Nabelschnurblut von VITA 34 hilft bei Leukämie

04.01.2007: Zum ersten Mal weltweit ist ein Kind mit einer Leukämie mit dem eigenen Nabelschnurblut geheilt worden. Das Nabelschnurblut war bei der US-Tochter von VITA 34 aufbereitet und gelagert worden. Der Fall wurde jetzt ausführlich in der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift „Pediatrics“ vorgestellt.

Das Mädchen war im Alter von drei Jahren an einer akuten lymphoblastischen Leukämie erkrankt. Der erste Behandlungsversuch mittels Chemotherapie war fehlgeschlagen. Deswegen erfolgte vier Monate später am Advocate Hope Children’s Hospital in Oak Lawn (Illinois, USA) eine zweite Chemotherapie mit anschließender Infusion von Nabelschnurblut. Das stammzellreiche Nabelschnurblut war von den Eltern bei der Geburt des Kindes als Vorsorge bei Corcell, der US-Tochter von VITA 34, aufbewahrt worden.

„Wir haben bewiesen, dass die Infusion von Stammzellen aus dem eigenen Nabelschnurblut auch bei Leukämie eine sichere und Erfolg versprechende Behandlungsmöglichkeit sein kann“, sagt Dr. med. Eberhard Lampeter, Gründer und Vorstand der VITA 34 AG. Bislang wurde bei der Leukämie nur gespendetes Nabelschnurblut, zum Beispiel von Geschwistern, eingesetzt.

Nabelschnurblut enthält außergewöhnlich viele und vor allem junge Stammzellen. Wenn sie zur Geburt entnommen und aufbewahrt werden, stehen sie einem Menschen ein Leben lang für den Erkrankungsfall zur Verfügung. „Die Wahrscheinlichkeit, die Stammzellen zu benötigen, nimmt mit dem Alter eines Menschen zu“, so Lampeter. „Bei Kindern beträgt sie etwa 1:2000, bis zum Alter von 70 Jahren steigt das Risiko auf 1:7.“

weiterführende Informationen:
Spiegel online: Eigenes Nabelschnurblut hilft erstmals gegen Blutkrebs