Vita 34 AG

Innovative Pionierarbeit

Die Vita 34 AG in Leipzig/Deutschland ist der Pionier unter den privaten Nabelschnurblutbanken in Europa und die größte Stammzellbank im deutschsprachigen Raum. Die langfristige Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe sowie die Herstellung von Stammzelltransplantaten mit höchster Qualität und Sicherheit bilden das Kerngeschäft von Vita 34. Werdende Eltern können wählen zwischen der autologen Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe zur privaten Vorsorge oder einer Kombination von Eigenvorsorge und der gleichzeitigen allogenen Spende, dem Produkt VitaMeins&Deins.

Seit der Gründung im Jahr 1997 lagert Vita 34 aber nicht nur Stammzellpräparate ein, sondern hat auch durch intensive Forschungsarbeit innovative Standards gesetzt. In Kooperation mit namenhaften Universitäten und renommierten Forschungsinstituten engagiert sich Vita 34 in der Anwendungsforschung und gestaltet so die Entwicklung in der Stammzellmedizin aktiv mit. Die Aktivitäten in Forschung & Entwicklung sind dem Geschäftsbereich Biotechnologie zugeordnet.

Qualitätsführerschaft

Als einzige private Stammzellbank in Deutschland kann Vita 34 konkrete medizinische Anwendungen der zur Eigenvorsorge eingelagerten Stammzellpräparate vorweisen. Das ist das Ergebnis der Einhaltung höchster Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei der Kryokonservierung von Nabelschnurblut und -gewebe. So wurden von 46 Prozent der bei Cord Blood Europe, einer europäischen Vereinigung für private Nabelschnurblutbanken, gemeldeten therapeutischen Stammzellanwendungen mit bei Vita 34 eingelagerten Präparaten durchgeführt.

Führende Marktposition

Mit derzeit rund 150.000 eingelagerten Stammzelldepots im Konzern – darunter 5.000 Einlagerungen mit Spendenoption – und einer bestehenden Flächenkapazität für bis zu 350.000 Stammzellpräparate ist Vita 34 marktführend im deutschsprachigen Raum.

Starkes Netzwerk mit relevanten Multiplikatoren

Um möglichst vielen Eltern die Stammzellvorsorge für ihr Kind zu ermöglichen, betreut Vita 34 ein Netzwerk von mehr als 15.000 Gynäkologen und hat Verträge mit rund 2.000 Entbindungsstationen.

Internationale Präsenz – Die Vita 34 Family

Über Tochtergesellschaften und Kooperationspartner ist Vita 34 auf dem europäischen und globalen Markt in insgesamt 29 Ländern vertreten. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und umfassenden Expertise im Bereich des privaten Nabelschnurblutbankings bietet Vita 34 den Partnern höchste Qualität bei der Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe an, Made in Germany.

Unternehmensstruktur

Die börsennotierte Vita 34 AG ist die Muttergesellschaft des Konzerns. Die Vita 34 AG hat folgende Tochterunternehmen und hält Anteile an Unternehmen:

  • Seracell Pharma AG (Deutschland)
    Seracell Stammzelltechnologie GmbH (Deutschland)
  • Vita 34 Gesellschaft für Zelltransplantate m.b.H. (Österreich)
  • Novel Pharma S.L. (Spanien)
    Secuvita S.L. (Spanien)
  • VITA 34 Slovakia, s.r.o. (Slowakei)
  • Vita 34 ApS (Dänemark)
  • stellacure GmbH (Deutschland)
  • Bio Save d.o.o. (Serbien)
  • AS „Imunolita“ (Litauen)

Ziele und Strategie

Vita 34 ist die größte Stammzellbank im deutschsprachigen Raum. Ausgehend von der bereits führenden Marktposition ist Vita 34 bestrebt, den deutschen Markt für die Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe weiter zu entwickeln. Die Mitarbeiter von Vita 34 arbeiten täglich daran, das Unternehmen als einen international führenden Anbieter von neuen Produkten auf Basis von Stammzellen zu etablieren.

