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Braille: 6 Punkte eröffnen Blinden das Tor zum Wissen der Welt

Am 4. Januar ist Welt-Braille-Tag

Die sogenannte Brailleschrift ist für Blinde und Sehbehinderte das Tor zum Wissen der Welt. In Braille stehen nicht nur Literaturklassiker von Goethes Faust bis hin zu Shakespeares Romeo und Julia zur Verfügung, sondern auch der Duden – allerdings in 18 Bänden, denn die Braille-Zeichen erfordern mehr Platz und auch deutlich dickeres Papier. Das fühlbare Alphabet ist auch 200 Jahre nach seiner Erfindung eine unverzichtbare Hilfe, um den Alltag selbstbestimmt bewältigen zu können. Trotz der Unterstützung durch die moderne Technik – beispielsweise in Form von Smartphones, Screenreadern und eBooks – kann auch in Zukunft auf die „Blindenschrift“ nicht verzichtet werden. Genau daran soll der Welt-Braille-Tag am 04. Januar jedes Jahr aufs Neue erinnern.

Louis Braille ist Erfinder und damit auch Namensgeber der Brailleschrift
Das Datum für den Welt-Braille-Tag wurde von der Weltblindenunion (WBU) bewusst gewählt, denn es ist eine Hommage an Louis Braille, den Erfinder der Blindenschrift. Er wurde am 4. Januar 1809 in Frankreich geboren und erblindete aufgrund eines Unfalls und anschließender Komplikationen im Alter von fünf Jahren vollständig. Doch mit seinem Schicksal wollte er sich nicht abfinden. Um Zugang zum Wissen seiner Zeit zu erlangen, erfand er mit gerade einmal 16 Jahren die später nach ihm benannte Brailleschrift. Es handelt sich dabei um ein System aus sechs tastbaren Punkten, mit denen Buchstaben und Zahlen in Papier geprägt und so kodiert werden. Blinde und Sehbehinderte können so mit ihren Fingern lesen. Geübte Braille-Leser schaffen es, immerhin 100 Wörter pro Minute zu erfassen. Dabei führt der rechte Zeigefinger über die Schriftzeilen. Der linke wird meist zur Kontrolle hinterhergeführt.

Für jede gesprochene Sprache gibt es eine Brailleschrift: z. B. arabisch, russisch oder griechisch. Alle Brailleschriften werden von links nach rechts gelesen – unabhängig davon wie die Schrift der Sehenden verläuft.

Der 04. Januar ist ein guter Anlass, damit sich auch Sehende mit dem ausgeklügelten System der Brailleschrift vertraut machen. Dazu bedarf es übrigens gar keiner großartigen Ausrüstung. Es reicht eigentlich aus, den Schrank der Hausapotheke zu öffnen und eine Medikamentenpackung zu entnehmen. Seit 2004 ist im Arzneimittelgesetz vorgeschrieben, dass der Arzneimittelname auch in Brailleschrift auf der Verpackung stehen muss. Diese Maßnahme soll die Sicherheit erhöhen, denn so können auch blinde und sehbehinderte Menschen Medikamente im Alltag problemlos auseinanderhalten. Die Gefahr einer Vertauschung sinkt.

Das Ertasten der Braille-Zeichen mit geschlossenen Augen wird noch relativ problemlos möglich sein, doch es erfordert viel Übung, zu erkennen, welcher Punkt der drei Zeilen und zwei Spalten pro Braille-Zeichen hervorgehoben ist und welcher nicht. Bis aus einzelnen Zeichen ganze Wörter und aus einzelnen Wörtern ganze Sätze entstehen, ist noch mehr Übung notwendig. Doch die Alphabetisierung über die Punktschrift hilft auch Späterblindeten im Alltag weiter. So können sie zum Beispiel das Gewürzregal in der Küche oder die CD-Sammlung im Wohnzimmer entsprechend beschriften und ihre Selbstständigkeit bewahren. Die Blindenvereine vor Ort bieten Hilfe und Unterstützung beim Erlernen an.

 

Stammzellen: Hoffnungsträger im Kampf gegen die Erblindung

Experten schätzen, dass weltweit rund 39 Millionen Mensch blind sind. Hinzu kommen 246 Millionen Menschen mit einer Sehbehinderung. In Deutschland leben rund 164.000 blinde und über eine Million sehbehinderte Menschen. Die Gründe für eine Erblindung sind vielfältig. Die wenigsten Menschen werden vollständig blind geboren. Häufig sind degenerative Erkrankungen des Sehnervs wie beim Glaukom, der diabetischen Retinopathie oder einer Makuladegeneration eine Ursache für den Verlust des Sehvermögens. Doch auch Unfälle oder Tumore können zur Erblindung führen.

