Mukopolysaccharidose (MPS)

Ursachen, Symptome, Behandlung und Therapie

Mukopolysaccharidose: Ursachen und Symptome

Die Mukopolysaccharidose (MPS) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der ein bestimmtes Stoffwechselenzym, die sogenannte lysosomale Hydrolase nicht oder nur vermindert gebildet werden kann. Das Krankheitsbild zählt zu den lysosomalen Speicherkrankheiten und ist eine seltene genetische Erkrankung.

Bei der MPS können durch das Fehlen von Enzymen bzw. fehlerhaft produzierte Enzyme Glykosaminoglykane nicht richtig gespalten werden. Eine Störung des Zellstoffwechsels ist die Folge. Die sich in den Lysosomen anreichernden Glykosaminoglykane können zum Zelltod führen. Der autosomal-rezessiv vererbte Gendefekt führt zu Funktionsstörungen der Haut, des zentralen Nervensystems (ZNS) und des Bewegungsapparats.

Die Symptome der Mukopolysaccharidose fallen je nach Typ der Erkrankung sehr verschieden aus. Der Defekt macht sich zudem erst im Laufe der ersten Lebensmonate bemerkbar. Auffällig wird die Stoffwechselerkrankung durch vergröberte Gesichtszüge, Skelettdeformationen, Minderwuchs wie Verkürzung der Sehnen und Bänder der Gelenke sowie eine vergrößerte Leber und Milz. Eine Degeneration der geistigen Fähigkeiten und eine Trübung der Augen sowie Hörverlust können bei einigen Typen ebenfalls auftreten. Im frühen Kindesalter kommt es außerdem zu häufigen Atemwegsinfekten und vermehrten Leisten- und Nabelbrüchen.

 

Mukopolysaccharidose: Therapie und Behandlung

Da eine vollständige Heilung des Gendefekts bislang nicht möglich ist, wird die Mukopolysaccharidose mit einer Enzymersatztherapie behandelt. Diese erfolgt wöchentlich. Eine lebenslange Durchführung ist erforderlich. Nur so kann das Fortschreiten der Krankheit verzögert werden. Ausgenommen sind hierbei Erkrankungsformen, welche das Gehirn in Mitleidenschaft ziehen, da mit dem intravenös verabreichten Enzym die Blut-Hirn-Schranke nicht überwunden werden kann.

 

Stammzellentherapie – Alternative zur Überwindung der Blut-Hirn-Schranke

In Fällen, in denen den Patienten Hirnschäden drohen, kann eine Stammzellentransplantation helfen. Eine rechtzeitige Behandlung mit Stammzellen führt zu einem Aufhalten der Krankheit. Die Symptome setzen dann nicht ein, da die dem Körper zugeführten Stammzellen den Defekt nicht in sich tragen und so in der Lage sind, den Abbau der Glykosaminoglykane einzuleiten. Die mit Stammzellen behandelten Patienten leben bis zu fünf Jahre nach der Behandlung noch immer symptomfrei. Als optimal erwiesen sich in einer niederländischen Vergleichsstudie Stammzellen, die aus Nabelschnurblut gewonnen wurden. Sie sind für den Patienten besser verträglich, als die aus dem Knochenmark eines Spenders gewonnenen Stammzellen.

Gratis

Das eigene Stammzelldepot
für Ihr Kind!

Gesundheit für ein neues Leben –
Informieren Sie sich jetzt bei Vita 34 über das eigene Stammzelldepot für Ihr Kind!

  • Medizinisch vorsorgen mit der Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und Nabelschnurblutgewebe
  • Vertrauen Sie der größten und erfahrensten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum
  • Über 215.000 Einlagerungen und bereits 32 Anwendungen

Leute, die nach Mukopolysaccharidose suchten, interessierten sich auch für:

Stammzellen

Stammzellen sind die Bausteine des Lebens. Jede der über 100 Billionen Körperzellen eines Erwachsenen geht aus einer Stammzelle hervor. Durch Vermehrung und Differenzierung der Stammzellen entstehen mehr als 200 verschiedene Zellarten. Die natürlichen Aufgaben von Stammzellen sind Aufbau, Regeneration und Reparatur. Diese Fähigkeiten der Stammzellen nehmen – ausgehend von der befruchteten Eizelle – bereits während der Embryonalentwicklung und später während des gesamten Lebens kontinuierlich ab. Dies erklärt, weshalb gerade junge Stammzellen für eine medizinische Anwendung von besonderem Interesse sind.

Alleskönner zum Regenerieren, Spezialisieren & Reparieren
Als einmalige Stammzellquelle ein kostbares Gut

Nabelschnurblut

Im Blutkreislauf Ihres Babys befinden sich Millionen Stammzellen. Nach dem Abnabeln bleibt ein Rest dieses stammzellreichen Blutes in der Nabelschnur zurück. Zwischen 60 und 200 Milliliter des kostbaren Gutes "Nabelschnurblut" können bei einer Punktion der Nabelschnurvene gewonnen werden. Die Gewinnung der Nabelschnurblut-Stammzellen ist einfach, sicher, schmerzfrei und ohne Risiko für Mutter und Kind. Und noch ein Vorteil: Die Stammzellen sind zu diesem Zeitpunkt noch vollständig intakt, in der Regel virenfrei, äußerst agil und teilungsfreudig.

5 Gute Gründe für das Einlagern von Nabelschnurblut

Melina — Glückliche Stammzell-Kundin

Nutzen Sie die einmalige Chance zur Geburt und informieren Sie sich über ein eigenes Stammzelldepot zur medizinischen Gesundheitsvorsorge für Ihr Kind!

  • Die Stammzellen aus der Nabelschnur Ihres Kindes sind einzigartig. Sie sind besonders jung und vital – und leicht zu gewinnen.
  • Stammzellen aus der Nabelschnur sind nahezu unbegrenzt haltbar. Durch die Kryokonservierung bleiben ihre wertvollen Eigenschaften bestehen.
  • Stammzellen stehen im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Forschung.In weltweiten klinischen Studien werden ständig neue Therapiemöglichkeiten erprobt und eingeführt
  • Stammzellen sind ein wertvolles Ausgangsmaterial für die medizinische Zelltherapie.Führende Wissenschaftler gehen davon aus, dass in der Zukunft jeder 7. Mensch eine Stammzelltherapie benötigen könnte.
  • Stammzellen aus Nabelschnurblut werden erfolgreich eingesetzt. Mit ihnen können schon heute über 80 Krankheiten behandelt werden.
Sicherheit und Qualität bestätigt durch:
  • Good Manufacturing Practice
  • Cord Blood Association

Gutes teilt man gerne mit Freunden!

Jetzt die Einlagerung von Nabelschnurblut als Vorsorge für Kinder deinen Freunden empfehlen und 100€ Prämie sichern.

100 € Prämie