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Niklas kann unbeschwert den Sommer genießen

Diese Woche erhielt ich ein Foto vom knapp fünfjährigen Niklas*. Niklas sieht darauf aus, wie ein ganz normaler frecher Junge. Doch dieser Eindruck täuscht: Niklas kam mit einem vorgeburtlichen Hirnschaden zur Welt. Er litt unter einer einseitigen Spastik und seine körperliche und geistige Entwicklung waren verzögert. Niklas’ Eltern entschieden sich als letztes Mittel für eine Stammzelltherapie.

Mit dem Foto schrieb mir die Mutter von Niklas ein paar Zeilen. Demnach macht Niklas seit der Behandlung große Fortschritte. Er bräuchte nur noch zu Kontrolluntersuchungen zur Logopädin und könne deshalb jetzt mit seinem Bruder unbeschwert den Sommer genießen und baden gehen.

Dass das möglich sein würde, hätte vor einem halben Jahr niemand zu hoffen gewagt. Niklas Eltern entschieden sich Anfang dieses Jahres, ihren Sohn mit seinen eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen behandeln zu lassen. Unsere Fachberatung hatte den Kontakt zu mehreren Ärzten in Deutschland vermittelt. Die Familie wollte aber die Behandlung in den USA durchführen lassen – genau gesagt, am Duke Hospital in Durham. Dort arbeitet Prof. Joanne Kurtzberg. Sie hat bereits etwa 180 Kinder, die einen Hirnschaden erlitten hatten, mit eigenem Nabelschnurblut behandelt.

Ich will jetzt gar nicht in allen Einzelheiten erläutern, was alles zu organisieren ist, um Nabelschnurblut in die USA zu bringen. Wenn Sie Ihr Kind in den USA behandeln lassen möchten, dann machen wir das möglich. Im März war es letztendlich soweit: Niklas und sein Nabelschnurblut waren in Durham vor Ort. Der Junge wurde noch einmal untersucht, das Nabelschnurblut wurde aufgetaut und dann wie eine normale Blutinfusion verabreicht. Danach hieß es Daumen drücken.

Knapp drei Monate später berichteten die Eltern erstmals von Veränderungen. Wörtlich schrieben sie: „Niklas geht es sehr gut. Wir haben das Gefühl, dass sich seine Entwicklung seit der Behandlung beschleunigt hat. Seine verbale Kommunikation hat sich deutlich verbessert, er stellt viele gute Fragen und erklärt seinem kleinen Bruder nun Bildergeschichten. Die größten Fortschritte hat er allerdings in seiner sozialen Kompetenz gemacht. Vor wenigen Monaten war er noch recht aggressiv, nun ist er viel entspannter und geht liebevoll mit seinem Bruder und uns um. Darüber hinaus integriert er sich besser im Kindergarten und ist mehr an dem Spiel der anderen Kinder interessiert und möchte mitmachen.“

Und jetzt geht Niklas mit seinem Bruder schwimmen. Das ist nicht nur für Niklas das Schönste, sondern auch für uns. Genau für solche Momente arbeiten und forschen wir.

Mehr über den Fall von Niklas und ein ausführliches Interview mit den Eltern können Sie übrigens im Elternbrief 2/2010 in unserem Archiv nachlesen.

(Frank Schott)  

*Name auf Wunsch der Eltern geändert

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