Seit vielen Jahren versuchen Forscher, den verlorenen, optischen Sinn zu ersetzen und Blinde wieder sehen zu lassen. Es gibt eine ganze Reihe von unterschiedlichsten Ansätzen. So möchten Techniker den Betroffenen ein bionisches Auge implantieren. Genforscher wollen die für die Makuladegeneration verantwortlichen Gene ausschalten. Stammzellenforscher dagegen versuchen mit gezielt gezüchtetem Gewebe die Schäden am Sehapparat zu reparieren. Zum Einsatz kommen sollen dabei Stammzellen, die im besten Fall vom Patienten selbst stammen. Das Ziel der genannten Methoden ist es, die geschädigten Sinneszellen zu ersetzen und zumindest konturenhaftes Sehen bzw. das Erkennen von Hell und Dunkel wieder zu ermöglichen. Das alles ist Hochleistungsmedizin, die derzeit meist nur Menschen in den Industrienationen zugänglich ist. Die notwendige medizinische Versorgung in abgelegenen Regionen erweist sich dagegen als schwierig. Dennoch hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis 2020 ein ehrgeiziges Ziel ausgegeben. Bis dahin soll die vermeidbare Blindheit überwunden sein.

In keinem anderen Fachgebiet ist die Stammzellentherapie so weit wie in der Augenheilkunde, denn das Auge ist ein ganz besonderer Ort: Das Sehorgan ist vom Rest des Körpers weitgehend abgeschottet. So trauen sich Mediziner im Auge sogar an den Einsatz von embryonalen Stammzellen, um neue Netzhautzellen entstehen zu lassen. Embryonale Stammzellen sind jedoch nicht nur ethisch, sondern auch medizinisch umstritten, denn sie sind von Natur aus auf pausenlose Teilung programmiert. Daher steigt mit ihrem Einsatz das Tumorrisiko. Doch durch die Abschottung des Auges können die eingebrachten embryonalen Stammzellen nicht auf Reisen gehen und an anderen Stellen Krebs hervorrufen. Sie lassen sich außerdem durch die Pupille gut von außen beobachten. Sollte es zu krankhaften Veränderungen kommen, könnten diese Wucherungen schnell entfernt werden. Außerdem ist die Netzhaut sehr klein, sodass nur eine geringe Anzahl an Zellen transplantiert werden muss.

Langfristig aber sollen andere Stammzellquellen genutzt werden und so die embryonalen Stammzellen ersetzen. Die „Alleskönnerzellen“ können auch aus reprogrammierten Hautzellen der Patienten gewonnen werden. Jedoch haben diese sogenannten induzierten, pluripotenten Stammzellen (IPS-Zellen) den Nachteil, dass sie mit dem Patienten gealtert sind und selbst Schäden aufweisen können. Ganz anders dagegen verhält es sich bei den jungen und vitalen Stammzellen aus der Nabelschnur und dem Nabelschnurblut. Auch wenn trotz aller Fortschritte wohl noch Jahre vergehen werden, bis Stammzellentherapien im Kampf gegen die Erblindung zur Standardtherapie geworden sind, sind diese neonatalen Stammzellen die großen Hoffnungsträger der Mediziner.

 

Spitzenforschung mit Vita 34

Seit vielen Jahren engagiert sich Vita 34 aktiv in der Stammzellenforschung. Unsere eigene Forschungsabteilung ist sowohl in der Grundlagen- als auch in der Anwendungsforschung involviert. Wir arbeiten mit renommierten Forschungseinrichtungen nicht nur deutschlandweit, sondern weltweit zusammen. So gelang es Vita 34 bereits mehrfach, Impulsgeber zu sein und neue Standards zu setzen.

Egal ob Herz, Zahn, Auge oder Knorpel: Die Vita 34-Experten werden nicht müde, die Bandbreite der Stammzellentherapie und damit der Regenerativen Medizin weiter auszubauen und neue Anwendungsmöglichkeiten zu finden. Alle Fachleute sind sich einig, dass die Stammzelle ein wichtiger Baustein der individualisierten Medizin der Zukunft sein wird. Deswegen hat es sich Vita 34 zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Menschen eine Versorgung mit Stammzellen zu ermöglichen. Das beste Ausgangsmaterial sind dabei die jungen und unbelasteten Stammzellen aus dem Nabelschnurblut und dem Nabelschnurgewebe. Werden sie heute für den Nachwuchs aufbewahrt, können sie später möglicherweise einen wichtigen Beitrag zur Behandlung von Krankheiten leisten. Werdende Eltern sollten sich daher über die Vorteile der neonatalen Stammzellen informieren. Bei Fragen steht Ihnen der Vita 34-Kundenservice kostenfrei unter 0800 034 00 00 von montags bis freitags während der Geschäftszeiten Rede und Antwort. Oder nutzen Sie direkt das Angebot der Vita 34-Elternabende vor Ort. In einem persönlichen Gespräch lassen sich alle Fragen schnell und umfassend klären.

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