Vorname Romy
Romy (unisex, 2 Silben, 4 Buchstaben): ist die Kurz- und Koseform von Rosa und dessen doppelnamigen Entsprechungen sowie von Romina. Abgeleitet von Rosemarie bedeutet der Name „geliebte Rose“ oder auch „widerspenstige Rose“. Romy kann sowohl weiblicher als auch männlicher Vorname sein.
Vorname Romy – geliebte Rose, widerspenstige Rose
Der Mädchenname Romy ist Koseform vom Namen Rosa, der wiederum eine Kurzform der Doppelnamen Rosemarie oder Rosalinde sein kann. Abgeleitet vom altdeutschen Rosemarie trägt der Name die Bedeutung „geliebte Rose“. Aus dem Hebräischen übersetzt bedeutet der Name auch „widerspenstige Rose“. Die Bedeutung „Geschenk“ wird ebenso dem Namen Romy zugeschrieben. Sieht man Romy als Kurzform von Romina ist die Bedeutung “die Römerin” ebenfalls denkbar.
Obwohl Romy deutlich häufiger als Mädchennamen vergeben wird, ist der Vorname ebenso als Jungenname zugelassen und zählt damit zu den Unisex-Namen. Denn Romy kann auch eine Kurzform von Romuald sein. Dann stammt der Vorname aus dem Althochdeutschen und hat im weitesten Sinne die Bedeutung der Ruhmreiche bzw. der Herrscher.
Als Namenstage für Romy gelten der 8. März, der 14. September und der 7. Oktober.
Beliebtheit und Spitznamen von Romy
Der weibliche Vorname Romy war in den 1970er Jahren bereits in Mode. Im 21. Jahrhundert erfreut sich der Name wieder zunehmender Beliebtheit. In aktuellen Geburtenstatistiken ist der Mädchenname Romy in den Top 100 vertreten. Dabei kommt Romy in einigen Fällen auch als Doppelname in Namenskombinationen wie Romy-Josephine oder Romy-Milli vor. Alternative Schreibweisen des Namens sind Romi oder Rommy. Als Spitznamen treten unter anderem Mimi, Mini, Omy, Mia, Ro, Roro, Römchen, Romychen und Romylein auf.
Die wohl bekannteste Namensinhaberin ist die deutsch-französische Schauspielerin Romy Schneider. Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin wurde in der Rolle als Kaiserin Elisabeth mit der Sissi-Trilogie international berühmt, spielte an der Seite von Alain Delon und unter namhaften Regisseuren wie Visconti oder Sautet. Ihre Beliebtheit trug nicht zuletzt auch zur Verbreitung des Vornamens bei.