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Ausgezeichnete Forschung mit Nabelschnurblut

Der ehemalige Rostocker Herzspezialist Dr. Can Yerebakan erhielt in diesem Jahr den Ernst-Derra-Preis u.a. für seine Forschung mit Stammzellen aus Nabelschnurblut. Der von der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie vergebene Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Yerebakan hatte 2009 und 2010 Studienergebnisse veröffentlicht, nach denen Stammzellen aus Nabelschnurblut sicher und wirksam bei der Behandlung von angeborenen Herzfehlern sind. Im Großtiermodell mit Schafen hatte er nachgewiesen, dass die Herzleistung nach der direkten Injektion von Nabelschnurblut in den Herzmuskel steigt.

In einem Gemeinschaftsprojekt mit Vita 34 konnte er zeigen, dass bei der Fallot’schen Tetralogie, einem schweren angeborenen Herzfehler, die Transplantation eigener Nabelschnurblut-Stammzellen die Herzfunktion günstig beeinflussen kann.

Yerebakans Ergebnisse könnten die Lebensqualität von Patienten mit angeborenen Herzfehlern langfristig verbessern, als nächster Schritt steht die Umsetzung in die klinische Anwendung an.  

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  • Nabelschnurblut ist lebenspendend und ein wertvoller Schatz.
  • Anwendung bei klassischen Therapien, Studien, Heilversuchen.
  • Ausgangspunkt für die Entwicklung von Therapien zur Behandlung von Hirnschäden, Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen.
Sicherheit und Qualität bestätigt durch:
  • Good Manufacturing Practice
  • Cord Blood Association
  • Europäischer Sozialfonds