Nabelschnurblut – ein Geschenk des Lebens“

Nabelschnurblut

Nabelschnurblut ist eine einmalige Stammzellquelle und ein kostbares Gut

Im Blutkreislauf Ihres Babys befinden sich Millionen Stammzellen. Nach dem Abnabeln bleibt ein Rest dieses stammzellreichen Blutes in der Nabelschnur zurück. Zwischen 60 und 200 Milliliter des kostbaren Gutes können bei einer Punktion der Nabelschnurvene gewonnen werden. Die Gewinnung ist einfach, sicher, schmerzfrei und ohne Risiko für Mutter und Kind. Die Stammzellen sind zu diesem Zeitpunkt noch vollständig intakt, in der Regel virenfrei, äußerst agil und teilungsfreudig.

Das Nabelschnurblut hat ein enormes Potential. Die aufbewahrten Stammzellen stehen ein Leben lang zur Verfügung und können dabei helfen, in jedem Alter auftretende Schäden zu reduzieren. Vom Baby bis zum Greis – ein Leben lang können Stammzellen die Reparationsprozesse unterstützen.

Besonderheiten von Stammzellen aus Nabelschnurblut

  1. Stammzellen aus  Nabelschnurblut sind einzigartig.
    Die eigenen Stammzellen stimmen in allen Gewebemerkmalen perfekt überein. Sie sind so einzigartig wie ein Fingerabdruck und so individuell wie die Persönlichkeit.
  2. Stammzellen aus Nabelschnurblut sind jung.
    Neonatale Stammzellen sind frei von alterungs- und umweltbedingten Beeinträchtigungen. Sie sind unbelastet, teilungsfreudig, vital und in der Regel frei von Viren und Bakterien.
  3. Stammzellen aus Nabelschnurblut sind flexibel.
    Durch ihr hohes Entwicklungspotential können sie sich in eine Vielzahl von Zelltypen entwickeln. Aus Stammzellen entstehen z. B. neue Blutzellen, das körpereigene Immunsystem sowie die Organe.

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sind Hoffnungsträger der Medizin

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sind nur kurz nach der Geburt verfügbar – hochvital und jung. Anders als andere Zellen des Körpers sind sie unverbraucht und nicht belastet durch Krankheiten oder Viren.“

Dr. Andreas Heider (Projektmanager Herstellung)

Im Nabelschnurblut eines Neugeborenen befinden sich unzählige fleißige, potente und vitale Stammzellen. Neun Monate lang haben sie aus einer kleinen Zelle den neuen Menschen entstehen lassen. Und später helfen sie ihm ein Leben lang den Reparaturmechanismus des Körpers in Gang zu halten.

Für viele Forscher sind Stammzellen aus dem Nabelschnurblut genau der Ausgangsstoff, mit dem sie schon bald Krankheiten bekämpfen, die bisher nur schwer zu therapieren sind. Stammzellen sind der Hoffnungsträger in der Medizin. Das Einlagern des Nabelschnurblutes kann daher eine kluge Investition in die Gesundheit Ihres Kindes sein. Bewahren Sie Ihrem Kind das Nabelschnurblut in seinem eigenen Stammzelldepot auf, haben Sie die Gewissheit, dass die Stammzellen ein Leben lang als Vorsorge zur Verfügung stehen. Sie sind da, falls Ihr Kind sie als Therapieoption benötigt.

Vorteile und besondere Eigenschaften des Nabelschnurblutes

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe sind wahre Alleskönner. Ein Stammzelldepot steht ein Leben lang zur Verfügung und vermittelt Sicherheit. Im Fall der Fälle kann das Nabelschnurblut aufbereitet werden und im Rahmen einer Stammzellentherapie zum Einsatz kommen. Die Nabelschnurblut-Stammzellen sind einzigartig, jung und besonders anpassungsfähig.

Das Potential von Nabelschnurblut
Der sichere Weg zum Stammzelldepot

Nabelschnurblut einlagern - sicher mit Vita 34

Vita 34 als erfahrenster Anbieter im deutschsprachigen Raum ist Ihr kompetenter Partner für die Einlagerung von Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe. Damit die Stammzellen Ihrem Kind auch noch in vielen Jahren in bester Qualität zur Verfügung stehen, haben wir zuverlässige Prozesse und sichere Materialien für die Einlagerung entwickelt.

Nabelschnurgewebe – reich an wertvollen Stammzellen

Die Nabelschnur ist die Lebensader zwischen Mutter und Kind. Sie enthält viele Blutgefäße, in denen das Nabelschnurblut pulsiert. Damit die Blutgefäße aber den Belastungen trotzen können und beispielsweise nicht abgeknickt werden, sind sie von einem Nabelschnurgewebe umhüllt, das sie schützt und stützt. Dieses Nabelschnurgewebe enthält besonders viele mesenchymale Stammzellen und ist deshalb auch für die Stammzellentherapie interessant. Vita 34 ist in Deutschland der einzige Anbieter für die Einlagerung von Nabelschnurgewebe. Mit der Einlagerung von Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe erhalten Sie Stammzellkraft im Doppelpack.

