Vorsorge-Screening für Kinder

Wer Bescheid weiß, kann vorbeugen

Schon bei kleinen Kindern können Unverträglichkeiten auftreten, zum Beispiel gegenüber Getreidemehl oder Milchzucker. Unerkannt kann dies zu Beschwerden führen. Ein Vorsorge-Screening ermittelt, ob Ihr Kind zur Risikogruppe gehört. Ist dies der Fall, kann der Kinderarzt entsprechende Ernährungshinweise geben und Maßnahmen zur Vorbeugung empfehlen.

In Zusammenarbeit mit Fachärzten für Gynäkologie, Humangenetik und Kinderheilkunde entwickelte Vita 34 ein Analysepaket speziell für Neugeborene und Kleinkinder, das die ärztlichen Standard-Untersuchungen ergänzt und konsequent weiterführt.

Vorsorge-Screening der DNA im Nabelschnurblut

Optional zum Stammzelldepot

Das Vorsorge-Screening beinhaltet zusätzliche Untersuchungen der DNA des Nabelschnurblutes auf ausgewählte Risiken, die beim Heranwachsen für die Gesundheit Ihres Kindes von Bedeutung sein können.
Screening auf:

  • Laktose-Intoleranz
  • Gluten-Intoleranz
  • Antibiotika-Unverträglichkeit
  • Hämochromatose
  • AAT-Mangel

Preis: einmalig 390 Euro
oder in 3 Monatsraten je 130 Euro

Vorsorge-Screening der DNA über eine Speichelprobe

Unabhängig vom Stammzelldepot

Mit DNA-Diagnostik können Sie Veranlagungen auf ausgewählte Risiken und Unverträglichkeiten frühestmöglich erkennen. Oft kommt es erst in Verbindung mit äußeren Einflüssen zur Entstehung von Krankheitsbildern.
Inkludierte Screenings durchführbar im Alter von 1,5 bis 4 Jahren:

  • Laktose-Intoleranz
  • Gluten-Intoleranz
  • Antibiotika-Unverträglichkeit
  • Hämochromatose
     

Preis: einmalig 360 Euro
oder in 3 Monatsraten je 120 Euro

Unser Leistungsversprechen

  • Gluten-Intoleranz

    • Getreidemehl-Unverträglichkeit
    • auch: Gluten-Unverträglichkeit bzw. glutensensitive Enteropathie

    Gluten ist ein Klebe-Eiweiß, das in der Schale von Getreide vorkommt. Eine Unverträglichkeit gegen dieses Protein, Zöliakie genannt, äußert sich häufig in Verdauungsbeschwerden. 95 Prozent aller Betroffenen weisen eine bestimmte genetische Konstellation auf, die ein Screening jedoch schnell ans Licht bringt.

  • Laktose-Intoleranz

    • Milchzucker-Unverträglichkeit

    Um Milchzucker (Laktose) aufnehmen zu können, wird er im Darm vom Enzym Laktase aufgespalten. In den ersten Monaten wird dieses Enzym in vollem Maße gebildet, damit das Baby die Muttermilch verdauen kann. Bei manchen lässt die Bildung der Laktase nach. Bauchschmerzen bis hin zu Durchfall oder Erbrechen sind die Folge.

  • Antibiotika-Unverträglichkeit

    • auch: Medikamenteninduzierte Taubheit
    • gehört damit zur Oberkategorie „Arzneimittel-Unverträglichkeit/Medikamenten-Allergie“

    Bei Menschen mit entsprechender genetischer Veranlagung kann selbst die einmalige Einnahme bestimmter Antibiotika (Aminoglykoside) bleibende Hörschäden verursachen – bis zur Taubheit. Kennen Sie durch unsere Untersuchungen das Risiko, kann der Kinderarzt zu einem alternativen Antibiotikum greifen – und die Gefahr ist gebannt.

  • AAT-Mangel

    • Alpha-1-Antitrypsin-Mangel

    Ist der körpereigene Hemmstoff AAT nicht ausreichend vorhanden, kann es unbehandelt zu Schädigungen von Lunge und Leber kommen. Eines von 2.000 Kindern betrifft dies. Wird der AAT-Mangel bei unserem Vorsorge-Screening (möglich bis zum Alter von 18 Monaten) erkannt, kann er medikamentös ausgeglichen werden. Zusammen mit anderen Vorbeugemaßnahmen lassen sich so Gesundheitsschäden vermeiden.

  • Hämochromatose

    • Eisenspeicherkrankheit

    Zu den häufigsten genetisch bedingten Erkrankungen gehört die so genannte Eisenspeicherkrankheit. Dabei nimmt der Körper mehr Eisen aus der Nahrung auf, als er benötigt. Die Folge: Er lagert es in Organen wie der Leber ab. Bei früher Diagnose kann die Erkrankung mit einfachen Maßnahmen gut therapiert und Organschäden verhindert werden.

Vorsorge-Screening – so funktioniert’s

Sie möchten Veranlagungen früh erkennen und haben sich für ein Vorsorge-Screening entschieden?

  1. Erteilen Sie uns den Auftrag telefonisch, per Fax oder per Post.
  2. Nach Auftragseingang senden wir Ihnen unser Set nach Hause, das alles Notwendige für die Entnahme enthält.
  3. Bei einer Beauftragung zusammen mit der Einlagerung von Nabelschnurblut brauchen Sie nichts weiter zu tun – die Analyse wird automatisch von uns durchgeführt. Wenn Sie das Screening nachträglich durchführen möchten, erhalten Sie von uns Materialien zur Entnahme einer Speichelprobe. Streifen Sie mit dem Wattetupfer im Mund Ihres Kindes auf der Wangeninnenseite ein paar Mal auf und ab. Stecken Sie den Tupfer zurück in das Röhrchen. Senden Sie die Probe portofrei zurück an Vita 34.
  4. Ein paar Wochen später erhalten Sie das Untersuchungsergebnis mit ausführlichen Erläuterungen zu den Befunden.  

Wenn Sie noch Fragen haben oder uns gleich den Auftrag für diese Vorsorge telefonisch erteilen wollen, dann freuen wir uns von Montag bis Freitag von 8.00 – 19.00 Uhr unter 0800 034 00 00 auf Ihren Anruf.