Vita 34 setzt sich ehrgeizige Ziele für das weitere Unternehmenswachstum

  • Nachhaltige Stärkung der führenden Marktposition im deutschsprachigen Raum und Gewinnung zusätzlicher Marktanteile durch den Ausbau der Qualitätsführerschaft
  • Stabilisierung der Neueinlagerungszahlen in den Kernmärkten Deutschland, Italien und Spanien
  • Ausbau der geografischen Marktpräsenz in Europa durch lokale Vertriebskooperationen und Tochtergesellschaften
  • Aufbau und Betrieb von Nabelschnurblutbanken in ausgewählten Wachstumsmärkten Asiens und Lateinamerikas
  • Entwicklung und Einführung neuer Produkte für die pharmazeutische Herstellung (Zelllinien)

Kerne der Wachstumsstrategie

Um diese Ziele zu erreichen, hat Vita 34 eine Wachstumsstrategie basierend auf drei Säulen definiert:

  1. Entwicklung des Produktportfolios
    Aufgrund der intensiven wissenschaftlichen Entwicklung im Bereich der Regenerativen Medizin erwartet Vita 34 weltweit einen steigenden Bedarf an Kryokonservierung und sicherer Lagerung von Zellen und Geweben. Im Rahmen der langfristigen Unternehmensstrategie plant Vita 34 weitere Produktfelder zu etablieren und als Dienstleister und Zulieferer für pharmazeutisch / therapeutisch orientierte Unternehmen tätig zu sein.

  2. Erweiterung der internationalen Aktivitäten
    Vita 34 ist ein international agierender Anbieter für die Kryokonservierung von Nabelschnurblut und -gewebe. Durch die Erweiterung der internationalen Aktivitäten sollen die Erträge ausgebaut werden. Vita 34 konzentriert sich daher auf die Erschließung neuer Wachstumsmärkte und den Ausbau bestehender Vertriebskooperationen.

  3. Ausbau der Forschungszusammenarbeit
    In Kooperation mit namenhaften Universitäten und renommierten Forschungsinstituten ist Vita 34 in der Anwendungsforschung tätig. Über den Ausbau der eigenen Forschungskapazitäten plant Vita 34 die aktive Forschungsarbeit zu intensivieren. Damit eröffnet sich Vita 34 das Potenzial, an neuen Erkenntnissen und Produktinnovationen im Stammzellbereich zu partizipieren.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet für Vita 34 verantwortungsvolles Handeln im Sinne zukünftiger Generationen. Die konkrete Verantwortung besteht darin, eine dauerhafte Balance zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen im unternehmerischen Alltag zu schaffen. So wird die Basis für eine langfristig kontinuierliche Geschäftsentwicklung gelegt. Denn Nachhaltigkeit und profitables Wachstum gehen nach unserem Verständnis Hand in Hand.

Die Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe für die Eigenvorsorge oder als Spende ist eine in die Zukunft gerichtete Investition – eine Gesundheitsvorsorge. Als größte private Stammzellbank im deutschsprachigen Raum leistet Vita 34 mit jeder präventiven Aufbewahrung von Nabelschnurblut und -gewebe einen wertvollen Beitrag, im Bedarfsfall die körpereigene Regeneration der Patienten zu unterstützen und die Lebensqualität zu erhöhen.

Ökonomische Verantwortung

Nachhaltig sind ökonomische Aktivitäten dann, wenn sie die ökologische Tragfähigkeit und die gesellschaftliche Gerechtigkeit nicht beeinträchtigen. Im Fokus steht dabei das verantwortungsvolle und vorausschauende Handeln des Unternehmens. Als europäischer Pionier im Bereich des Nabelschnurblutbankings arbeiten wir tagtäglich dafür, unsere Dienstleistungen allgemein bekannter und zugänglicher zu machen sowie die Behandlung mit Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe als medizinischen Standard zu etablieren. Nach wie vor werden mehr als 95 Prozent aller Nabelschnurblute nach der Geburt entsorgt – und das trotz nachweislicher Erfolge in Anwendung und Forschung. So bleibt die Möglichkeit einer nachhaltigen Verwendung der Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe weitestgehend ungenutzt.

