Erst-Trimester-Screening

Was ist das Erst-Trimester-Screening?

Beim Erst-Trimester-Screening handelt es sich um eine nicht-invasive Untersuchung im Rahmen der Pränataldiagnostik. Sie wird im ersten Drittel der Schwangerschaft durchgeführt, in der Regel zwischen der vollendeten 11. und 13. Schwangerschaftswoche. Das Erst-Trimester-Screening besteht aus einer Blut- und einer Ultraschalluntersuchung. Deren Ergebnisse setzt der Arzt mithilfe eines Computerprogrammes in Beziehung zum Alter der werdenden Mutter und berechnet so die Wahrscheinlichkeit einer Chromosomenanomalie, vor allem einer Trisomie 21 (Down-Syndrom).

Welche Untersuchungen umfasst das Erst-Trimester-Screening?

Bei der Blutuntersuchung werden zwei Werte kontrolliert, zum einen das schwangerschaftsspezifische Eiweiß PAPP-A und zum anderen das Schwangerschaftshormon ß-hCG. Ist der Wert des PAPP-A erniedrigt und der Wert des freien ß-hCG erhöht, so kann dies ein Hinweis auf das Down-Syndrom sein. Die zweite Untersuchung des Erst-Trimester-Screenings ist die Nackentransparenzmessung. Dazu überprüft der Arzt mit dem Ultraschallgerät die Größe der Flüssigkeitsansammlung, die sich zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft im Nackenbereich des ungeborenen Kindes bildet. Die Größe dieser sogenannten Nackenfalte kann auch Hinweise auf eine Erkrankung des Babys geben.

Wie zuverlässig ist das Erst-Trimester-Screening?

Neben den beiden genannten Untersuchungen berücksichtigt der Arzt beim Erst-Trimester-Screening auch das Alter der werdenden Mutter, da das Risiko für eine Trisomie 21 mit steigendem Alter zunimmt. Die Erkennungsrate für das Down-Syndrom beträgt bei der Blutuntersuchung alleine etwa 65 Prozent. In Kombination mit der Nackenfaltenmessung steigt sie auf etwa 90 Prozent. Trotz allem handelt es sich bei dem vom Arzt errechneten Wert nur um eine Wahrscheinlichkeit und nicht um eine endgültige Diagnose. Zeigen sich beim Erst-Trimester-Screening Hinweise auf eine Erkrankung des Babys, so kann mithilfe einer invasiven Untersuchung wie der Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie näheres herausgefunden werden.

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Stammzellen sind die Bausteine des Lebens. Jede der über 100 Billionen Körperzellen eines Erwachsenen geht aus einer Stammzelle hervor. Durch Vermehrung und Differenzierung der Stammzellen entstehen mehr als 200 verschiedene Zellarten. Die natürlichen Aufgaben von Stammzellen sind Aufbau, Regeneration und Reparatur. Diese Fähigkeiten der Stammzellen nehmen – ausgehend von der befruchteten Eizelle – bereits während der Embryonalentwicklung und später während des gesamten Lebens kontinuierlich ab. Dies erklärt, weshalb gerade junge Stammzellen für eine medizinische Anwendung von besonderem Interesse sind.

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Nabelschnurblut

Im Blutkreislauf Ihres Babys befinden sich Millionen Stammzellen. Nach dem Abnabeln bleibt ein Rest dieses stammzellreichen Blutes in der Nabelschnur zurück. Zwischen 60 und 200 Milliliter des kostbaren Gutes "Nabelschnurblut" können bei einer Punktion der Nabelschnurvene gewonnen werden. Die Gewinnung der Nabelschnurblut-Stammzellen ist einfach, sicher, schmerzfrei und ohne Risiko für Mutter und Kind. Und noch ein Vorteil: Die Stammzellen sind zu diesem Zeitpunkt noch vollständig intakt, in der Regel virenfrei, äußerst agil und teilungsfreudig.

Gute Gründe für das Einlagern von Nabelschnurblut

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