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Mit Stammzellen und Vesikeln gegen die Folgen eines Schlaganfalles

Aktionstag gegen den Schlaganfall am 10. Mai

Am 10. Mai wird der alljährliche Tag gegen den Schlaganfall begangen. Er wurde 1990 von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ins Leben gerufen. Jedes Jahr erleiden etwa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall.

Rund 20 Prozent der Schlaganfall-Patienten sterben innerhalb von vier Wochen, über 37 Prozent innerhalb eines Jahres. Etwa die Hälfte der überlebenden Schlaganfall-Patienten bleibt ein Jahr nach Ereignis dauerhaft behindert und ist auf fremde Hilfe angewiesen. Der Schlaganfall ist damit die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Er kann grundsätzlich jeden treffen. Die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden, steigt mit zunehmendem Alter. So ereignen sich etwa 50 Prozent aller Schlaganfälle in der Altersgruppe der über 75-Jährigen. Doch auch immer mehr jüngere Menschen sind betroffen. Prominentes Beispiel ist der Jazz-Sänger Roger Cicero, der kürzlich mit nur 45 Jahren an den Folgen eines Hirninfarktes verstarb. Und auch Kinder kann der Schlag treffen. Jährlich erleiden in Deutschland rund 300 kleine Patienten dieses Schicksal, ein Drittel davon sind Neugeborene.

 

Wie entsteht ein Schlaganfall und wie wird er behandelt?

Der Oberbegriff Schlaganfall steht für verschiedene Krankheitsbilder, die durch eine gestörte Blutversorgung des Gehirns verursacht werden. Unterschieden wird dabei zwischen einem Hirninfarkt, bei dem eine Mangeldurchblutung des Gehirns vorliegt, und einer Hirnblutung, bei der Blut in das Hirngewebe austritt. Verursacht wird ein Schlaganfall beispielsweise durch Blutgerinnsel, Thrombosen, eine gestörte Blutgerinnung oder durch Gefäßrisse, denen ein zu hoher Blutdruck zugrunde liegt.

Zu den plötzlich auftretenden Symptomen gehören Sehstörungen, Orientierungs- und Gleichgewichtsstörungen sowie Sprach- und Verständnisstörungen. Auch Taubheitsgefühle und Lähmungen auf einer Körperseite sowie sehr starke Kopfschmerzen können auftreten.

Ein Schlaganfall-Patient muss so schnell wie möglich behandelt werden, denn die ersten Stunden sind entscheidend für das Ausmaß der Zellschäden im Gehirn. Der Verlust von Zeit kann somit den Verlust von Lebensqualität bedeuten oder sogar zum Tod führen.

Die Akutbehandlung sollte in einer sogenannten Stroke Unit im Krankenhaus durchgeführt werden. Die Ärzte hier können in enger Zusammenarbeit die Ursachen des Schlaganfalls bestimmen und eventuell eine Thrombolyse durchführen. Ihr Ziel ist es, das Blutgerinnsel aufzulösen und die Durchblutung im minderversorgten Hirngebiet wiederherzustellen. Meist können die Patienten die Stroke Unit nach einigen Tagen verlassen und setzen die Behandlung in einer Rehaklinik fort, wo – je nach Beschwerden der Patienten – unter anderem physio- und ergotherapeutische Maßnahmen durchgeführt werden.

 

Neue Hoffnung für Schlaganfall-Geschädigte aus der Stammzellforschung

Da die Thrombolyse bisher die einzige klinische Behandlungsmöglichkeit ist und sie außerdem nur in einem engen Zeitfenster der ersten vier bis fünf Stunden eingesetzt werden kann, suchen Forscher unentwegt nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Vielversprechend sind dabei Therapien mit Stammzellen.

Aufgrund ihres regenerativen Potenzials sind Stammzellen in der Lage, sekundäre Schäden abzumildern, die nach einem Schlaganfall beispielsweise durch Entzündungsprozesse entstehen. Studien an Tieren und Menschen haben bereits gezeigt, dass eine Stammzelltransplantation die Regeneration des Gewebes fördern und damit die motorischen Leistungen verbessern kann.

