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Alkohol schädigt Stammzellen und fördert Krebs

Am 4. Februar ist Weltkrebstag

Den Verdacht, dass Alkohol die Entstehung von Krebs fördert, gibt es schon seit einiger Zeit. Nur das genaue Zusammenspiel konnten Forscher lange nicht erklären. Jetzt jedoch gelang es Wissenschaftlern der Universität Cambridge, die Wirkungskette nachzuweisen. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten sie jüngst im Fachjournal „Nature“ und damit auch rechtzeitig dafür, dass im Rahmen des diesjährigen Weltkrebstages auf diesen Aspekt ebenfalls der Fokus gelenkt werden kann. 2018 steht der Weltkrebstag unter dem Motto „Wir können. Ich kann.“ Es soll die Menschen dafür sensibilisieren, dass ein gesunder Lebensstil eine Vorbeugungsmaßnahme bei vielen Krebsarten ist.

 

Patienten verunsichert: Schützt Weintrinken das Herz oder fördert es Krebs?

Herz-Kreislauf-Patienten wird ein maßvoller Weingenuss buchstäblich ans Herz gelegt, denn die vor allem im Rotwein enthaltenen Tannine fördern beispielsweise die Produktion des HDL-Cholesterins, das als „gutes Cholesterin“ gilt. Statistiken belegen jedoch auch, dass Weintrinker und Weintrinkerinnen ein erhöhtes Risiko haben, an Kehlkopfkrebs oder Brustkrebs zu erkranken. Ein Glas Wein am Tag reicht für diesen Effekt bereits aus, den auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) bestätigt. Zwei solch scheinbar gegensätzliche Empfehlungen zur gesunden Lebensweise verunsichern verständlicherweise die Patienten. Wo hört die gesunde Wirkung von Wein auf? Wo fängt die schädliche Wirkung an? Diese Fragen konnten Mediziner bislang nicht zufriedenstellend beantworten, denn es war unklar, wie Alkohol die Tumorentstehung fördert. In Cambridge gelang es nun erstmals im Versuch an Mäusen zu beobachten, wie Alkohol das Erbgut der Stammzellen schädigt und somit das Risiko, an Krebs zu erkranken, drastisch erhöht.

Auch wenn Bier und Wein gemieden werden, lässt sich die Aufnahme von Alkohol nicht immer verhindern, denn auch Säfte und vollreife Früchte können Alkohol enthalten. Schuld daran sind natürliche Hefepilze, die sich auf süßem Obst ansiedeln und beginnen, den Fruchtzucker umzuwandeln. Ein Kilogramm vollreife Bananen kann beispielsweise bis zu 6 Gramm Alkohol enthalten. Bei Fruchtsäften wie z. B. Apfelsaft ist ein Alkoholgehalt von bis zu 0,38 % erlaubt, das entspricht rund 3 Gramm pro Liter. Süßer Traubensaft schafft es sogar teilweise auf 10 Gramm pro Liter.

Die Untersuchungen zeigen, dass es nicht der Alkohol selbst ist, der die karzinogene – also krebserregende – Wirkung entfaltet. Die Gefahr lauert in seinen Abbauprodukten. Beim Abbau von Alkohol entsteht im Körper der Giftstoff Acetaldehyd. Im Normalfall neutralisieren zwei nachgeschaltete Abwehrmechanismen im Anschluss das toxische Abbauprodukt. Doch damit dies gelingt, muss der Körper die entsprechenden Abwehrstoffe produzieren können. Ist er dazu nicht in der Lage, schädigt das Alkoholabbauprodukt Acetaldehyd das Erbgut und fördert die Entstehung von Krebs.

 

Defektes Enzym ALDH2 stürzt Erbgut ins Chaos

Bei ihren Untersuchungen unterdrückten die Cambridger Wissenschaftler bei Mäusen gezielt den genetischen Schutzmechanismus und damit das Enzym „Aldehyd-Dehydrogenase 2“ (ALDH2). Die Folgen waren dramatisch: Die Indikatoren, die Erbgutschäden messbar machen, schnellten um das Vierfache in die Höhe. Das Fatale für den Menschen: Bei geschätzten acht Prozent der Weltbevölkerung funktioniert das zum Alkoholabbau benötigte ALDH2 nicht korrekt. Normalerweise sorgt das Enzym dafür, dass sich Acetaldehyd nicht ansammeln kann. Jedoch geben vor allem Menschen mit ostasiatischen Wurzeln diesen Enzym-Defekt an ihre Nachkommen weiter.

