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Menschliches Lebergewebe aus Stammzellen hergestellt

Fehlende Spenderorgane für die Behandlung von Lebererkrankungen wie Zirrhosen oder akutem Leberversagen macht die Herstellung von passenden Organen im Labor dringend notwendig. Weltweit arbeiten daher viele Forschungsgruppen an der Züchtung solcher stammzellbasierten Ersatzorganen.

Japanischen Forschern gelang in einem Tierversuch auf diesem Weg nun ein entscheidender Schritt: Sie schafften es, aus induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) ein dreidimensionales, durchblutetes Lebergewebe herzustellen. 48 Stunden nach der Transplantation in den Bauchraum verband es sich mit den Blutgefäßen der Versuchstiere und übernahm typische Funktionen einer menschlichen Leber, wie den Abbau von Medikamenten oder die Produktion von Eiweißen.

Vor allem das Selbstorganisationspotential der iPS-Zellen erstaunte die Forscher: In der Petrischale entwickelten sie sich zu Keimzellen der Leber, bildeten wie von allein Organknospen und verbanden sich schließlich zu Lebergewebe. Bis zu einem Einsatz dieses Verfahren beim Menschen werden jedoch noch Jahre vergehen. Unter anderem muss es zunächst einmal gelingen, nicht nur Gewebe, sondern ein komplettes menschliches Organ herzustellen, das alle lebenswichtigen Aufgaben einer Leber übernehmen kann.

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