Vorname Kilian
Kilian (männlich, 3 Silben, 6 Buchstaben): war bei uns bis Mitte der 1980er-Jahre vor allem in Franken verbreitet. Seit Mitte der 1990er-Jahre erfreut sich der keltische Jungenname, der als der „Kämpfer“ gedeutet werden kann, deutschlandweiter Beliebtheit.
Vorname Kilian – der Kämpfer
Die Urform des keltischen Namens Kilian lautet „Ceallach“, was „Krieg“, „Kampf“ oder „Kämpfer“ bedeutet. Im süd-, mittel- und osteuropäischen Sprachraum findet er sowohl als Vorname als auch als Familienname Verwendung. Zu Ehren des heiligen Kilian, einem irischen Bischof, der im 7. Jahrhundert in Würzburg missionierte und als Schutzpatron der Franken gilt, war der Vorname früher vor allem in Franken verbreitet. Seit den 1980er-Jahren wird er deutschlandweit für neugeborene Jungen ausgesucht, auch in der Schreibweise Kilyan. Seit 2001 ist er zumeist unter den Top 100 der beliebtesten männlichen Vornamen zu finden.
Spitznamen, Namenskombinationen und bekannte Namensträger von Kilian
Als Spitznamen für Kilian bieten sich beispielsweise Kili, Kilja, Kjell oder Likian an. Als Kombinationen sind zum Beispiel Karl-Kilian, Kilian-Damian, Kilian-Kim, Kilian-Alexander, Kilian-Jamayne, Kilian-Pascal, Kilian-Max, Kilian-Kevin, Kilian-Jerome und Noah-Kilian geläufig.
Als Namenstag gilt der 8. Juli – in Gedenken an den heiligen Kilian von Würzburg. Weitere Berühmtheiten, die diesen Vornamen tragen, sind der deutsche Schriftsteller Walter Julius Bloem alias Kilian Koll, der österreichische Skirennläufer Kilian Albrecht und der schwedische Maler Kilian Zoll.