Im Rahmen der Studie entfernten die Wissenschaftler bei den Mäusen auch noch das zweite „Sicherheitsnetz“, indem sie das Reparatur-Gen Fancd2 ausschalteten. Es hilft bei der Reparatur von Doppelstrangbrüchen in der DNA.

Die Mäuse im Experiment, denen beide Abwehrmechanismen fehlten, waren nach zehn Tagen Alkoholkonsum nicht mehr in der Lage, neue Blutzellen zu bilden, denn die Zell-DNA war so durcheinander geraten, dass die Stammzellen ihrer eigentlichen Funktion nicht mehr nachkommen konnten. Sie haben die Produktion neuer Blutzellen schlicht eingestellt.

Die britische Studie beschäftigt sich ausschließlich mit der Untersuchung der Folgen des Alkohols bei hämatopoetischen Stammzellen, also blutbildenden Stammzellen. Jedoch gehen die Forscher davon aus, dass Alkohol auch auf andere Stammzellen im Körper eine solche negative Wirkung haben und somit an der Entstehung vieler Krebsarten beteiligt sein könnte.

 

Hämatopoetische Stammzellen wichtig und fragil

Da hämatopoetische Stammzellen Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Thrombozyten (Blutplättchen) und Leukozyten (weiße Blutkörperchen) produzieren, ist ein Totalausfall für den Körper lebensgefährlich, denn sowohl der Sauerstofftransport als auch die Blutgerinnung und das Immunsystem funktionieren nicht mehr korrekt. Es kommt zu einer massiven Krise, die einen stationären Klinikaufenthalt fast unumgänglich macht.

Damit ist einmal mehr die Bedeutung der hämatopoetischen Stammzellen herausgestellt und der Beweis erbracht, wie schnell sie durch Umwelteinflüsse geschädigt werden können. Die Daten der Cambridger Studie könnten helfen, in Zukunft besonders gefährdete Patienten herauszufiltern und engmaschiger zu überwachen. Im Ernstfall müssen geschädigte Stammzellen durch neue ersetzt werden. Glücklich schätzen können sich dann all jene, die auf ein eigenes Stammzelldepot zurückgreifen können. Vor allem die jungen und vitalen Stammzellen aus dem Nabelschnurblut und dem Nabelschnurgewebe sind für medizinische Anwendungen ideal, denn sie weisen noch keine Schädigungen oder Kontaminationen auf. Das Potential dieser „Alleskönnerzellen“ wird von Experten als sehr hoch eingeschätzt.

 

Die Einlagerung von Nabelschnur-Stammzellen heute ist ein Baustein für die Gesundheitsvorsorge von morgen

Schätzungen gehen davon aus, dass in Zukunft fast jeder siebte Mensch im Laufe seines Lebens Stammzellen benötigen könnte. Vor diesem Hintergrund und angesichts der kontinuierlichen Fortschritte in der Medizin sowie den neuen Erkenntnissen aus der Forschung wird werdenden Eltern empfohlen, sich während der Schwangerschaft frühzeitig über die Besonderheiten der Nabelschnur-Stammzellen zu informieren und für die eigene Familie eine Entscheidung über die Einlagerung zu treffen. Ziel von Vita 34 ist es, dass jedes heute geborene Kind die Chance auf ein eigenes Stammzelldepot bekommt, indem die Stammzellen unmittelbar nach der Geburt entnommen, im Reinraumlabor aufbereitet und durch den Kälteschlaf im Kryotank gesichert werden. Für Eltern und Kind haben wir daher mit VitaPlus und VitaPlusNabelschnur sowie den kostenlosen Spendenoptionen VitaMeins&Deins und VitaPlusSpende attraktive Produkte zusammengestellt und bieten außerdem individuelle Finanzierungsmöglichkeiten, die sich wirklich an jedes Familienbudget anpassen lassen.

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