Junge Stammzellen – ein Leben lang verfügbar“

Nabelschnurblut – Vorteile und besondere Eigenschaften

Das Potential von Nabelschnurblut

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe sind wahre Alleskönner. Ein Stammzelldepot steht ein Leben lang zur Verfügung und vermittelt Sicherheit. Im Fall der Fälle kann das Nabelschnurblut aufgetaut werden und im Rahmen von medizinischen Therapien zum Einsatz kommen.

Besonderheiten der Stammzellen aus Nabelschnurblut

  • Stammzellen aus Nabelschnurblut sind einzigartig

    Die eigenen Stammzellen stimmen in allen Gewebemerkmalen perfekt überein. Sie sind so einzigartig wie ein Fingerabdruck und so individuell wie die Persönlichkeit.

  • Stammzellen aus Nabelschnurblut sind jung

    Neonatale Stammzellen verfügen über keine alterungs- und umweltbedingten Beeinträchtigungen. Sie sind unbelastet, teilungsfreudig, vital und in der Regel frei von Viren und Bakterien.

  • Stammzellen aus Nabelschnurblut sind flexibel

    Nabelschnurblut-Stammzellen sind besonders anpassungsfähig. Durch ihr Differenzierungspotential können sie sich in eine Vielzahl von Zelltypen entwickeln.

Am leistungsfähigsten sind immer die jungen Stammzellquellen, deshalb heilen Knochenbrüche oder Wunden bei Kindern viel schneller als bei älteren Menschen. Je älter ein Mensch wird, desto mehr nimmt die Vitalität der Stammzellen also ab. Die Folge: Auch unsere Selbstheilungskräfte schwinden.

Neueste Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Alterserkrankungen wie Arteriosklerose erst auftreten, wenn die Stammzellen zu alt geworden sind. Sie teilen sich dann weniger bis gar nicht mehr. Somit können aber auch Reparatur- und Regenerationsprozesse nicht mehr angeregt werden. Die Folge: Verletzungen heilen schlechter. Ersatzgewebe, wie z. B. neue Nervenzellen bei Demenz, wird nicht mehr gebildet. All diese Gründe sprechen dafür, möglichst junge und agile Stammzellen einzusetzen.

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Im Kälteschlaf altern die Stammzellen aus der Nabelschnur nicht, da alle Prozesse in den Zellen bei circa -180 Grad Celsius zum Erliegen kommen. Nach dem Auftauen sind die Stammzellen noch immer jung und teilungsfreudig – selbst Jahrzehnte können ihnen nichts anhaben. Ein Stammzelldepot steht daher auch noch im Alter als Therapieoption zur Verfügung.

 

Nabelschnurblut-Stammzellen bringen noch einen weiteren Vorteil mit: Anders als später gewonnene Stammzellen (z. B. aus dem Knochenmark) haben sie noch keine Schäden durch Krankheiten und Mutationen davongetragen. Sie sind außerdem in der Regel frei von Viren und Bakterien.

All diese Besonderheiten der neonatalen Stammzellen, wie die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe auch genannt werden, sprechen für sich. Deshalb ist es wichtig, die Stammzellen in einem frühen Stadium zu sichern. Die beste Möglichkeit dafür ist die Einlagerung direkt nach der Geburt.

 

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut

„Melinas Stammzellen haben wir gleich nach der Geburt bei Vita 34 einlagern lassen. Und während Melina mit jedem Jahr älter wird, bleiben ihre Stammzellen jung und können ihr vielleicht einmal helfen. Das gibt uns ein sicheres Gefühl, auch wenn wir hoffen, dass unsere Kleine sie niemals brauchen wird.“

Katja und Enrico Könze (Eltern von Melina)

Die Gewinnung von Nabelschnurblut ist unkompliziert und für Mutter und Kind völlig unbedenklich. Von der Abnahme durch die geschulten Geburtshelfer nehmen die frischgebackenen Eltern selten etwas wahr. Nach der Abnabelung wird die Nabelschnur punktiert, damit der Rest vom stammzellreichen Blut aus Plazenta und Nabelschnur aufgefangen werden kann – bis zu 200 Milliliter. Das gewonnene Blut enthält auch Stammzellen für Bindegewebe, Blutgefäße und andere bisher weniger erforschte Bestandteile. Die Zahl der blutbildenden Stammzellen ist besonders hoch, sodass das Nabelschnurblut auch zur Behandlung von Anomalien des Blutes, zur Anregung der Blutbildung nach Chemotherapien und zur Therapie von Leukämie Verwendung findet.

Bei Vita 34 aufbewahrte Stammzellpräparate wurden bereits 30 Mal für die Behandlung von Kindern und eines Erwachsenen im Rahmen von Einzelfällen, Heilversuchen und Studien angewendet. So kam das Nabelschnurblut bei der Behandlung von jugendlichem Diabetes, kindlichen Hirnschäden sowie Blutbildungsstörungen (aplastische Anämie) sowie bei der Korrektur und Regeneration des Immunsystems bei Immundefekten zum Einsatz.

Die Einrichtung eines Stammzelldepots für Ihr Kind bedeutet für uns den Beginn einer lebenslangen Partnerschaft. Wenn es einmal zur Anwendung seiner Nabelschnurblut-Stammzellen kommen sollte, sind wir an Ihrer Seite. Auf unsere Erfahrung können Sie vertrauen!

Durch die eigens von Vita 34 entwickelten Verfahren, Prozesse und Materialien werden die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut ein Leben lang haltbar gemacht. Das Nabelschnurblut steht so auch Jahrzehnte nach der Entnahme in höchster Qualität sofort zur Verfügung.

Sechs gute Gründe für die Sicherung eigener Stammzellen

  • Stammzellen aus der Nabelschnur sind einfach und sicher zu gewinnen.
  • Kryokonserviert, d. h. bei ca. -180° C über flüssigem Stickstoff eingefroren, altern die Nabelschnurblut-Stammzellen nicht und behalten ihre vitalen Eigenschaften.
  • Für den eigenen Körper sind sie am besten verträglich - die Gewebemerkmale stimmen zu 100 Prozent überein.
  • Es treten keine Abstoßungsreaktionen auf, das ist vor allem für die Regenerative Medizin ein großer Vorteil.
  • Einmal eingelagert, können die Nabelschnurblut-Stammzellen unter Umständen auch für erkrankte Geschwister Hilfe bedeuten.
  • In klinischen Studien werden weltweit neue Therapien und Anwendungsgebiete erprobt.