Qualitätsmanagement

Von Beginn an setzt sich Vita 34 dafür ein, die nationalen und europäischen gesetzlichen Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln, um die größtmögliche Sicherheit und Qualität bei der Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe zu gewährleisten. Die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien hat deshalb einen hohen Stellenwert im unternehmerischen Handeln von Vita 34. Das Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (AMG) regelt in Deutschland übergeordnet die Herstellungsanforderungen für allogene und autologe Stammzellpräparate, die hierfür notwendige personelle Besetzung und die Etablierung eines Qualitätsmanagements. Konkretisiert werden diese Anforderungen durch:

  • das Transplantationsgesetz (TPG) und das Transfusionsgesetz (TFG),
  • die Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung (AMWHV),
  • die Richtlinie zur Herstellung und Anwendung von hämatopoetischen Stammzellen,
  • die Hämotherapie-Richtlinie zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen sowie die Anwendung von Blutprodukten der Bundesärztekammer und des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI),
  • die Good Manufacturing Practice Richtlinien (GMP).

Die gesetzlichen Anforderungen hat Vita 34 in entsprechenden Arbeitsanweisungen – Standard Operating Procedure (SOP) – umgesetzt. SOPs definieren alle Herstellungsschritte von der Anamnese über die Gewinnung, Herstellung bis hin zur Anwendung. In wichtigen Bereichen gehen sie über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet und entsprechend geschult, diese strengen Vorgaben einzuhalten.

Vita 34 ist Mitglied von Cord Blood Europe, dem Verband der europäischen privaten Nabelschnurblutbanken. Er stellt eine Plattform zum Austausch von Best Practices bei der Stammzelleinlagerung zur Verfügung und trägt zur Harmonisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen in Europa bei.

Absicherung der Stammzelleinlagerung

Die Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe ist eine Gesundheitsvorsorge, die viele Jahre in die Zukunft gerichtet ist. Vita 34 hat die Stammzelleinlagerung aus diesem Grund vollumfänglich abgesichert: Blut und Gewebe lagern in je einem von Vita 34 speziell entwickelten, besonders bruchsicheren Kryobeutel. Jeder Beutel befindet sich in einer Kassette, die ein gleichmäßiges, sicheres Einfrieren und Lagern in den stromunabhängigen Kältetanks gewährleistet. Mit einer automatischen Überwachung rund um die Uhr und einer Funktionsreserve von sieben Tagen, unabhängig von jeder externen Versorgung, ist Vita 34 auf alle denkbaren Störfälle gut vorbereitet. Alle bei Vita 34 eingelagerten Stammzelldepots sind außerdem durch die Generali Versicherung AG und die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG abgesichert. Die Versicherungen stellen im Falle einer eventuellen Zahlungsunfähigkeit die finanziellen Mittel dafür bereit, dass die Stammzelldepots für 50 Jahre fachgerecht eingelagert bleiben und beaufsichtigt werden. 
In der Haftpflichtversicherung der Vita 34 ist neben den Tätigkeiten der Mitarbeiter auch die Entnahme des Nabelschnurbluts und -gewebes durch das Personal der Entbindungsklinik eingeschlossen.

Ökologische Verantwortung

Ökologisch verantwortliches Handeln hat Vita 34 dauerhaft als Teil der Unternehmenstätigkeit etabliert. Wesentliche Aspekte hierbei sind die Nutzung energieeffizienter Technologien und die Gewährleistung hoher Umweltschutzanforderungen beim Einsatz von Gefahrstoffen.