Stammzellkraft im Doppelpack - nur bei Vita 34
Nabelschnurblut-Stammzellen besser verstehen und einsetzen

Nabelschnurblut in der modernen Medizin

Das Potential von Stammzellen aus Nabelschnurblut oder Nabelschnurgewebe als Vorsorge für die Gesundheit Ihres Kindes ist groß. Wissenschaftler erwarten auf dem Gebiet der Stammzellentherapie für die nächsten Jahre weitere bahnbrechende Erkenntnisse und Entwicklungen. Auch Vita 34 arbeitet daran, die Einsatzmöglichkeiten von Nabelschnurblut beständig zu erweitern. In Kooperation mit renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen erforscht Vita 34 neue Therapiemöglichkeiten bei Schlaganfall, Herzinfarkt, Krankheiten des blutbildenden Systems und Typ-1-Diabetes.

So wird aus Nabelschnurblut ein Stammzelldepot

Wie aus dem Nabelschnurblut Ihres Kindes bei Vita 34 ein Stammzelldepot zur medizinischen Vorsorge entsteht, das erklärt unser Video.

Warum Nabelschnurblut und nicht Knochenmark?

Der Behandlungserfolg mit Stammzellen hängt entscheidend vom Alter der Zellen ab. Stammzellen altern mit uns und können durch Krankheiten und Umwelteinflüsse Schaden nehmen. Je jünger sie sind, desto besser können sie sich anpassen und regenerieren.

Neueste Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Alterserkrankungen wie Arteriosklerose erst auftreten, wenn die Stammzellen zu alt geworden sind. Sie sind dann kaum noch in der Lage, sich zu teilen und so die Regeneration anzuregen. Die Folge: Schäden werden nicht mehr oder deutlich verlangsamt repariert.

Aus diesem Grund bevorzugen Mediziner Stammzellen aus der Nabelschnur für die medizinische Therapie.

Warum lagert Vita 34 Vollblut ein?

Vita 34 lagert Vollblut ein, weil bei uns jede Zelle zählt. Stammzellen sind zum Wegwerfen viel zu schade!“

Dr. Dietmar Egger (Leiter der Herstellung)

Nach dem Abnabeln wird das Nabelschnurblut entnommen und im Blutbeutel aufgefangen. Anschließend transportiert ein Kurier die kostbare Fracht zum Vita 34-Labor nach Leipzig. Hier erfolgt eine umfassende Diagnostik sowie die Herstellung des Stammzelldepots. Am Ende der Prozesskette wird das Nabelschnurblut in den Kryotanks bei circa -180° C über flüssigem Stickstoff kältekonserviert. Dort ist Platz kostbar. Deshalb setzen viele andere Anbieter auf die Separation, d. h. es werden die Stammzellen von den restlichen Blutbestandteilen abgetrennt.

Nicht so bei Vita 34! Alle Nabelschnurblut-Präparate lagern wir als Vollblut ein. Im Schnitt befinden sich in den Kryotanks von Vita 34 Stammzellpräparate von 70 Millilitern und nicht von 25 Millilitern. Vita 34 verhindert damit, dass wertvolle Stammzellen oder heute noch nicht genutzte Bestandteile des Nabelschnurblutes verworfen werden. Zudem ist so sichergestellt, dass jedem Kind die maximale Anzahl an Stammzellen zur Verfügung steht.

Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass separierte Stammzellpräparate zwar eine höhere Zelldichte aufweisen und die Plasmakonzentration niedriger ist. Nach dem Auftauen wirkt sich dies jedoch negativ auf die Stabilität der Zellen aus. Um die höchste Qualität und die langfristig sichere Anwendung zu gewährleisten, macht Vita 34 keine Kompromisse. Auch deswegen lagern wir ausschließlich  das Vollblut ein.

Wo kommt Nabelschnurblut bereits erfolgreich zum Einsatz?

Schon heute werden Stammzellen aus Nabelschnurblut bei Blutbildungsstörungen wie Leukämie oder Anämien standardmäßig eingesetzt. Sie unterstützen auch dabei, das Immunsystem zu korrigieren bzw. zu regenerieren. Nach einer schweren Chemotherapie fördern Nabelschnurblut-Stammzellen so die Anregung der Blutbildung.

Doch die möglichen Einsatzgebiete sind noch viel größer: In Einzelanwendungen, Heilversuchen und klinischen Studien waren Stammzellen aus dem eigenen Nabelschnurblut bereits bei Autoimmunerkrankungen (z. B. Diabetes Typ I), Herzerkrankungen, neurologischen Schädigungen (z. B. frühkindliche Hirnschäden) oder bei erworbenem Hörverlust im Einsatz. Langfristig gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Stammzellentherapie auch eine Option zur Linderung der Folgeschäden bei Herzinfarkt und Schlaganfall oder zur Behandlung von degenerativen Erkrankungen der Knochen, des Bindegewebes und der Gelenke sein könnte. Entsprechende Forschungsprojekte laufen bereits mit vielversprechenden Ergebnissen.