Vorname Nils
Nils (männlich, 1 Silbe, 4 Buchstaben): kann frei mit „Sieg des Volkes“ übersetzt werden, da er sich aus den griechischen Wörtern für „Sieg“ und „Volk“ zusammensetzt. Die schwedische Romanfigur Nils Holgersson machte ihn bei uns populär.
Vorname Nils – Sieg des Volkes
Der männliche Vorname Nils ist von schwedischer Herkunft. Er leitet sich vom griechischen Namen Nikolaus ab, der sich aus „Nίkē“ für „Sieg“ und „Láos“ für „Volk“ oder „Kriegsvolk“ zusammensetzt. Er kann somit mit „Sieg des Volkes“ übersetzt werden. Die englische Entsprechung ist Nicholas und die niederdeutsche sowie niederländische Cornelius.
Der Vorname Nils wird seit den 1930er-Jahren in Deutschland regelmäßig vergeben und schaffte es Mitte der 1940er-Jahre erstmals unter die Top 100 der beliebtesten Jungennamen. Danach wurde er wieder seltener von frischgebackenen Eltern ausgewählt, bis er Mitte der 1960er-Jahre schließlich zu den Top 50 aufstieg, wo er sich mit kurzen Unterbrechungen bis in das neue Jahrtausend hinein hält.
Der Kinderbuchklassiker “Nils Holgersson” begeistert Groß und Klein
Verbreitung dürfte der Vorname Nils vor allem durch den Roman „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ von Selma Lagerlöf erfahren haben, der 1907 erschien und auch in Deutschland ein großer Verkaufserfolg wurde. Real existierende berühmte Namensträger sind zum Beispiel der deutsche Fußballspieler Nils Fischer und der deutsche Moderator, Schauspieler und Autor Niels Ruf. Die Schreibweise des Vornamens mit -ie- als Niels ist vor allem in Dänemark und Schweden gebräuchlich.
Beliebte Doppelnamen sind beispielsweise Sven-Nils, Nils-Lasse, Nils-Marten, Nils-Arne, Nils-Holger, Nils-Morten, Nils-Elias, Nils-Erik, Nils-Mattis und Nils-Ole. Als Koseformen für Nils bieten sich unter anderem Nili, Nil, Nessi, Slin und Nelse an.