Umweltschutz

Vita 34 überwacht und bewertet in regelmäßigen Abständen die Anwendung sowie die Entsorgung von Gefahrstoffen und Chemikalien. Grundsätzlich werden im Herstellungsprozess nur kleine Mengen Gefahrstoffe und Chemikalien eingesetzt. Seit etwa zwölf Jahren verwendet Vita 34 bei der Einlagerung von Stammzelldepots eine DMSO-Lösung (Dimethylosulfoxid), in kleinen Abpackungsgrößen entsprechend des Tagesbedarfs. Dadurch fallen weniger Restmengen von DMSO an, die als Sondermüll entsorgt werden müssen.

Die von Vita 34 zur Kryokonservierung der Stammzelldepots eingesetzten Kältetanks sind stromunabhängig und gewährleisten durch ihre spezifische Bauweise ein hohes Maß an Sicherheit. Sie weisen aufgrund der Vakuumisolierung einen niedrigen Energieverbrauch auf. Auch der Stickstoff zur Kryokonservierung wird optimal eingesetzt, da die Stammzelldepots in der Gasphase über flüssigem Stickstoff gelagert werden. Zudem schließt diese Technologie die potenzielle Gefahr von Kreuzkontaminationen zwischen den Stammzelldepots aus.

Im Geschäftsbereich „Biotechnologie“ erbringt Vita 34 Dienstleistungen für Umweltvorhaben. Die Ursachen von Umweltverunreinigungen sind vielfältig und meist global. Die durch die Vita 34 entwickelten und international eingesetzten

  • Lösungen für ein/zum Wassermanagement,
  • Technologien zur Wasserbehandlung sowie
  • Strategien zur Sanierung, Bewirtschaftung und/oder Nachnutzung devastierter oder degradierter Flächen

tragen dazu bei, Umweltprobleme nachhaltig zu lösen. Technologieentwicklungen der Vita 34 wurden nicht zuletzt wegen ihrer Nachhaltigkeit mit verschiedenen Innovationspreisen ausgezeichnet.

Zudem erzeugt Vita 34 im BioCube einen Teil des benötigten Stroms über eine eigene Photovoltaikanlage. Ziel ist es, über die Nutzung von Sonnenenergie jährlich 18.000 kWh zu produzieren und somit rund 11 Tonnen CO2-Emmissionen zu vermeiden.

Soziale Verantwortung

Verantwortung gegenüber der Gesellschaft beschreibt unser Verständnis von sozialen Tätigkeiten. Schwerpunkte dieses Bereichs sind sowohl die Unterstützung sozialer Projekte als auch die ausführliche Information und Aufklärung der Bevölkerung hinsichtlich unserer Dienstleistungen.

Gesellschaftliches Engagement

Mit Herz und Verstand arbeiten wir daran, hochwertige Stammzelldepots aus Nabelschnurblut und -gewebe zu konservieren, die die Chance für neue medizinische Therapien bieten. Bereits heute profitieren schwer erkrankte Menschen von der Behandlung mit Stammzellen. Das ist Ansporn, uns stetig zu verbessern und weitere Behandlungsmöglichkeiten mit Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe zu erforschen.

Wir sehen es als unsere Pflicht, ausführlich über unsere Dienstleistungen zu informieren. Im Rahmen regelmäßiger Elternveranstaltungen bietet Vita 34 Einblick ins „Gläserne Labor“. Darüber hinaus werden Führungen und Vorträge für Ärzte und Hebammen organisiert. Über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe rund um Stammzellen informiert Vita 34 auch in einem Unternehmensblog sowie im sozialen Netzwerk Facebook.

Vorstand

Der Vorstand der Vita 34 AG im Überblick

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Aufsichtsrat

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der Vita 34 AG im Überblick

Kennzahlen

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Fact Sheet & Präsentation

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