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Stammzell-News
Immer mehr Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit
17.07.2009: In den letzten 50 Jahren hat sich die Zahl der Menschen, die an einer Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) leiden, fast verfünffacht. „Die Zöliakie betrifft inzwischen einen von 100 Menschen“, sagt der US-amerikanische Arzt Joseph Murray von den Mayo-Kliniken in Minnesota. Das in Getreide enthaltene Klebeeiweiß verursacht bei den Betroffenen schwere Verdauungsbeschwerden und führt unerkannt zu einer geringeren Lebenserwartung.
In seiner Studie untersuchte Murray Blut, das Menschen 1950 entnommen wurde, auf Antikörper gegen Gluten. Mit Hilfe von kürzlich entnommenen Blutproben von ähnlich alten Personen bildete Murray eine Vergleichsgruppe. Bei der Gegenüberstellung zeigte sich, dass die Erkrankung bei den heutigen Teilnehmern 4,5 Mal häufiger auftritt.
Die Unverträglichkeit ist eine Reaktion des Immunsystems auf das Klebeeiweiß Gluten. Bei dem Verzehr glutenhaltiger Lebensmittel wird die Schleimhaut des Dünndarms gereizt, wodurch der Körper nicht ausreichend Nährstoffe über die Darmwand aufnehmen kann. Dadurch kann es zu Bauchschmerzen, Erbrechen und Gewichtsverlust aber auch zu Begleiterkrankungen wie Diabetes, Arthritis oder Morbus Crohn kommen.
Vita 34 bietet Früherkennungstests, u.a. auf Glutenunverträglichkeit an. Wissen Eltern frühzeitig darüber Bescheid, können sie mit glutenfreier Ernährung vorbeugen.
In seiner Studie untersuchte Murray Blut, das Menschen 1950 entnommen wurde, auf Antikörper gegen Gluten. Mit Hilfe von kürzlich entnommenen Blutproben von ähnlich alten Personen bildete Murray eine Vergleichsgruppe. Bei der Gegenüberstellung zeigte sich, dass die Erkrankung bei den heutigen Teilnehmern 4,5 Mal häufiger auftritt.
Die Unverträglichkeit ist eine Reaktion des Immunsystems auf das Klebeeiweiß Gluten. Bei dem Verzehr glutenhaltiger Lebensmittel wird die Schleimhaut des Dünndarms gereizt, wodurch der Körper nicht ausreichend Nährstoffe über die Darmwand aufnehmen kann. Dadurch kann es zu Bauchschmerzen, Erbrechen und Gewichtsverlust aber auch zu Begleiterkrankungen wie Diabetes, Arthritis oder Morbus Crohn kommen.
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