Immunzelltherapie ein großer Hoffnungsträger

In der onkologischen Forschung ist die Immunzelltherapie ein großer Hoffnungsträger mit derzeit schon beeindruckenden Behandlungserfolgen. Immunonkologische Therapien zielen darauf ab, das Immunsystem so zu modifizieren, dass die Tumorzellen wirksam bekämpft werden. Überzeugende Fortschritte in der Onkologie werden durch sogenannte CAR-T-Zellen erreicht, die durch eine genetische Veränderung von T-Zellen des Patienten erzeugt werden. CAR-T-Therapien sind bereits durch die FDA in den USA und durch die EMA in Europa für ausgewählte Indikationen zugelassen.

Das periphere Blut von Krebspatienten, das gegenwärtig als Standardquelle zur Gewinnung von therapeutischen Immunzellen genutzt wird, ist durch Alterungsprozesse (Immunoseneszenz) und durch Bestrahlungen oder chemotherapeutische Behandlungen belastet. Zudem spielt die Persistenz der CAR-Zellen im Blut des Patienten eine entscheidende Rolle. Die Persistenz beeinflusst die Wirkdauer der CAR-Zellen und hängt von der sogenannten Naivität der Lymphozyten, zu denen auch die T-Zellen gehören, ab. Lymphozyten werden als naiv eingestuft, wenn sie noch keinen Kontakt mit Antigenen hatten und somit noch nicht vollständig ausdifferenziert sind. Lymphozyten junger Erwachsener oder aus Nabelschnurblut sind zu einem großen Teil naiv und dadurch als Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Immunzelltherapien von großem Interesse. Die präventive Einlagerung von autologem peripheren Blut junger Erwachsener oder auch die präemptive Einlagerung bei Diagnosestellung können so zu Optimierung der onkologischen Therapien beitragen.

Vita 34 strebt an, zukünftig das Ausgangsmaterial zur Gewinnung von individuellen T-Zellen für deren Wandlung, z.B. in CAR-T-Zellen, zur Verfügung zu stellen.

Vita 34

Vita 34 strebt an, zukünftig das Ausgangsmaterial zur Gewinnung von individuellen T-Zellen für deren Wandlung, z.B. in CAR-T-Zellen, zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen des durch die Sächsische Aufbaubank mit maximal 745.000 Euro geförderten Vorhabens sollen daher ein GMP- konformes Isolationsverfahren zur Herstellung kryokonservierter Immunzellisolate (aus T-Zellen, Natürlichen Killer (NK)-Zellen, Dendritischen Zellen) als Ausgangsmaterial für immunonkologische Therapien aus peripherem Blut und entsprechende Qualitätskontrollmethoden entwickelt werden. Perspektivisch können die Ergebnisse aus dem Vorhaben als Grundlage für die Weiterentwicklung des Herstellungsverfahrens auf Basis von Nabelschnurblut verwendet werden, um auch die Immunzellen aus dem Nabelschnurblut für Immunzelltherapien zugänglich zu machen.

 

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