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Kundenbewertungen von vita34.de

Lebensmittelunverträglichkeiten auf der Spur

 
Schon bewährte Kindernahrung wie Brei und Milch kann zu Problemen führen
 

Glutenintoleranz (Getreidemehl-Unverträglichkeit)

Gluten ist ein Klebereiweiß, das in der Schale von Getreide vorkommt. In den letzten Jahren tritt immer häufiger eine Intoleranz (Unverträglichkeit) gegen dieses Protein auf, die bei Kindern Zöliakie, bei Erwachsenen Sprue genannt wird. Sie äußert sich häufig in Verdauungsbeschwerden.

Die Entstehungsmechanismen der Zöliakie sind noch nicht vollständig geklärt. Man weiß allerdings, dass 95 % aller Betroffenen eine bestimmte genetische Konstellation aufweisen. Da diese Konstellation auch bei gesunden Personen vorkommt, sagt das Vorhandensein nicht zwangsläufig den Ausbruch einer Zöliakie vorher. Ist diese genetische Konstellation jedoch bekannt, kann Ihr Kinderarzt beim Auftreten von Beschwerden schneller weiterführende Untersuchungen veranlassen und ggf. die Umstellung auf glutenfreie Nahrung empfehlen.

Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Laktoseintoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit)

Kuhmilch enthält Lactose, die für manche Menschen unverträglich ist
 
Milchzucker (Laktose), wie er in Milchprodukten vorkommt, wird im Darm vom Enzym Laktase aufgespalten, um aufgenommen werden zu können. In den ersten Lebensmonaten wird dieses Enzym in vollem Maße gebildet, um die Muttermilch verdauen zu können. Bei Menschen mit einer Laktoseintoleranz kann die Bildung der Laktase allerdings nachlassen, so dass immer weniger oder gar kein über die Nahrung aufgenommener Milchzucker vertragen wird.

Die Auswirkungen sind sehr individuell und können von Verdauungsproblemen über Bauchschmerzen bis hin zu Durchfall oder Erbrechen reichen. Hat Ihr Kind ein Risiko für Laktoseintoleranz, kann Ihr Arzt beim Auftreten von Symptomen entsprechende Ernährungshinweise geben oder Präventionsmaßnahmen empfehlen.

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