationalen Forscherteams und medizinischen Einrichtungen kooperiert, denn nur wenn wir mit an vorderster Front agieren, können wir die Stammzellentherapien weiter voranbringen. Alle Experten sind sich einig, dass den Stammzellen in der Medizin der Zukunft eine wichtige Rolle zukommen wird.

Da Vita 34 vom Potential der Stammzellen restlos überzeugt ist, setzen wir uns mit aller Vehemenz dafür ein, dass jedes heute in Deutschland geborene Kind, die Chance auf ein eigenes Stammzelldepot bekommt. Dafür gibt es defacto kein besseres Ausgangsmaterial als die jungen und unbelasteten neonatalen Stammzellen. Der „Schatz aus der Nabelschnur“ ist zum Wegwerfen viel zu schade und für den medizinischen Einsatz geradezu prädestiniert!

Gern erklären Ihnen die Experten am kostenlosen Vita 34-Infotelefon unter 0800 034 00 00 die Besonderheiten der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut und dem Nabelschnurgewebe oder informieren Sie über die neuesten Ergebnisse der Stammzellenforschung.

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