 

Vesikel kurbeln Reparaturprozesse an

Neueste Untersuchungen der Universität Duisburg-Essen am Tiermodell weisen nun darauf hin, dass nicht die komplette Stammzelle übertragen werden muss, um einen therapeutischen Effekt zu erzielen. Möglicherweise genügt es, lediglich die sogenannten Vesikel zu transplantieren, die von adulten Stammzellen abgeleitet werden. Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine Bläschen innerhalb oder außerhalb der Zelle, die von einer Membran umschlossen sind und die für den Transport verschiedener Stoffe zuständig sind. Vesikel lenken zahlreiche Prozesse im menschlichen Körper. Wie sich zeigte, aktiviert die Übertragung von Vesikeln die Reparatur von Gehirnschäden ähnlich effizient wie die Transplantation der kompletten Stammzellen. Die Forscher vermuten, dass Vesikel kurzfristig die Reaktionen des Immunsystems verändern und die Hirnstrukturen somit vor weiteren Schädigungen schützen sowie die körpereigene Regeneration fördern. Ihr nächstes Ziel ist es, diese Erkenntnisse auf die Therapie beim Menschen zu übertragen.

Nicht zuletzt aufgrund solcher Ergebnisse wird bei Vita 34, der größten privaten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum, das gesamte Nabelschnurblut eingefroren. Die einzelnen Zelltypen bleiben somit erhalten. Viele andere Banken, auch die öffentlichen, separieren das Nabelschnurblut – sie trennen es also in unterschiedliche Bestandteile auf und frieren nur den Teil ein, in dem die Stammzellen enthalten sind. Dadurch können Zelltypen verloren gehen, die sich im Nachhinein als nützlich erwiesen hätten. Wenn eine Komponente fehlt, ist nicht mehr gewährleistet, dass das komplexe Netzwerk funktionieren kann. Mit dem Verfahren von Vita 34 bleiben alle noch unentdeckten Zellen und Zellkomponenten in maximaler Anzahl erhalten.

 

Wie lässt sich das Risiko eines Schlaganfalles verringern?

Wichtig zu wissen ist, dass sich die Risikofaktoren für einen Schlaganfall gegenseitig beeinflussen und damit die sogenannte Arteriosklerose, die „Verkalkung“ der Arterien, fördern. Indem sich Stoffe wie Cholesterin, Blutzellen, Bindegewebe und Kalksalze an den Innenseiten der Blutgefäße ablagern, kommt es zur Verengung der Gefäße. Kleine Bestandteile aus dem Blut können dann hängenbleiben und sich verklumpen. Es bilden sich Blutgerinnsel, die sogenannten Thromben, die im schlimmsten Falle in kleinere Hirnarterien geschwemmt werden und diese verschließen. Knapp die Hälfte aller Hirninfarkte wird durch eine solche Thrombose ausgelöst. Auch die seltener auftretende Hirnblutung, die durch Risse in den Arterien entsteht, hat oftmals eine Arteriosklerose als Ursache.

Neben nicht beeinflussbaren Risikofaktoren wie dem Alter und der familiären Vorbelastung gibt es hierfür zahlreiche beeinflussbare Faktoren – wie Bluthochdruck, Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, Alkohol, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen –, denen mit Medikamenten beziehungsweise mit einer Änderung der Lebensweise beizukommen ist. Bewegung trainiert die Muskeln und Gefäße, besonders Ausdauersport reguliert den Zuckerstoffwechsel und senkt die Blutdruck- und Cholesterinwerte. So können Sie bereits eine Menge bewirken, indem Sie der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgen und mindestens 30 Minuten Bewegung an fünf Tagen in der Woche in Ihren Alltag einbauen. Auch eine fett- und salzarme Ernährung sowie regelmäßige Entspannungsübungen sind zur Vorbeugung von Herz- und Kreislauferkrankungen empfehlenswert.

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