Stammzellen aus der Nabelschnur sind etwas Besonderes. Sie sind jung, potent, vital. Weltweit laufen klinische Studien, um ihre Eignung zum Einsatz für die Regeneration geschädigter Gewebe, nach Unfällen oder bei der Behandlung von Krebs zu erforschen. Viele Mediziner und Wissenschaftler glauben wie wir: In stammzellreichem Nabelschnurblut und -gewebe steckt noch viel mehr Potential.

Vita 34 gestaltet diese Entwicklung aktiv mit. Wir engagieren uns in Grundlagen- und Anwendungsforschung und arbeiten mit Universitäten und Forschungsinstituten in ganz Europa zusammen. Von diesem Wissen profitieren auch Sie: Der wachsende Forschungsstand macht das Stammzelldepot Ihres Kindes Tag für Tag wertvoller.

Aktuelle Forschungen mit Stammzellen aus der Nabelschnur

Erworbener Hörverlust: Am Children's Memorial Hermann Hospital Houston, Texas, werden zurzeit Kinder mit erworbenem Hörverlust mit eigenem Nabelschnurblut behandelt. Studienziel: Finden einer alternativen Behandlungsmethode, um die Hörfähigkeit zu regenerieren.

Frühkindliche Hirnschädigungen: Hirngeschädigte Kinder werden in klinischen Studien mit eigenem Nabelschnurblut behandelt, da im Tierversuch den Stammzellen eine Schutzwirkung attestiert wurde.

Aplastische Anämie: Kinder mit dieser Blutbildungsstörung wurden mit ihrem eigenen Nabelschnurblut oder dem von gesunden Geschwistern behandelt, um die Blutbildung wieder zu normalisieren.

Blutkrebs: Zur Therapie werden heute meist Stammzellen von gesunden Geschwistern oder Spendern genutzt. Das eigene Nabelschnurblut kommt bisher nur in seltenen Ausnahmefällen zum Einsatz.

Gentherapie bei schwerem Immundefekt (ADA-SCID): Um einen angeborenen Immundefekt zu korrigieren werden in einem Langzeittest in den USA mittels Gentransfer veränderte Stammzellen aus dem eigenen Nabelschnurblut angewendet.

Immunreaktionen: Die Universität Leipzig und Vita 34 testen gemeinsam die Wirksamkeit von mesenchymalen Stammzellen aus der Nabelschnur bei Blutstammzelltransplantationen. Ziel ist die Entwicklung eines sicheren Zelltherapeutikums für den klinischen Alltag.

Künstliche Hautransplantate: Wissenschaftler der Universität Granada entwickeln aus Stammzellen der Nabelschnur künstliche Hauttransplantate für klinische Anwendungen nach Verbrennungen oder Verletzungen.

Rheumatoider Arthritis: In Panama startet eine klinische Studie mit mesenchymalen Stammzellen aus der Nabelschnur bei dieser Autoimmunerkrankung. Getestet werden die Sicherheit und Wirksamkeit der Stammzellen.

Solide Tumore: Kindern mit Tumorerkrankungen wurde nach Chemo-Therapien ihr eigenes Nabelschnurblut gegeben, um die Blutbildung anzuregen und das Immunsystem wieder anzukurbeln.

Typ-1-Diabetes: Kinder mit jugendlichem Diabetes wurden in einer klinischen Studie mit eigenem Nabelschnurblut behandelt. So soll die Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen durch das Immunsystem aufgehalten werden.

Vita 34 treibt die Forschung voran

Wissenschaftler erwarten auf dem Gebiet der Stammzelltherapie für die nächsten Jahre weitere bahnbrechende Erkenntnisse und Entwicklungen. Auch Vita 34 arbeitet daran, das Nabelschnurblut zu verbessern und seine Einsatzmöglichkeiten zu erweitern. In Kooperation mit renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen erforschen wir neue Therapiemöglichkeiten bei Schlaganfall, Herzinfarkt, Krankheiten des blutbildenden Systems und Typ-1-Diabetes.

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